Prof. Kurt J. Feldmann und sein Gemälde "Fulda" von 1965 - Fotos: Carina Jirsch

FULDA Ausstellung für Kunstkenner

Endlich große "Kurt J. Feldmann - Retrospektive" im Vonderau-Museum

26.04.22 - Der Fuldaer Künstler Prof. Kurt J. Feldmann war verständlicherweise tief enttäuscht, als Corona 2020 der geplanten Retrospektive mit einem Querschnitt seiner künstlerischen Arbeiten im Vonderau-Museum einen Strich durch die Rechnung machte. Denn die Würdigung seines umfangreichen künstlerischen Schaffens aus über sechs Jahrzehnten war längst überfällig. Umso erfreuter zeigte sich der 80-Jährige am Montag bei einem Presserundgang darüber, dass die fulminante Bilderschau jetzt endlich zustande kam und ab kommenden Mittwoch für das interessierte Publikum zugänglich sein wird. Die Sonderausstellung "Kurt J. Feldmann – Retrospektive" wird vom 27. April bis 29. Mai 2022 in Kooperation dem Förderkreis Galerie 21 (Kunsttreppe-Fulda) im Vonderau-Museum zu sehen sein.

Museumsleiter Dr. Frank Verse freut sich über die gelungene Ausstellung ...

Kuratorin Franziska Becker

"Marionetten I",2008

Frottage "ANNAannA", 1971

"Lanzarote Cycle 66"

Der Künstler und seine Muse, Ehefrau Birgit

Feuerball II, 1972

Der im Michael-Imhof-Verlag erschienene Katalog ist für 14,95 Euro erhältlich ...

Die Ausstellung im "kulturellen Wohnzimmer Fuldas" - wie Feldmann das Vonderau-Museum nannte, vereint ausgewählte Werke aller Epochen und Stile des Künstlers und ehrt endlich ein Fuldaer Original, das sich zwar immer künstlerisch betätigt hat, seinen Lebensunterhalt aber als Kunsterzieher und Hochschullehrer für Erziehungswissenschaft und Medienpädagogik verdiente und darin auch seine Erfüllung fand. Schon als Schüler wurde er von seinem verehrten Lehrer Oswald Pejas ausgebildet, der in ihm eine lebenslange Begeisterung für die Kunst weckte und ihn zur Schaffung eigener Werke anregte. 1959 trat Feldmann als eines der jüngsten Mitglieder dem Jungen Kunstkreis Fulda bei, wo er maßgeblich durch Karlfried Staubach geprägt wurde. Viele seiner Werke entstanden bereits in dieser Zeit, doch setzt sich sein facettenreiches künstlerisches Schaffen bis in die Gegenwart hinein fort.

Vorn Rita Herzig

Fischserie

Während der ganzen Zeit bereicherte er die Kunstszene der Stadt Fulda durch einen engen Austausch mit anderen Künstlern, darunter durch seine Mitgliedschaft in der Fuldaer Kunsttreppe sowie durch zahlreiche Ausstellungen. Seine praktischen Erfahrungen ergänzte er schon in jungen Jahren um eine fundierte theoretische Basis. Daher entschied er sich für eine berufliche Laufbahn als Kunsterzieher, um seine Kenntnisse an andere weiterzugeben. Sein Weg führte Kurt J. Feldmann bis zur Professur an der früheren Fachhochschule Fulda, wo er Generationen junger Menschen prägen und für die Kunst begeistern konnte. 
 

Museumsleiter Dr. Frank Verse freute sich über die gelungene Ausstellung und die Wiederaufnahme des normalen Publikumsverkehrs im Museum ohne coronabedingte Einschränkungen. Er dankte der Projektleiterin der Ausstellung, Franziska Becker, sowie Kuratorin Rita Herzig, die mit ihrem Mann Pedro Herzig den Kontakt zu Kurt Feldmann hergestellt hatte und mit dem Förderkreis Galerie 21 (Kunsttreppe-Fulda) an der Gestaltung der Ausstellung im Vonderau-Museum maßgeblich mitgewirkt hatten. (ci/pm)+++


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