Die Arbeitslosenquote liegt deutlich unter dem hessenweiten Durchschnitt - Symbolbild: Pixabay

REGION Arbeitslosenquote unter Hessendurchschnitt

Arbeitslosigkeit in den Landkreisen Hersfeld-Rotenburg und Fulda gesunken

01.06.22 - Die Arbeitslosigkeit in Ost- und Waldhessen ist im Mai weiter gesunken. Zum Ende des Monats lag die Zahl der Arbeitslosen mit 5.257 um 111 niedriger als im April (-2,1 Prozent), was einer Arbeitslosenquote von 2,8 Prozent entspricht (Vormonat: 2,8 Prozent; Vorjahr: 3,4 Prozent). Damit bleibt die Quote deutlich unter dem Hessendurchschnitt von 4,4 Prozent.

"Wir haben die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf unseren heimischen Arbeitsmarkt weitgehend hinter uns gelassen, während die Folgen des Ukraine-Krieges noch nicht vollständig sichtbar sind", erklärt Waldemar Dombrowski, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Bad Hersfeld-Fulda. So waren vor einem Jahr 1.170 Personen mehr erwerbslos gemeldet gewesen. Im Mai 2019, d.h. vor der Pandemie, waren 5.637 Personen arbeitslos und somit 380 mehr als aktuell.

Gleichwohl ist beim Einstellungsverhalten der Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber teilweise eine gewisse Verunsicherung angesichts der Folgen des Ukraine-Krieges wahrzunehmen. So meldeten sich im Mai zwar 79 Personen weniger aus einer Beschäftigung arbeitslos als im Jahr zuvor. Zugleich fanden jedoch 155 arbeitslose Männer und Frauen weniger den Weg in eine Anstellung.

Der Arbeitgeberservice konnte von Januar bis Mai in den Landkreisen Fulda und Hersfeld-Rotenburg insgesamt 3.238 Stellen akquirieren. Das waren 26 mehr als im Vorjahr. Bedarf an Fachkräften besteht nahezu in allen Bereichen. Unter anderem werden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im kaufmännischen Bereich benötigt, die über Kenntnisse in Buchhaltung oder Personalwesen verfügen. Auf Helferebene bestehen gute Chancen auf eine Einstellung in den Bereichen Reinigung und Hauswirtschaft. Die Agentur für Arbeit selbst sucht Personal für sachbearbeitende Tätigkeiten.

Die Entwicklung des Arbeitsmarktes in den Landkreisen verlief wie folgt:

Der Arbeitsmarkt im Mai 2022 im Landkreis Fulda

Die Arbeitslosigkeit in der Region Fulda ist im Mai weiter gesunken. Zum Ende des Monats lag die Zahl der Arbeitslosen mit 3.161 um 83 niedriger als im April (-2,6 Prozent), was einer Arbeitslosenquote von 2,5 Prozent entspricht (Vormonat: 2,6 Prozent; Vorjahr: 3,2 Prozent). Damit bleibt die Quote deutlich unter dem Hessendurchschnitt von 4,4 Prozent.

"Wir haben die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf unseren heimischen Arbeitsmarkt weitgehend hinter uns gelassen, während die Folgen des Ukraine-Krieges noch nicht vollständig sichtbar sind", erklärt Waldemar Dombrowski, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Bad Hersfeld-Fulda. So waren vor einem Jahr 834 Personen mehr erwerbslos gemeldet gewesen. Im Mai 2019, d.h. vor der Pandemie, waren 3.276 Personen arbeitslos und somit 115 mehr als aktuell.

Von der Stabilisierung des Arbeitsmarktes haben alle Personengruppen profitiert. Überproportional stark sank die Arbeitslosigkeit innerhalb eines Jahres bei jüngeren Arbeitslosen unter 25 Jahren (-25,8 Prozent) sowie bei Menschen ohne deutschen Pass (-21,1 Prozent). Sehr bemerkenswert ist die Arbeitslosenquote der Unter-25-Jährigen von 2,0 Prozent. Die Arbeitsagentur verzeichnete binnen Jahresfrist einen Rückgang der Arbeitslosenzahl um 25.9 Prozent auf 1.475; auch das Jobcenter des Landkreises Fulda verbuchte mit 1.686 arbeitslos gemeldeten Personen ein Minus von 15,9 Prozent. "Unser Arbeitsmarkt ist in guter Verfassung, auch wenn wir die Personen berücksichtigen, die sich in einer arbeitsmarktpolitischen Maßnahme befinden und daher nicht in die Statistik einfließen", resümiert Agenturleiter Dombrowski.

