Ein Katzen-Hot-Spot - ein Problem vielerorts. - Fotos: Tierschutzverein Hünfeld

HÜNFELD Tierschutzverein

Mitgliederversammlung: "Wir helfen gerne und wer hilft langfristig uns?"

05.06.22 - Endlich, nach zweijähriger Coronapause konnte eine Mitgliederversammlung des Tierschutzvereins Hünfeld Stadt und Land e.V. in der Gaststätte Aha in Hünfeld (Landkreis Fulda) stattfinden.

Der Bericht der Vorsitzenden Renate Beutler und des Kassenwartes Gerald Wiegand zeigte, dass der Verein in den zwei vergangenen Jahren viel zu tun und zu finanzieren hatte. Denn für 155 Katzen und einen Hund wurde ein Zuhause gefunden. Zudem wurden insgesamt 162 wilde Katzen und Kater kastriert, dabei unterstützte der Landestierschutzverband Hessen e.V. den Verein finanziell mit seiner Catch & release Aktion.

Sehr viele aufwendige Behandlungen und Operationen wurden für verunfallte und schwer erkrankte Fundtiere vom Verein finanziert, sodass für diese Tierschicksale im Jahr 2020 Tierarztkosten in Höhe von 27.500 Euro entstanden und im Jahr 2021 waren es 21.500 Euro, die beglichen werden mussten. Insgesamt 15 Tiere mussten euthanasiert werden oder starben. Nicht immer konnte die steigende Anzahl kranker Fundkatzen versorgt werden, sodass insgesamt 54 Katzen in das Tierheim gebracht werden mussten.

Die anwesenden Vereinsmitglieder entlasteten den Vorstand nach den Berichten einstimmig und hatten anschließend noch die Aufgabe alle Posten neu zu wählen. Einstimmig in ihrem Amt bestätigt und wiedergewählt wurden die Vorsitzende Renate Beutler, der Kassenwart Gerald Wiegand und der Schriftführer Ulrich Krauß. Daniela Winter aus Burghaun wurde einstimmig als 2. Vorsitzende gewählt. Sie stand schon dem Vorstand in den letzten zwei Jahren mit Rat und Tat zur Seite.

Tenor des Abends waren die steigenden Tierarztkosten und die nachlassende Spendenbereitschaft. Ein Thema war auch die fehlende finanzielle Unterstützung der Gemeinden hinsichtlich der zunehmenden Zahl wilder unkastrierter Katzen. Regelrechte Hotspots würden laut Tierschutzverein einfach ignoriert und oder seitens der Politik nicht wahrgenommen. Deshalb würden sich die Hünfelder Tierschützer freuen, wenn das Problem erkannt würde und endlich eine Kastrationspflicht für freilaufende Katzen beschlossen würde. Auch Geld-, Futter- und Sachspenden in jeglicher Form würden den Tieren helfen.

Der Verein ist immer unter www.tierschutzverein-huenfeld.de und am Telefon unter 0179 1233264 zu erreichen. (pm) +++


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