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- Fotos: Jörg Moritz / www.moritz-foto.de

12.07.09 - Wasserkuppe

"Rhön Open" am Berg der Flieger - Piloten stellten sich widrigem Wetter

Unternimmt man an den Wochenenden etwas in der Rhön, so fallen einem bei einem Besuch der höchsten Erhebung der Rhön – der Wasserkuppe – früher oder später „die Flieger“ auf. Sie gehören mittlerweile nebst Maschinen- und Modellpiloten zum festen Bild der Region, und so war es für viele auch nicht weiter verwunderlich, dass sie auch an den vergangenen Wochenendstagen wieder in die Lüfte sprangen. Die Flugbegeisterten standen wie so oft am oberen Ende des Hanges, doch standen die Flüge unter einem anderen Motto: den „Rhön-Open“.

Zur nun zum zwölften Mal durchgeführten Meisterschaft kamen - bedingt durch die Schlechtwetterankündigung – zum Gleitschirmpiloten aus der Region, das Programm war unter anderem gespickt mit einem Streckenflugwettbewerb, den Christoph Limpert mit einem Flug zur Weiherkuppe für sich entscheiden konnte. Böiger Wind und fehlende Sonneneinstrahlung ließen leider nicht mehr zu, denn unter besseren Bedingungen können die Segler Strecken von 100 km und mehr überwinden – ohne Motorkraft. Zum „Parathlon“ lud der Verein am Sonntag ein. Der Neologismus kommt von der Flugschule Papillon und bezeichnet eine kombinierte Sportart aus Laufen, Radfahren und Gleitschirmfliegen. Hier glänzte Pilot Schubert, der sich gegen die anderen durchsetzen konnte. Gestartet wurde am Fuße des Pferdkopfes, der per Fuß bezwungen werden musste. Anschließend wurde das Gurtzeug angelegt und den Südhang zum Zuckerfeld runtergeflogen. Zuletzt legten sich die Athleten nochmal ordentlich ins Zeug und strampelten im Fahrrad um die Wette, sodass die ersten vor 12:00 Uhr das Ziel „Radom“ erreichten.

Abschließend wurde unter den zehn Gleitschirmfliegern die beste Landung ausgekürt. Ein 1x1Meter großer Heuballen wurde dazu am Fuße des Hanges platziert und diente dazu, darauf zu landen und möglichst lange stehen zu bleiben. Hier zeigte sich, wer geübt hat und seinen Schirm beherrscht, doch, so viel sei gesagt, haben das Ziel alle berührt. Neben vielen erfolgreichen Landungen durfte sich in dieser Kategorie Boris Kiauka über die längste Stehzeit und somit Platzierung 1 freuen.

Zusammenfassend waren die Meisterschaften eine „Riesengaudi“, bei der vor allem der Spaß im Vordergrund stand. Die Verantwortlichen waren zwar etwas enttäuscht vom Wetter und der kleinen Zahl der gestarteten Piloten, doch freuen sie sich auf noch viele schöne Flugstunden in der Saison und auf die nächsten int. Rhön-Open 2010. (jm)

Sehen Sie im folgenden eine umfangreiche Bilderserie vom flugbegeisterten ON-Fotografen Jörg Moritz +++












































Legte die meisten Kilometer zurück: Christoph Limpert

Landete punktgenau: Boris Kiauka


- Folgende Fotos: Florian Becker





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