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09.07.09 - Sport

1. Albert-Hillenbrand-Gedächtnisturnier war "ein Riesen-Erfolg" für den RSC Fulda

Als einen "Riesen-Erfolg" hat der Ringer Sport Club Fulda (RSC) die erstmalige Veranstaltung eines besonderen Turniers gewertet: zum 1. Albert-Hillenbrand-Gedächtnisturnier traf sich am vergangenen Sonntag die nationale Ringerjugend der Klassen E-D-C sowie die A/B Jugend.

Das vom RSC Fulda veranstaltete Turnier im freien Stil war aufwändig geplant worden. Als Austragungsort, darüber waren sich die Verantwortlichen im Klaren, kam nur eine große Veranstaltungsstätte in Frage, um der großen Zahl der angereisten Kämpfer gerecht zu werden. Der RSC Fulda bekam die Heinrich Gellings Halle in Fulda zugesprochen und dies erwies sich im Nachhinein als gute Entscheidung. Dieser Turniergeist und das gemeinschaftliche Bemühen waren auch im Sinne von Albert Hillenbrand: es wurde zu einer gelungenen Veranstaltung und Würdigung des altverdienten Sportfunktionärs, der die Jugend immer in allen Belangen unterstützte.

Als Schirmherr eröffnete der Bürgermeister der Stadt Fulda, Dr. Wolfgang Dippel die Spiele. Dippel hob hervor, welche gesellschaftliche Verantwortung Albert Hillenbrand nach dem Krieg geleistet hatte und wie er die Jugend damals durch den Sport in die Gesellschaft eingliederte. Der Bürgermeister dankte auch den Fuldaern Veranstaltern für ihr Engagement, um diese Tradition weiter leben zu lassen.

Auch der 1. Vorsitzende H. Karadas dankte für die Antrittsrede des Bürgermeisters und versprach, dass diese Tradition weiter ausgebaut wird. Er sprach die Hoffnung aus, dass dieses Ringerturnier auch in der Zukunft seinen Stellenwert bei der Ringerjugend aus Fern und Nah finden werde. Schließlich eröffnete dann der Jugendreferent des Hessischen Ringer Verbandes, Roland Görisch aus Fahrenbach, die Spiele.

Mit 138 Teilnehmern war das 1. Albert Hillenbrand Turnier des RSC Fulda sehr gut besetzt. Nationales Flair hatte dieses Turnier und zeigte vielen Teilnehmern technisch hochkarätige Kämpfe und Griffe. Nicht nur die hessischen Vereine, sondern auch Clubs etwa aus Köln, Wolfsburg, Erfurt und sogar aus der tschechischen Republik waren vertreten.

In der Gesamtwertung der Mannschaften belegten die Fuldaer als Gastgeber sogar ganz knapp vor dem TSV Gailbachern und RWG Hanau-Erlensee den 1. Mannschaftsplatz. Mit zwei Goldmedaillen, drei Silber- und vier Bronzemedaillen waren die Fuldaer Nachwuchsringer sehr erfolgreich. Somit müssen sie den Wanderpokal nächstes Jahr verteidigen. Besonders haben sich Vladislaw Tschinepow, Wilhelm Giesbrecht, Stefan Burkhardt und Serhan Karslioglu mit ihren Kämpfen hervor getan. Abteilungsleiter Karsten Linn bedankte sich bei den Jugendtrainern und bei den Eltern für diese hervorragende Jugendarbeit, die seit Jahren hier umgesetzt wird. +++

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