Die Nationalmannschaft der Bürgermeister setzte bei der Europameisterschaft ein klares Zeichen für den Frieden in der Ukraine. Mit dabei auch der osthessische Bürgermeister Andre Stenda (in der hinteren Reihe, Dritter von rechts) - Fotos: privat

HOHENRODA / SLOWAKEI "Fußball für den Frieden"

Europameisterschaft der Bürgermeister: Besonderes Turnier für Stenda & Co.

02.06.22 - Bereits zum vierten Mal findet die Fußball-Europameisterschaft der Bürgermeister statt. Mit zwei Jahren Verspätung aufgrund der Corona-Pandemie. Es geht bereits in die heiße Phase in der Slowakei, dem diesjährigen Gastgeberland. Die deutsche Mannschaft mit dem Hohenrodaer Bürgermeister (Kreis Hersfeld-Rotenburg) Andre Stenda steht im Halbfinale. Doch im Gegensatz zu den vergangenen Ausgaben steht in diesem Jahr das Turnier ganz im Zeichen des Ukraine-Krieges.

"Natürlich will man so weit wie möglich in so einem Turnier kommen und nach 2008 wieder den Pokal nach Deutschland holen. Dennoch bewegt uns natürlich alle die Situation in der Ukraine - dieser Krieg lässt den Fußball wirklich nur als Nebensache erscheinen. Gerade, weil unsere ukrainischen Freunde auch in diesem Jahr nicht teilnehmen können. Das Turnier soll allerdings ein Zeichen für den Frieden und für das Miteinander sein", erklärt Bürgermeister Andre Stenda.

Sportlich lief es für das Team um den 36-jährigen Rathauschef bisher ganz gut. In ihrer Gruppe konnten sie den zweiten Platz belegen. Während gegen Kroatien ein deutlicher 6:2-Erfolg eingefahren werden konnte, kam es gegen die rumänische Auswahl zu einem ersten Dämpfer: "Wir haben das Spiel mit 0:4 verloren, allerdings gelten die Rumänen als Top-Favoriten, die sogar einen ehemaligen Nationalspieler in ihren Reihen hatten. Trotzdem zeigten wir auch dort einen guten Auftritt, der allerdings nicht belohnt wurde", analysiert Stenda weiter.

Aus im Halbfinale gegen die Slowakei

Am Montag stand dann das Viertelfinale auf dem Programm. Gegen die tschechische Auswahl konnte man mit 3:2 gewinnen. Nun galt es gegen das Gastgeberland Slowakei am Mittwochmorgen den Finaleinzug perfekt zu machen. Allerdings verlor die deutsche Elf knapp mit 0:1: "Wir haben wirklich einen tollen Fight geliefert und waren ein ebenbürtiger Gegner. Aber so ist Fußball - dennoch können wir stolz auf das Geleistete sein", so Stenda.

Überhaupt sei es ein tolles Erlebnis, sich wieder gegen internationale Mannschaften messen zu können - die Vorfreude auf das nächste Turnier, welches wahrscheinlich in Berlin stattfinden wird, sei bereits riesig, ergänzt der Hohenrodaer Bürgermeister. "In diesen schwierigen Zeiten war es allerdings wichtiger, ein Zeichen für den Frieden und die Solidarität zu setzen. Das haben wir getan und daran merkt man auch, welche Kraft der Fußball und allgemein der Sport hat", bilanziert Stenda abschließend. (Kevin Kunze)+++


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