MdL Markus Meysner will seinen Posten als CDU-Kreisvorsitzender abgeben. Folgen soll Frederik Schmitt. - Foto: O|N-Archiv/Collage

REGION "Guter Zeitpunkt für Stabwechsel"

Markus Meysner gibt CDU-Kreisvorsitz ab - Frederik Schmitt will ihn beerben

11.05.22 - Es ist eine überraschende Wendung in der Lokalpolitik: Nach über vier Jahren kündigt Markus Meysner an, sein Amt als Fuldaer CDU-Kreisvorsitzender abgeben zu wollen. Noch knapp zwei Jahre ist der Politiker Mitglied der Landtags-CDU. 2013 wurde Meysner, der damals Bürgermeister der Stadt Tann war, in den hessischen Landtag gewählt, 2018 verteidigte der 55-Jährige sein Landtagsmandat. "Jetzt ist ein guter Zeitpunkt für einen Stabwechsel und der richtige Moment, das Amt in die Hände eines jüngeren Politikers zu legen", so Meysner auf O|N-Nachfrage. Als Nachfolger wirft Vize-Landrat Frederik Schmitt seinen Hut in den Ring. Er will Chef des mit fast 3.000 Mitgliedern größten Kreisverbands der Hessen-CDU werden.

Fotos: O|N-Archivbilder

Vize-Landrat Frederik Schmitt will sich um seine Nachfolge bewerben

"Ich mache das alles seit 20 Jahren hauptamtlich, habe teilweise 72-Stunden Wochen und bin sowohl unter der Woche, als auch an den Wochenenden ständig auf Tour. Das ist ziemlich kräftezehrend. Ich habe schon länger mit dem Gedanken gespielt, etwas kürzerzutreten", so der Politiker. Im Januar 2018 wurde Meysner CDU-Kreisvorsitzender in Fulda und folgte damit auf Dr. Walter Arnold. "Ich habe dieses Amt gerne gemacht, möchte aber nicht bis zum Umfallen weitermachen. Da spielt auch die Gesundheit eine Rolle", so der 55-Jährige. Ob Meysner 2023 noch einmal für den Landtag antreten will, steht noch in den Sternen.

Frederik Schmitt will Markus Meysner beerben

Doch der Posten als Fuldas CDU-Vorsitzender soll nicht lange vakant bleiben: Um Meysners Nachfolge will sich Fuldas Erster Kreisbeigeordneter und Vize-Landrat Frederik Schmitt bewerben, der seit vier Jahren schon als stellvertretender Kreisvorsitzender fungiert. Schmitt engagiert sich seit vielen Jahren für die CDU in der Region und war ab 2004 bereits fünf Jahre lang Kreisvorsitzender der Jungen Union. Er wolle aktiv mithelfen, dass die CDU im Kreis weiter die Rolle als lebendigste, profilierteste und auch erfolgreichste Partei ausfülle, sagte der 41-jährige vierfache Familienvater. "Ich bin der festen Überzeugung, dass eine repräsentative Demokratie ohne funktionierende Parteien nicht existieren kann. Es macht mir einfach Freude, gemeinsam an tragfähigen Lösungen für politische Herausforderungen zu arbeiten." Nach zwei Jahren mit Coronabeschränkungen sei es jetzt endlich wieder möglich, sich mit allen gesellschaftlichen Gruppen auszutauschen, Meinungen und Fragen aufzunehmen und gestalterische Prozesse anzustoßen, so Frederik Schmitt. Ambitionen, Markus Meysner später eventuell auch in den Landtag nachzufolgen, habe er nach eigener Aussage derzeit nicht, seine Arbeit für den Landkreis fülle ihn aus. (lh/ci)+++


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