Archiv
Fußball-Hessenliga-Duell Hünfelder SV und Türk Gücü Friedberg - Fotos: Bernd Vogt

HÜNFELD Nullnummer der besseren Art

Groschs Premiere bringt einen Punkt, weil der Torjäger in Barcelona weilt

15.04.22 - Simon Grosch hat gegen Türk Gücü Friedberg seine Premiere als Hessenliga-Coach gefeiert und dabei zumindest einen Punkt geholt. Er vertrat den privat verhinderten Cheftrainer Johannes Helmke beim Hünfelder SV.

Der Hünfelder Stadionsprecher Rolf Casinius sprach nach Abpfiff weise Worte: "Wem dieser Punkt hilft, werden wir erst nach dem letzten Spieltag wissen." So richtig hilft er für den Moment keinem der beiden Teams, doch unzufrieden war nachher keiner der Trainer. "Vom Spielverlauf her müssen wir mit dem Punkt zufrieden sein. Wir haben leidenschaftlich gekämpft und läuferisch eine starke Leistung gezeigt", sagt Grosch, dem aber nicht entgangen war, dass ihm an vorderster Front sein Keeper den Punkt festhielt. Ohnehin immer Herr der Lage und Fels in der Brandung hielt er in der Schlussphase einen "Unhaltbaren" von Friedbergs Mittelstürmer Murad Mahmudov per sensationellem Reflex.

Keeper Kaiser hält den Unhaltbaren vom Barcelona-Vertreter

Friedbergs Mittelstürmer Murad Mahmudov? Richtig! Der Torjäger vom Dienst, Noah Michel, weilte nicht auf der Hünfelder Rhönkampfbahn, sondern im Camp Nou, um der Eintracht beim Einzug ins Halbfinale zu helfen. "Das sei ihm gegönnt. Ich bin ja selbst Eintracht-Fan. Aber mit einem 1:0-Sieg von uns, hätte ich heute natürlich besser feiern können", sagte Friedbergs Coach Enis Dzihic, der in seinem dritten Spiel nach Übernahme das dritte Mal die Punkte teilen musste.

Aber es ist unübersehbar, dass Dzihic dem Team mehr und mehr seinen Stempel aufdrückt: Das Umschaltspiel in beide Richtungen hat unter ihm deutlich an Intensität zugenommen, insbesondere das Defensivverhalten ist deutlich stabiler geworden. "Darauf lag in den vergangenen Wochen unser Hauptaugenmerk, und ganz zum Schluss hat man gesehen, dass wir auch mehr Körner als der Gegner hatten."

Ganz zum Schluss war das Spiel wild. Beide Teams wollten den Sieg, die klareren Chancen hatten aber die Gäste. Kamil Yikilmaz, Peter Jost und eben Mahmoudov vergaben den Lucky Punch. Und da dachte Dzihic eben doch noch mal an seinen Barcelona-Reisenden, der mit 17 Toren bester Hessenliga-Torjäger ist: "Natürlich hat das Murad über weite Strecken gut gelöst, aber Noah mit seiner Klasse hätte heute wahrscheinlich einen gemacht."

Statistik

Hünfelder SV: Kaiser; Zvekic (46. Wenzel), Faulstich, Witzel, Schilling – Gadermann, Alles – Vogt, Rohde (63. Krieger), Fröhlich – Sternstein.

Türk Gücü Friedberg: Koob; Usic, Saighani, Dudda, Eren – Henrich, Jost – Demir (74. Yikilmaz), Schorr, Imek – Mahmudov.

Schiedsrichter: Christian Stübing (SV Breitenborn).

Zuschauer: 120.

Tore: Fehlanzeige. (Johannes Götze) +++

Mediennetzwerk Hessen



Dieser Artikel ist zuerst auf torgranate.de erschienen.


Über Osthessen News

Kontakt
Impressum
Cookie-Einstellungen anpassen

Apps

Osthessen News IOS
Osthessen News Android
Osthessen Blitzer IOS
Osthessen Blitzer Android

Mediadaten

Werbung
IVW Daten


Service

Blitzer / Verkehrsmeldungen Stellenangebote
Gastro
Mittagstisch
Veranstaltungskalender
Wetter Vorhersage

Social Media

Facebook
Whatsapp
Instagram
TikTok

Nachrichten aus

Fulda
Hersfeld Rotenburg
Main Kinzig
Vogelsberg
Rhön