Große Biker Safety Tour auf die Wasserkuppe - Fotos: Hans-Hubertus Braune

REGION Tour bei herrlichem Wetter

Sicher auf zwei Rädern: Biker Safety Tour der Polizei auf die Wasserkuppe

13.06.22 - Der Sommer ist Hochsaison für alles, was zwei Räder hat - auf allen landschaftlich reizvollen Strecken in Rhön und Vogelsberg sind jetzt Bikerinnen und Biker unterwegs, oft auch in Gruppen. Doch das motorisierte Vergnügen hat auch eine äußerst gefahrvolle Schattenseite.

Die osthessische Polizei will da präventiv ansetzen und Zweiradfahrerinnen und -fahrer auf den beliebten Motorradstrecken für die größten Gefahren auf der Straße sensibilisieren.

Gruppenfoto auf der Wasserkuppe

Vor diesem Hintergrund finden - nach dem Erfolg der Motorradtour im zurückliegenden Jahr 2021 - auch in diesem Jahr wieder zwei gemeinsame Touren mit der Polizei statt: Am Sonntag war eine Safety Tour für Biker im Bereich der Rhön unterwegs und am 10. Juli 2022 durch den schönen Vogelsberg geplant. Die dafür ausgewählten Strecken sind wegen ihrer kurvigen Straßenverläufe über die Grenzen des Polizeipräsidiums hinaus ebenso beliebt wie berüchtigt.

Erfahrungsaustausch und Tipps unter Bikern

Vom Polizeipräsidium Fulda im Münsterfeld startete die Tour am Sonntagmorgen. Nach einer kurzen Einweisung ging es gemeinsam los Richtung Wasserkuppe. Nach einer halben Stunde wurde die erste Rast in Liebhards rund um die Gaststätte "Zum Brunnenfeger" eingelegt. In geselliger Runde wurde die Möglichkeit für Gespräche auf Augenhöhe geboten. Die einzelnen Streckenabschnitte wurden sowohl vor- als auch nachbereitet und auf vorliegende Gefahren sowie regionale Besonderheiten hingewiesen.

Tour bei herrlichem Wetter durch die Rhön

Nach dem kurzen Austausch mit den Bikern wurde die Tour bei herrlichem Wetter unter anderem über Frankenheim und Helmershausen zur Wasserkuppe fortgesetzt, wo auf dem Plateau im Bereich der Motorradstellplätze an der Flugschule eine zweite Pause zum Rasten eingelegt wurde. Anschließend führte die Tour wieder zurück zum Präsidium nach Fulda. Die beiden Motorradfahrer Ralf Buresch und Mirko Reuß vom Polizeipräsidium Osthessen waren zusammen mit der Gruppe auf ihren Polizeimotorrädern unterwegs und im Begleitfahrzeug Wiebke Noll und Özcan Yilmaz.

Die Biker-Safety-Tour bot auf rund 150 Kilometern anspruchsvolle und kurvenreiche Strecken und damit ausreichend Möglichkeiten, um über die größten Gefahren zu sensibilisieren. Denn immerhin ziehen Unfälle mit einem Zweirad nicht selten schwere Folgen nach sich. Die zwei Motorrad-Polizisten und die Teilnehmer selbst tauschten Erfahrungen aus und holten sich hilfreiche Tipps ein. Polizeihauptkommissarin Wiebke Noll, Organisatorin von der Verkehrsprävention des Polizeipräsidiums Osthessen, zieht positive Bilanz: "Es war ein gelungener und geselliger Tag und ich bin sicher, dass der ein oder andere hilfreiche Tipps mit nach Hause nehmen konnte, um auch in Zukunft sicher durch die Motorradsaison zu kommen." 

Voraussetzungen für die nächste Biker Safety Tour in den Vogelsberg, die am Sonntag, 10. Juli ab 10 Uhr vor der Polizeistation in Lauterbach startet, sind:

Es wird ein eigenes, ordnungsgemäß zugelassenes Motorrad sowie eine entsprechend zugelassene Schutzausrüstung und Schutzhelm benötigt. Natürlich müssen die Fahrerinnen und Fahrer auch im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis sein. Die Teilnahme geschieht auf eigene Gefahr, daher muss vor Fahrtantritt ein Haftungsausschluss unterschrieben werden. Interessierte werden gebeten, ihre Anmeldung per Mail an das Postfach [email protected] zu senden. Doch Achtung: Die Plätze sind begrenzt! Die Vergabe erfolgt nach Eingang der Anmeldungen per E-Mail. Für alle, die an den Touren nicht teilnehmen können, gibt es noch ein paar Tipps und Ratschläge seitens der Polizei, um möglichst weiterhin unfallfrei durch die Motorradsaison zu kommen: 

"Machen Sie sich sichtbar! Sei es durch helle, reflektierende Kleidung und den Einsatz einer zusätzlichen Warnweste. Durch ihre schmale Silhouette werden Motorradfahrende nicht selten einfach übersehen. Das zeigt sich auch bei Unfällen, gerade in Kreuzungs- und Einmündungsbereichen. Daher sollten Zweiradfahrerinnen und Zweiradfahrer stets vorausschauend fahren und mit Fehlern anderer Verkehrsteilnehmer rechnen. In diesem Zusammenhang sollten Biker:innen gerade in Kreuzungsbereichen Blickkontakt zu anderen Verkehrsteilnehmenden suchen.

Um schwerwiegende Verletzungen zu vermeiden, ist es wichtig, eine vollständige Schutzausrüstung zu tragen. Auch das Verbessern der eigenen Fahrpraxis mithilfe von Fahr- und Sicherheitstrainings sowie die mentale und körperliche Vorbereitung, gerade auf längere Touren, ist ratsam.

Wie immer im Straßenverkehr gilt: Unterschätzen Sie nicht die Gefahren, sondern tasten Sie sich lieber an die örtlichen Gegebenheiten heran und passen Sie Ihre Geschwindigkeiten Ihrem Können, aber auch der Strecke entsprechend an!" (ci/pm) +++


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