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Von links: die beiden GFS-Vizepräsidenten Uwe Treppesch und Dr. jur. Manfred Neidert, Dipl.-Ing. Norbert Witzel (ÜWAG-Bereichsleiter Zentrale Dienste), Landrat Bernd Woide, zugleich Präsident der Segelflugfördergesellschaft, und Harald Jörges (Leiter der Flugschule).

01.07.09 - Fulda/Rhön

Solarenergie statt Benzin: Elektrofahrzeug bringt Segelflugzeuge zum Hangar

Die Gesellschaft zur Förderung des Segelfluges auf der Wasserkuppe e. V. (GFS) hat ein Elektrofahrzeug in Betrieb genommen, das die Segelflugzeuge auf dem Boden emissionsfrei und sicher in den Hangar und zurück transportiert. Wie der Verein mitteilt, wurde die Anschaffung durch finanzielle Unterstützung der Überlandwerk Fulda Aktiengesellschaft (ÜWAG) ermöglicht. „Die ÜWAG beweist damit einmal mehr ihr Engagement für die Region, in der der Segelflug von herausragender Bedeutung ist“, erklärte Landrat Bernd Woide bei der offiziellen Inbetriebnahme des umweltfreundlichen Fahrzeugs auf dem Gelände der Segelflugschule.

Dem Segelflugzentrum mit seinem neuen Elektrofahrzeug komme eine wichtige Vorbildfunktion zu, sagte Bernd Woide, der zugleich Präsident der Segelflugfördergesellschaft ist. Es solle auch andere Vereine in der Region dazu animieren, auf Elektrofahrzeuge umzusteigen und Strom statt Kraftstoff zu tanken, um zum Schutz der Umwelt beizutragen.

Bildunterschrift: Von links: Die beiden GFS-Vizepräsidenten Uwe Treppesch und Dr. jur. Manfred Neidert, Dipl.-Ing. Norbert Witzel (ÜWAG-Bereichsleiter Zentrale Dienste), Landrat Bernd Woide, zugleich Präsident der Segelflugfördergesellschaft, und Harald Jörges (Leiter der Flugschule).

Norbert Witzel, ÜWAG-Bereichsleiter Zentrale Dienste, betonte ebenfalls die Bedeutung des Segelfluges auf der Wasserkuppe für die Region und lobte die Arbeit der GFS-Mitglieder: „Als fliegende Botschafter der Rhön werben Sie weit über die Grenzen Deutschlands hinaus für unsere Region. Wir freuen uns, dass wir Sie bei Ihrem ehrenamtlichen Engagement mit unserer Spende unterstützen und dabei selbst einen Beitrag zum Klimaschutz im Biosphärenreservat Rhön leisten können", so Witzel.

Batterie hält einen kompletten Tag

Selbst bei Dauerlastbetrieb wie an den Wochenenden halte die Batterie des Elektrofahrzeugs Carryall 2 Electric mit 2,8 Kilowatt-Dauerleistung einen ganzen Tag und müsse erst dann wieder an die Steckdose angeschlossen werden, erläuterte Harald Jörges. „Das kleine Gefährt zieht sogar über 600 Kilogramm schwere Flugzeuge. Und seine Power verleiht ihm ganz unkompliziert und abgasfrei der Strom", sagte Jörges.

Aufgeladen werden die Akkus des Elektrofahrzeugs nach Angaben des GFS mit umweltfreundlicher Solarenergie. Sie wird über Solarzellen auf dem Dach des Starthauses gewonnen. Die Planung und Installation der Anlage erfolgte mit Unterstützung der Firma Neotron aus dem Eichenzeller Ortsteil Lütter und der SynEnergie GmbH, einem Tochterunternehmen der ÜWAG, die bereits Hessens höchste Fotovoltaikanlage auf dem Dach der Jugendbildungsstätte (DJO) auf der Wasserkuppe betreibt. +++

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