Das sieht doch gut aus bei der jungen Leichtathletin... - Fotos: Hünfelder SV

HÜNFELD 1. Sparkassen Grand Prix der Leichtathletik

469 Athleten in Hünfeld: "Der pure Wahnsinn" auf der Rhönkampfbahn

09.06.22 - Nach zwei Jahren Corona-bedingter Zwangspause ging es mit dem Sparkassen-Grand Prix wieder los. Beim letzten Grand Prix in 2019 waren 423 Athleten am Start, im Jahr davor 458. Und in diesem jahr gab es eine Rekord-Teilnehmerzahl: 469 Athleten standen in der Teilnehmerliste - die Kinder-Leichathletik stellte mit 289 Athleten das größte Kontingent. 

Diese 289 Athleten starteten in 32 Mannschaften: siebenmal in der U8, 14-mal in der U10 und elfmal in der U12. Das ist ebenfalls eine neue Bestleistung - und das in nun vier anstatt drei Disziplinen. 2019 waren es rund 1.200  Starts, dieses Mal alleine bei der Kinder-Leichtathletik etwa 1.150 - insgesamt waren es rund 1.500. 

Es war mächtig was los: 1.500 Personen und 100 Helfer

Aus Erhebungen ist bekannt, dass hinter jedem Athleten zwei Begleitpersonen stehen - also waren, vorsichtig geschätzt, 1.500 Personen auf der Rhönkampfbahn. Ncht zu vergessen: die 100 Hielfer, ohne die ein solches Leichtathletik-Fest gar nicht möglich wäre. Es war also mächtig was los - um es verstehen und nachvollziehen zu können, muss man es erlebt haben. 

Rund 25 Prozent der Teilnehmer stellte die Leichathletik-Abteilung des Hünfelder SV. Die stellte alleine in den Wettbewerben der Kinder-Leichtathletik acht Mannschaften - eine davon mit der SG Johannesberg.

Top-Platzierungen in der Kinder-Leichtathletik

In den Altersklassen U10 und U12 schafften die Kinder sowohl in der Mannschaft als auch in Einzelwettkämpfen zahlreiche Top-Platzierungen.

U12

Mannschaftswertung: 1. Platz

Einzelwertung
Kinder W11:
1. Lia Laudt, 2. Joelina Cean
Kinder W10: 1. Lotta Roth, 3. Mara Sodies
Kinder M11: 2. Jan Hasenauer, 3. Maximilien Ziesmann
Kinder M10: 2. Leo Wingenfeld, 3. Lukas Debus

U10

Mannschaftswertung:  2. Platz

Einzelwertung
Kinder W9: 3. Clara Weber
Kinder W8: 2. Emma Hasenauer, 3. Aurelia Heerlein
Kinder M9: 1. Alexander Langer
Kinder M10: 1. Matiwas Habtom

U8-Mannschaftswertung: 3. Platz
Das sind bei der U12 acht von zwölf - und bei der U10 fünf von zwölf möglichen Podestplätzen in der Einzelwertung

Normen, Nebennormen und persönliche Bestleistungen zuhauf

Und auch bei den "Großen" - ab der U14 - war einiges zu sehen. Da wurden reichlich Normen und Nebennormen für Deutsche und Süddeutsche Meisterschaften erfüllt. Es gab einige herausragende Leistungen und zuhauf neue persönliche Bestleistungen. Exemplarisch seien hier Verbesserungen in der "Ewigen Bestenliste des Hünfelder SV" genannt.

Johannes Volkemer steigerte in der Altersgruppe U18 gleich drei Bestmarken - nämlich die im Kugelstoßen, im Speerwurf und Dreisprung. Greta Ritz und Annika Rohm überboten beide die seit 25 Jahren stehende Bestmarke in der Altersklasse W14 im Block "Sprint/Sprung" (100 Meter, 80 Meter Hürden, Weitsprung, Hochsprung, Speerwurf) um knapp 100 Punkte. Am Ende rangierte Greta wenige Punkte vor Annika.
Eugen Baumann steigerte seine Bestmarken in der Altersklasse M13 über 60 Meter Hürden und im Block "Lauf" (80 Meter, 60 Meter Hürden, Weitsprung, Ballwurf, 800 Meter).
Rosalie Möller überbot in der Altersklasse W13 im Block "Wurf" (80 Meter, 60 Meter Hürden, Weitsprung, Kugelstoßen, Diskuswurf) die bisherige Bestmarke.
Marielle Beckmann setzte im Ballwurf in der Altersklasse W12 eine neue Bestmarke.
Und im Bereich der Altersgruppe U14 steigerten Fenja Klein, Alison Krause, Marie Weber, Amelie Witzel und Annemarie Stinner in der Mannschafts-Blockwertung (5er) die erforderliche Punktzahl.

Erneut eine große Herausforderung für das Orgateam

Für das Organisationsteam des Hünfelder SV und die vielen Helfer war diese Veranstaltung erneut eine große Herausforderung. Unterdessen konnte man erkennen, dass die Mannschaft solche Veranstaltungen mit inzwischen gewonnener Routine stemmen kann. Aber man muss auch ganz nüchtern feststellen, dass mehr an einem Tag einfach nicht machbar ist; da stößt man vielfach an Grenzen.

Neben vielem Positiven musste der Ausrichter feststellen, dass es mit der IT besser geworden ist - aber bis es "richtig gut" funktioniert, liegt noch eine Wegstrecke vor dem HSV. Es ist eine Wegstrecke, die der Hersteller der Software gehen muss. Und auch bei der Beschallung gilt es, noch ein paar Hausaufgaben zu machen. Aber: Die Zusammenarbeit funktionierte super, die Stimmung war klasse, auch das Wetter spielte mit - kurzum: Es hat wieder Spaß gemacht. 

Am 9. Juli geht es in Hünfeld weiter

Die nächste Veranstaltung lässt nicht lange auf sich warten: Am Samstag, 9. Juli, ist die Hünfelder Rhönkampfbahn erneut Schauplatz interessanter Wettkämpfe. So steht der Regionalvorkampf "Kinderleichtathletik-Teamwettbewerb U12" an - er ist ein Ausscheidungswettkampf für die ebenfalls in der Haunestadt stattfindenden Hessischen Meisterschaften der U12. Auch terminiert: ein "landesoffener Wettkampf der U14", ein Qualifikationswettbewerb für die Deutsche Jugend-Mannschaftsmeisterschaft. Hier kommt erstmals die neue Zeitmessanlage des Hünfelder SV zum Einsatz. (pm/wk) +++


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