Der neue Supermarkt trägt den Namen "Paradise Garden" und soll in der Bahnhofstraße in Neuenhaßlau eröffnen. - Screenshot: O|N/Facebook "Königreich Deutschland"

HASSELROTH Für "Königreich Deutschland"-Anhänger

Eröffnung am Wochenende: Supermarkt für Reichsbürger im Main-Kinzig-Kreis

04.05.22 - Bereits am kommenden Wochenende soll in der Gemeinde Hasselroth im benachbarten Main-Kinzig-Kreis ein Lebensmittelgeschäft für Reichsbürger eröffnen. Anhänger des "Königreichs Deutschland" wollen sich dort vernetzen. 

Der neue Laden trägt den Namen "Paradise Garden" und soll in der Bahnhofstraße in Neuenhaßlau eröffnen. Der Bürgermeister von Hasselroth, Matthias Pfeifer (SWG), wurde laut hessenschau.de von den Plänen überrascht. Bei dem Haus handele es sich um eine Privatadresse. 

Über "Königreich Deutschland"

Seit 2012 tritt Peter Fitzek als "König" des "Königreichs Deutschlands" (vormals: Verein "NeuDeutschland") auf. Fitzek und seine Anhänger leugnen die Geltung der hoheitlichen Befugnisse und Rechtsgrundlagen der Bundesrepublik Deutschland auf dem angeblichen "Hoheitsgebiet des Königreichs Deutschland", dessen Hauptsitz sich in der Lutherstadt Wittenberg befindet. Allerdings ist das KRD auf Expansion ausgerichtet: In diesem Zusammenhang sind die Eröffnung sogenannter "Gemeinwohlrestaurants" und staatlich nicht anerkannter "Gemeinwohlkassen" sowie die im Zusammenhang mit der Grundstückssuche angesprochenen "Gemeinwohldörfer" zu sehen. Das schreibt das Landesamt für Verfassungsschutz auf seiner Website.

Im Juli 2021 warnte der Verfassungsschutz bereits, dass das KRD unter einem Decknamen versucht Immobilien in Hessen zu erwerben und zu mieten.

Landrat Thorsten Stolz (SPD) ist entsetzt. Archivfoto: KN/Justin Möser

Kreis und Gemeinde stellen klar: "Keine Toleranz für Verfassungsfeinde"

"Es gibt im Main-Kinzig-Kreis keine Toleranz für Gruppen, die die Verfassung der Bundesrepublik ablehnen und die demokratischen und rechtsstaatlichen Normen bekämpfen", erklären Landrat Thorsten Stolz und Bürgermeister Matthias Pfeifer in einer gemeinsamen Pressemitteilung am Dienstag. Das komplette Statement können Sie bei KINZIG.NEWS lesen: Kreis und Gemeinde stellen klar: "Keine Toleranz für Verfassungsfeinde" (nb) +++


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