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Tobi Saffrich und Moritz Oestreich

17.06.09 - Sport

Tagessieg für Kartfahrer Tobi Saffrich beim WAKC - zweite Plätze für Moritz Oestreich

Tobias Saffrich und Moritz Oestreich hatten am vergangenen Wochenende auf dem Hunsrückring in Hahn ihren zweiten Einsatz im Westdeutschen ADAC Kart Cup 2009. Drei Veranstaltungen absolvieren die beiden Zanardi Team Germany Piloten in dieser Rennserie, um sich für den ADAC-Bundesendlauf zu qualifizieren. „Nach wie vor müssen die beiden aus Budgetgründen dort etwas mehr fahrerischem Einsatz zeigen, denn es gibt weder neue Reifen noch einen unserer Rennmotoren. Die Qualifikation ist auch mit Trainingsmaterial zu erreichen“, so Teamchef Markus Oestreich.

Bei den KF3 Junioren war Tobias Saffrich an diesem Wochenende bis in die Haarspitzen motiviert, nachdem er ja in Kerpen unfreiwillig die Strecke verlassen hatte und weit zurückfiel. Platz zwei im Training ließ hoffen, zumal der Abstand zum Trainingsschnellsten Andre Rudersdorf mit 34 Tausendstel Sekunden minimal war. Der Start zu Rennen 1 verlief reibungslos und bereits in der zweiten Runde schob sich Saffrich gekonnt innen neben Rudersdorf und übernahm die Führung, die er auch bis ins Ziel nicht mehr abgab. Im zweiten Lauf konnte der Zanardi Pilot aus dem NOlimit Team die Führung behaupten, bis er nach einer kurzen Unachtsamkeit Marvin Dienst vorbeilassen musste. Da Dienst aber nur als Gaststarter teilnahm, waren die Punkte natürlich wichtiger als der Laufsieg. Der Tagessieg ging dennoch – wenn auch punktgleich mit Marvin Dienst – an den Dautphetaler.

Die Klasse KF2 war in Hahn nur sehr schwach besetzt. Lediglich vier Piloten hatten sich gemeldet, sodass seitens des Veranstalters eine Zusammenlegung mit der Klasse „Wankelmotor“ beschlossen wurde. Moritz Oestreich (Petersberg) erreichte im Zeittraining die zweitbeste Zeit und war auch im ersten Rennen nicht in der Lage, mit fairen Mitteln am führenden Alexander Dörfler vorbeizuziehen. Für den zweiten Lauf hatte er die Abstimmung seines Karts geändert, um in bestimmten Streckenabschnitten angriffsfähig zu sein. Es gelang ihm auch, Dörfler zu überholen und sich minimal abzusetzen, allerdings spielte dann ein Fahrer aus der Wankel-Klasse Zünglein an der Waage und beförderte Oestreich kurzzeitig durchs Grün. Somit zog Dörfler wieder vorbei, und Oestreich beendete auch Rennen zwei auf dem zweiten Platz. „Ich hätte nicht gedacht, mit diesen Reifen überhaupt noch über die Runden zu kommen“, scherzte er am Ende des zweiten Rennens, „aber ich bin mir sicher, dass Alex mindestens soviel Spaß an dem Zweikampf hatte wie ich. Das mit dem 'Wankelfahrer' war halt dumm, aber ich gratuliere Alex zum Doppelsieg.“

Am 4. und 5. Juli wird es dann wieder ernst, wenn der dritte Lauf zur Internationalen Deutschen Kartmeisterschaft ansteht. Dort möchte Moritz Oestreich seine Meisterschaftsführung, die er momentan mit zwei Konkurrenten innehat, verteidigen. +++

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