Der erste Preis war eine Schülerreise nach Berlin - Fotos: KAS

PETERSBERG/BERLIN Konrad-Adenauer-Schule

Erster Preis beim Schülerwettbewerb der Bundeszentrale für politische Bildung

17.06.22 - Prominenter Gast anlässlich des 50. Geburtstages des Schülerwettbewerbs der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) war Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier – und mit von der Partie bei der Festveranstaltung in Berlin war auch eine Schülergruppe der Konrad-Adenauer-Schule Petersberg (KAS). Diese hatte die Reise in die Bundeshauptstadt als ersten Preis beim diesjährigen Wettbewerb der Bundeszentrale gewonnen.

Doch damit nicht genug: KAS-Schülerin Ceren Çagan gehörte zu den vier Schülern, die das Staatsoberhaupt in einem Podiumsgespräch vor mehr als 400 Gästen zu den unterschiedlichsten Themen befragen durften. In dem rund 40minütigen Gespräch ging es vor allem um die Rolle der jungen Menschen in der Politik und wie sie sich Gehör verschaffen können. Auch aktuelle Themen wie die globale Lage, die Zunahme von extremen Positionen allerorts, die Ausgrenzung von Minderheiten sowie der Weg in die politische Verantwortung kamen ebenfalls zur Sprache. Die 17jährige Ceren aus Künzell hatte sich in einem aufwändigen Auswahlverfahren für ihren Platz am Podium qualifiziert. Zu Beginn der Veranstaltung gedachte man der Opfer des Mordanschlags auf eine Schulklasse in der Berliner Innenstadt wenige Tage zuvor.

Der Wahlpflichtkurs "Demokratie stärken" der Adenauerschule mit PoWi-Lehrer Stefan Metzler hatte in der Altersgruppe der achten bis zwölften Klassen bundesweit den ersten Platz mit einem Videoclip zum gestellten Thema "Antisemitismus – uralt und gefährlich aktuell" belegt. Der Preis war eine fünftägige Reise nach Berlin, verbunden neben der Teilnahme an der Festveranstaltung mit einem umfangreichen Besichtigungsprogramm mit jeder Menge Unterhaltung, aber auch mit Bildung und Politik.

Dabei hatte der Fuldaer Bundestagsabgeordnete Michael Brand (CDU) zusammen mit seinem Berliner Büro einige besonders interessante Programmpunkte beigesteuert: einen Besuch im Stasi-Museum mit dem Original-Schreibtisch von Erich Mielke, eine Info- und Gesprächsrunde in der Taipeh-Vertretung (so heißt die diplomatische Vertretung der Republik Taiwan offiziell) sowie einen Vortrag mit Rundgang durch Plenarräume und Kuppel des Reichstages. Da zum Besuchszeitraum keine Sitzungswoche in Berlin war, konnte Brand die Fuldaer Gruppe nicht persönlich treffen, hatte den Teilnehmern aber bereits im Vorfeld einen Besuch mit informativen Gesprächen in Petersberg abgestattet.

Der Kurs der Petersberger Realschule, der sich in einem Teilnehmerfeld von überwiegend Oberstufenschulen erfolgreich behauptet hatte, überzeugte die Jury mit einer emotionalen Aufbereitung des Themas "Antisemitismus" und ließ dabei einige persönlich Betroffene mit beindruckenden Stellungnahmen zu Wort kommen. Die außerordentliche Qualität des Beitrages hatte Hans-Georg Lambertz, als Direktor verantwortlich für den Schülerwettbewerb, bereits bei der Verkündung des Gewinnes im Februar in der Schule bescheinigt.

Ceren Cagan, Dritte von rechts.

Folgende Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 10 der Adenauerschule waren an der Erstellung des Videoclips (anzusehen auf der Homepage der Schule unter www.kas-petersberg.de) beteiligt: Oliver Bär, Ceren Cagan, Enya Dimmerling, Leon Duvernell, Erina Gashi, Anna Genberg, Sophia Hacker, Lisa Heumüller, Maja Hohmann, Milena Jahn, Melisa Karacabey, Sophia Karges, Angela Karapenko, Amira Labendsch, Celia Lipinski, Nico Lorenz, Daniel Mantler, Lana Nitsche, Constantin Sanwald, Marie-Sophie Schmidt, Franka Wald, Kirill Zubarev. Begleitet wurden die erfolgreichen Schülerinnen und Schüler in Berlin von Stefan Metzler und Ralf Kleemann. (pm) +++


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