Gleichwohl ist beim Einstellungsverhalten der Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber teilweise eine gewisse Verunsicherung angesichts der Folgen des Ukraine-Krieges wahrzunehmen. So meldeten sich im Mai 50 Personen weniger aus einer Beschäftigung arbeitslos als im Jahr zuvor. Zugleich fanden jedoch 118 arbeitslose Männer und Frauen weniger den Weg in eine Anstellung.

Der Arbeitgeberservice konnte von Januar bis Mai insgesamt 1.866 Stellen akquirieren. Das waren 63 mehr als im Vorjahr. Besonders nachgefragt werden derzeit Fachinformatiker*innen, ebenso Kraftfahrzeugmechatroniker*innen. Auf Helferebene bestehen gute Chancen auf eine Einstellung in den Bereichen Reinigung und Hauswirtschaft. Darüber hinaus werden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im kaufmännischen Bereich benötigt, die über Kenntnisse in Buchhaltung oder Personalwesen verfügen. Die Agentur für Arbeit selbst sucht Personal für sachbearbeitende Tätigkeiten.

Der Arbeitsmarkt im Mai 2022 im Landkreis Hersfeld-Rotenburg

Die Arbeitslosigkeit ist in Waldhessen im Mai weiter gesunken. Zum Ende des Monats lag die Zahl der Arbeitslosen mit 2.096 um 28 niedriger als im April (-1,3 Prozent), was einer Arbeitslosenquote von 3,3 Prozent entspricht (Vormonat: 3,3 Prozent; Vorjahr: 3,8 Prozent). Damit bleibt die Quote deutlich unter dem Hessendurchschnitt von 4,4 Prozent.

"Wir haben die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf unseren heimischen Arbeitsmarkt weitgehend hinter uns gelassen, während die Folgen des Ukraine-Krieges noch nicht vollständig sichtbar sind", erklärt Waldemar Dombrowski, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Bad Hersfeld-Fulda. So waren vor einem Jahr 336 Personen mehr erwerbslos gemeldet. Im Mai 2019, d.h. vor der Pandemie, waren 2.361 Personen arbeitslos und somit 265 mehr als aktuell. Von der Stabilisierung des Arbeitsmarktes haben alle Personengruppen profitiert, besonders jüngere Arbeitslose unter 25 Jahren (-14,7 Prozent).

Die Arbeitsagentur verzeichnete binnen Jahresfrist einen Rückgang der Arbeitslosenzahl um 21,2 Prozent auf 802; während das Jobcenter des Landkreises Hersfeld-Rotenburg mit 1.294 arbeitslos gemeldeten Personen ein Minus von 8,5 Prozent verbuchte. "Unser Arbeitsmarkt ist in guter Verfassung, auch wenn wir die Personen berücksichtigen, die sich in einer arbeitsmarktpolitischen Maßnahme befinden und daher nicht in die Statistik einfließen", resümiert Agenturleiter Dombrowski.

Gleichwohl ist beim Einstellungsverhalten der Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber teilweise eine gewisse Verunsicherung angesichts der Folgen des Ukraine-Krieges wahrzunehmen. So meldeten sich im Mai 29 Personen weniger aus einer Beschäftigung arbeitslos als im Jahr zuvor. Zugleich fanden jedoch 40 arbeitslose Männer und Frauen weniger den Weg in eine Anstellung. (pm ) +++

Der Arbeitgeberservice konnte von Januar bis Mai insgesamt 1.372 Stellen akquirieren. Das waren 37 weniger als im Vorjahr. In nahezu allen Bereichen werden Fachkräfte gesucht – vom Handwerk über das Gesundheitswesen bis hin zu Hotellerie und Gastronomie sowie Logistik. Gute Chancen auf eine Einstellung bestehen ebenfalls in kaufmännischen Berufen für Bürokaufleute genauso wie für Industrie- oder Speditionskaufleute.  Die Agentur für Arbeit selbst sucht Personal für sachbearbeitende Tätigkeiten. (pm) +++


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