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10.06.09 - Bischofsheim

"Trans Bike Germany" - Einheimisches Team mit erstmals sechs Fahrern

In diesem Jahr umfasst das Team der Stadt Bischofsheim für die Bike Trans Germany erstmals sechs Fahrer. Auch im dritten Jahr ist Bischofsheim wieder offizieller Etappenort der Craft Bike Trans Germany und da ist es natürlich Ehrensache, dass auch heuer wieder einheimische Fahrer mit dabei sind. In diesem Jahr sind es Leo Zirkelbach (59) aus Schönau, Jens Schuhmann (19) aus Wildflecken, Ralf Markert (38) aus Bischofsheim, Clemens Klug (26) aus Unterweißenbrunn, Stefan Back (44) aus Oberweißenbrunn und Michael Schürlein (25) aus Riedenberg.

Sie werden vom 21. Juni bis 27. Juni von Erbach im Odenwald bis in den Kurort Seiffen die Fahne für Bischofsheim und die Rhön hochhalten. 657,72 Kilometer mit 15.259 Höhenmetern liegen vor den Fahrern. Bischofsheims Mountainbiker gehen mit dem Bischofsheim-Trikot an den Start, dass ihnen von Bürgermeister Udo Baumann und Tourismusrefernent Gerhard Nägler überreicht wurde. Es ist ein schickes Trikot, weiß-orange mit dem Bischofsheimer Logo, dem Kreuzberg und den entsprechenden Schriftzügen.

Ein Etappenort der Trans Bike Germany zu sein, sei für die Stadt Bischofsheim schon etwas ganz besonderes, hob Bürgermeister Baumann hervor. Da sei es Ehrensache, auch ein eigenes Team zu melden, dankte er den sechs Teilnehmer für ihre Bereitschaft für Bischofsheim in die Pedale zu treten. „Ihr seit Bischofsheims Hoffnungsträger, aber Hauptsache ihr kommt gesund und heil durch.“Heil durchkommen, jeden Abend am Etappenort ankommen und am Ende die ganze Tour bewältigt zu haben, dass ist das Ziel aller sechs Bischofsheimer Fahrer, die sich im Vorfeld recht abgeklärt und aufgeräumt zeigten. Auf die Atmosphäre vor allem bei den Zieleinfahrten freuen sie sich schon, dass aber unterwegs wohl mächtig gegen den inneren Schweinehund angekämpft werden muss, darüber sind sie sich einig.

Immerhin ist das MTB-Etapperennen quer durch Deutschland kein alltägliches Radrennen, dann von jedermann zu bewältigen ist.Leo Zirkelbach, der Oldie der Truppe, bringt einiges an Rennerfahrung mit. Vor zwei Jahren nahm er schone einmal an der Bike Trans Germany teil, wurde in der Gesamtwertung seiner Altersklasse vierter. Außerdem war er dreimal bei der Trans-Alp mit dabei, absolvierte ein Radrennen in Südafrika und zweimal die Deutschlandtour auf dem Rennrad. „Wenig Training aber viel Erfahrung“, so beschreibt Zirkelbach seine Verfassung. Hinzu komme eine gewisse Angst nicht durchzuhalten, da er sich vor einigen Tagen vermutlich einen Bänderriss im Arm zuzog. Radfahren gehe aber trotzdem. Leo Zirkelbach wird bei der Bike Trans Germany aber nicht nur tüchtig in die Pedale treten sondern auch am Montag Abend, wenn der Tross in Bischofsheim Station macht, bei der Pasta Party als Musiker mit dem Feuerberg-Quintett auf der Bühne stehen. Sein Ratschlag für anderen Teammitglieder: „Schwach anfangen aber stark aufhören.“Der 19jährig Jens Schuhmann aus Wildflecken ist der jüngste der Gruppe, ein Neuling im Radsport, der vor zwei Jahren erst aktiv mit dem Moutainbiken begann, am Radmarathon teilnahm und jetzt eine neue Herausforderung sucht. Gezielt habe er auf die Bike Trans Germany hin trainiert, nun soll der Traum mit dabei zu sein und natürlich auch durchzukommen in Erfüllung gehen.

Kein Unbekannter ist Ralf Markert, der 38 jährige Bischofsheimer nahm im vorigen Jahr schon an dem Bikeevent quer durch Deutschland teil und erreichte den 9. Platz in der Masterwertung. Zum Training und aus Spaß nahm er heuer schon bei der Deutschen und Bayerischen Meisterschaft teil und war mit dem Ergebnis schon ganz zufrieden. Das Etappenrennen quer durch Deutschland möchte er ruhig angehen und dann schauen wie es läuft. Allerdings hegt er die Vermutung, dass das nur ein schöner Vorsatz bleiben wird, denn der Ehrgeiz packe dann doch jeden, wenn der Startschuss mal gefallen sei. Auch Clemens Klug ist ein Neuling, der noch keine Rennerfahrung aufweisen kann. Aktiv Mountainbike zu fahren begann der 26jährige vor zweieinhalb Jahren, die Bike Trans Germany wird für ihn nun die Premiere was Wettbewerbe angeht. Mit dabei will er sein, weil es eine spannende Herausforderung sei und ein Rennen, an dem nicht jeder teilnehme.

