Freut sich auf ein Endspiel: Fliedens Nachwuchskicker Jacob Müller - Archivfoto: Carina Jirsch

REGION Fußball-Hessenligisten holen nach

Hünfeld, Flieden, Neuhof und Steinbach im Oster-Einsatz

13.04.22 - Eigentlich sollten die Fußballer in diesem Jahr an den Osterfeiertagen freihaben. Doch daraus wird nichts. Alleine in der Hessenliga stehen einige Nachholspiele an. Während der SV Neuhof in der Aufstiegsrunde am Samstag den SC Waldgirmes empfängt, sind drei osthessische Teams in der Abstiegsrunde beschäftigt -  sämtlich auf eigenem Platz. Der SV Steinbach ist erst am Montag gegen Zeilsheim im Einsatz, der SV Flieden schon am Samstag gegen Griesheim - und der Hünfelder SV bereits am Gründonnerstag. Türk Gücü ist der Gegner; Anstoß: 20.15 Uhr. Was zumindest die Vertreter der Abstiegsrunde eint: Sie benötigen drei Punkte - und nichts anderes.

Die Grundtugenden zählen auf Hünfelds Kunstrasenplatz

Auf dem Kunstrasenplatz der Rhönkampfbahn bittet der Hünfelder SV seinen Kontrahenten Türk Gücü Friedberg zum "heißen Tanz". Der soll es nach den Worten des Abteilungsleiters jedenfalls werden. Wir gewinnen, weil... - "wir es mehr wollen", sagt Mario Rode unmissverständlich. "Weil wir mehr laufen. Kämpfen. Und grätschen. Wir müssen die Grundtugenden auf den Platz bringen." Der HSV liegt um einen Punkt besser als sein Gegner - der aber hat ein Spiel weniger ausgetragen. Das Spiel wird wegen des fehlenden Lichts auf dem Hauptplatz der Rhönkampfbahn auf Kunstrasen ausgetragen. 

Mut macht Rohde Hünfelds letztes Spiel in Zeilsheim (1:1). "Wir befinden uns mitten im Abstiegskampf." Die Betonung liege auf dem Wortteil "Kampf" - und damit sei eigentlich alles gesagt", findet der Abteilungsleiter klare Worte. Über die personelle Situation mag der zu noch andauernden und speziellen Corona-Zeiten gar nicht reden. "Jeder, der am Donnerstag zum Einsatz kommt, hat den Anspruch, in der Hessenliga zu spielen.

"Absolutes Endspiel" für Flieden - Rother neuer Co-Trainer

Betrachtet man die personelle Situation, die der SV Flieden in dieser Saison mit sich schleppt und die sich wie ein roter Faden durch die Hessenliga-Runde zieht, könnte man meinen: Das Team vom Weiher kann nichts mehr erschüttern. Andererseits: Ein Heimsieg am Samstag, 15 Uhr, gegen Viktoria Griesheim sollte es schon sein. "Für uns ist es ein Endspiel. Ein absolutes Endspiel", bringt es Martin Hohmann auf den Punkt. "Wenn wir am Samstag nicht gewinnen", fügt der Sportliche Leiter hinzu, beziffere ich unsere Chancen, die Klasse noch halten zu können, auf 20 Prozent.

Niko Zeller liegt noch immer, an Corona erkrankt, flach - am Freitag könnte er sich freitesten. Sascha Rumpeltes fehlt nach wie vor, Lukas Hagemann fehlt aus privaten Gründen. Mutmaßlich spielt Flieden ohne gelernten Stürmer; vielleicht rückt Marc Götze in die Spitze. "Aufgeben werden wir aber nicht", ergänzt Hohmann. Doch erhält auch eine erfreuliche Nachricht bereit: Seit Mittwoch steht fest, dass Daniel Rother, bisher Coach der A-Junioren in der Verbandsliga, neuer Co-Trainer wird. Das gilt auch für die neue Saison. Und immer dann, wenn niemand damit rechnete, schlugen die Fliedener Kicker zu. Mit ihren speziellen, den ihnen nachgesagten Tugenden.

"Bitte nachlegen" in Steinbach - Entspannt-Sein in Neuhof?

Bleiben zwei osthessische Teams, deren Aufgaben unter unterschiedlichem Charakter stehen. Gelingt es einerseits dem SV Steinbach, endlich einmal in dieser Saison im heimischen Mühlengrund zu gewinnen? Zeilsheim ist am Ostermontag, 15 Uhr, zu Gast - siegt der in den letzten Wochen auswärts auftrumpfende SVS, wären die Aussichten auf den Klassenerhalt besser, die Chancen greifbarer denn je.

Nur entspannt sein, weil man das erreicht hat, woran man zuvor nicht glaubte - das gibt es im Sport nicht. Von wegen befreit aufspielen. Noch hat der SV Neuhof keines seiner drei Spiele der Aufstiegsrunde gewinnen können. Glaubt man den knappen Ergebnissen (0:0 gegen Eddersheim, 1:2 in Dreieich, 0:0 gegen Hadamar) - müsste man denken: Irgendwann müsste es doch mal klappen. Dennoch: Siege sind und bleiben die beste Motivation, und das erste Tor in der heimischen Glückauf-Kampfbahn wäre auch nicht schlecht. (wk) +++


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