Sybille Krick führt mit ihrem Mann einen Gemischtbetrieb mit 25 Milchkühen im Vogelsberg - Foto: Privat

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Bioland Hessen begrüßt neues Vorstandsmitglied Dr. Sybille Krick

16.06.22 - Auf der Landesmitgliederversammlung am 09. Juni auf dem Bioland-Betrieb Biohof Ruhlengut in Morschen wurde Dr. Sybille Krick von den teilnehmenden hessischen Bioland-Mitgliedern als neues Mitglied in den Vorstand gewählt. Sie tritt die Nachfolge für den aus dem Amt scheidenden Werner Hartmann aus Flieden bei Fulda an, der nach 6 Jahren Vorstandstätigkeit nicht mehr zur Wiederwahl steht. Sybille Krick führt mit ihrem Mann einen Gemischtbetrieb mit 25 Milchkühen im Vogelsberg. Durch die Unterstützung eines Mitarbeiters und einer Melkerin auf dem Hof ist es ihr möglich, sich zeitliche Ressourcen für die Verbandsarbeit freizuschaufeln.

"Ich freue mich sehr auf die neuen Aufgaben als Vorstandsmitglied und darauf, den hessischen Bioland Landesverband mitzugestalten. Vor meinem beruflichen Hintergrund liegt mir vor allem die Bio-Milchwirtschaft und ihre Interessen am Herzen, wobei ich mich seit einigen Jahren auch im Anbau von Bio-Gemüse versuche, allerdings noch im kleinen Rahmen", erzählt die begeisterte Bioland-Bäuerin, "wir sehen angesichts der aktuellen politischen Situation die Wichtigkeit der Versorgung der Bevölkerung mit lokalen Produkten. Vor Ort bio einkaufen unterstützt nebenbei noch Arbeitsplätze, schont das Klima und fördert den Artenschutz. Besser geht’s nicht." "Mit Sybille Krick haben wir eine weitere sehr engagierte Biobäuerin in unserem fünfköpfigen Vorstand. Das wird uns bei unserer Arbeit bereichern", ist sich auch Mareike Weißmüller, Geschäftsführerin von Bioland Hessen, sicher. Als nächstes steht dann die kommende Vorstandssitzung auf der Tagesordnung, bei der über den Einsatz von Bioland-Betrieben für den Artenschutz gesprochen wird."

Hintergrund: Zum Bioland Landesverband Hessen gehören 550 landwirtschaftliche Familienbetriebe, die gemeinsam über 35.000 ha bewirtschaften, sowie etwa 60 Partner- und Vertragsunternehmen wie Molkereien, Bäckereien und Fleischereien. Die Betriebe wirtschaften nach Bioland-Richtlinien und schonen so unsere natürlichen Ressourcen. Viele hessischen Bioland-Höfe verkaufen ihre Produkte ab Hof und erhalten drch lokale Wertschöpfungsketten Arbeitsplätze im ländlichen Raum. Ökolandbau nach den Bioland-Prinzipien ist aktiver Klimaschutz. Und das in vielerlei Hinsicht: Kreislaufwirtschaft und flächengebundene Tierhaltung vermeiden Emissionen und die lockeren, humusreichen Böden binden Treibhausgase sogar. Zudem ist der organisch-biologische Landbau von Bioland widerstandsfähiger gegen Klimawandel-Effekte. (pm) +++


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