Eigentlich ist Stefan Back ja Wintersporter mit Leib und Seele und steigt im Sommer nur zum Ausgleich auf das Mountainbike. Größere Wettbewerbe fuhr er noch keine mit, im Grund fahre er nur zum Spaß und für seine persönliche Fitness. Als er bei der Bundeswehr in Mittenwald stationiert war, da liebäugelte er schon das eine oder andere Mal mit einer Teilnahme an der Trans Alp, doch habe sich nie ein Partner gefunden. Als dann Bischofsheim Etappenort der Trans Germany wurde, habe schon überlegt ob er hier nicht starten sollte, hatte dann aber doch in beiden Jahren einen Rückzieher gemacht. Mit dem Rückzieher ist es nun vorbei, in diesem Jahr ereilte ihn ein Anruf von Gustav Schrenk, dem Vorsitzenden des WSV Oberweißenbrunn, der ihn fragte, ob er nicht an diesem Radsportevent für Bischofsheim an den Start gehen möchte. Back überlegte nicht lange und sagte zu. Problematisch war für ihn die Sache mit dem Training, stand er doch im März noch immer auf Ski, begann also recht spät im Jahr auf das Rad umzusteigen. Im Moment habe er Muskelprobleme im Oberschenkel. „Laufen geht nicht, aber Radfahren.“Schließlich ist noch der 25jährige Michael Schürlein mit dabei. Der Riedenberger stieg 2003/2004 zum ersten Mal auf das Mountainbike, pausierte zwischenzeitlich und ging es 2007 erneut an. Seither nahm er an mehreren Rad-Marathon-Rennen teil. Auch er wurde von Gustav Schrenk angesprochen und nahm die Einladung und Herausforderung gerne an. Eigentlich wäre er ja schon gerne im Vorjahr mitgefahren, so freut er sich sehr, dass es heuer nun wirklich klappt.

Ohne Sturz, ohne Materialdefekt durchzukommen und eine Menge Spaß haben, das ist sein Ziel, dem schlossen sich die anderen aus dem Team Bischofsheim gerne an.Uz Team BischofsheimDas Bischofsheimer Team für die Bike Trans Germany wurde von Bürgermeister Udo Baumann (links) und Tourismusreferent Gerhard Nägler (rechts) eingekleidet. Für Bischofsheim starten Stefan Back, Ralf Markert, Michael Schürlein, Jens Schuhmann (und vorne) Leo Zirkelbach, Clemens Klug. Foto: EckertBike Trans Germany allgemeinBischofsheim (me). Vom 21. bis 27. Juni findet die dritte Bike Trans Germany teil und Bischofsheim ist wieder als Etappenort mit dabei. Um den sieben Etappen, den 657,72 Kilometern und 15.259 Höhenmetern gewachsen zu sein, brauchen die Teilnehmer eine ganze Menge Spaß und Ausdauer im Biken.In einer Woche sind Deutschlands schönste Mittelgebirge zu bewältigen. Der Start ist in diesem Jahr in Erbach im Odenwald von hier ausgeht es nach Frammersbach im Spessart. Nächster Etappenort ist Bischofsheim in der Rhön. Von Bischofsheim aus geht es nach Oberhof in Thüringen und weiter nach Bad Steben im Naturpark Frankenwald. Es folgt Schöneck im Vogtland, Oberwiesenthal im Erzgebirge und als Zielort der Kurort Seiffen.

Am Montag, 22 Juni kommt der Rennzirkus nach Bischofsheim. Eine große Ausstellung am Marktplatz bei Start/Ziel informiert über alle Neuheiten rund um den MTB-Sport. Über 20 Aussteller sind Teil des umfangreichen Trans-Germany-Trosses, der in den jeweiligen Etappenorten Station macht. So verkürzt die Bike-Expo die Wartezeit auf den Einlauf der Sieger und lädt zum Verweilen ein. Die Expo ist von 11.00 – 18.00 Uhr geöffnet, der Zieleinlauf erstreckt sich in etwa in dem gleichen Zeitraum.Ab 18.00 Uhr steigt dann die Pasta Party am Feuerwehrhaus. Hier gibt es dann Musik, die Bilder des Tages, die offizielle Etappensiegerehrung und eine Bilderpräsentation von Bischofsheim und der Rhön. Eingeladen sind die Teilnehmer und die Bevölkerung zu Nudeln & Co. Es spielt das Feuerbergquintett. Am Dienstag Morgen machen sich die Team um 8.30 Uhr wieder auf den Weg zum nächsten Etappenort, nach Oberhof.Unterstützt wird die Stadt Bischofsheim von einer ganzen Reihe an Vereinen. Der WSV Oberweißenbrunn übernimmt die Verpflegung bei der Pasta-Party und der RWV Haselbach ist für die Zielverpflegung zuständig. +++

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