Die C-Junioren: Meister der Gruppenliga und Aufsteiger in die Verbandsliga - Fotos: Verein

EITERFELD Nachwuchsfußball im Eitratal (1)

Nach zwei Aufstiegen in die Verbandsliga: das Niveau halten

23.06.22 - So viele gute Adressen gibt es nicht mehr im Nachwuchsfußball der Region Fulda. Eine, die in der jüngeren Vergangenheit an Fahrt aufnahm und jetzt so richtig zündet, ist die JSG Eitratal/Hessisches Kegelspiel. Offiziell firmiert sie noch unter diesem Namen, doch mit Beginn der neuen Spielserie gliedern sich die jungen Kicker in: JSG Eitratal (mit fünf Vereinen: VfL Eiterfeld, SG Leimbach, SV Wölf, SG Dittlofrod/Körnbach, TSV Arzell) - und JSG Hessisches Kegelspiel (TSV Ufhausen, Rasdorfer SC, SC Soisdorf, SV Großentaft). Dies gilt von den Bambini bis hinauf zu den A-Junioren.

Sei's drum: In zwei Altersklassen - den C- und B-Junioren - glückte der JSG Eitratal/Hessisches Kegelspiel (um formell beim richtigen Namen zu bleiben) vor wenigen Tagen der Aufstieg in die Verbandsliga. "Das war unser Ziel, dass wir mal 'ne Mannschaft in diese Klasse kriegen", formuliert Stephen Petrich. Neben Jürgen Pomnitz und Andreas Köller gehört er dem Jugendvorstand an - sie kümmern sich um den sportlichen Teil, den finanziellen versieht Jürgen Glotzbach. Dass es zwei auf einmal geschafft haben - umso schöner. "Diese Saison ist der Lohn für unsere langjährige Arbeit", betont das Trio. Endlich ist es an einem Etappenziel angekommen.

Zahlreiche Talente verließen die Region in und um Eiterfeld

Ein Blick zurück in die Entwicklung im kickenden Nachwuchs der Marktgemeinde Eiterfeld samt ihren zugehörigen Ortsteilen und Vereinen lohnt sich. Es sei wichtig gewesen, die Klassen gehalten zu haben in der Gruppenliga mit Teams in diversen Altersklassen - zumal talentierte Jungs der JSG mangels Perspektive den Rücken gekehrt hatten. Philipp Hornung etwa, Noah Quanz, Max Stadler, Jonas Budenz, Phil Kramer, David Brähler - oder, auch wenn er etwas aus dem Rahmen fällt, Kushtrim Asalari, der den Sprung zum Bundesligisten Borussia Mönchengladbach wagte. Ja, natürlich handelt es sich bei Letzterem um den Sohn des ehemaligen Wölfer Dribbelkünstlers Raif. Wieder einmal fiel der Apfel nicht weit vom Stamm. 

Heute ist der Sprung geschafft, begabten jungen Kickern eine Perspektive bieten zu können. Zwar betonen alle, bei den beteiligten Vereinen gute Sportanlagen vorfinden zu können - doch hinter der Erfolgsgeschichte steckt mehr. "Wir kennen jeden Spieler. Machen und tun. Da kommen die guten Platzierungen dann halt raus", bekennen die Drei, "wir ticken ähnlich. Denken gleich. Und wir stecken alle viel, viel Zeit in die Arbeit mit der JSG hinein". Ihre Philosophie mündet in die Erfolge. Kein Wunder also, dass es sich bei dem Trio um Ex-Fußballer ansprechenden Namens auf dem Hünfelder Land handelt - und dass sie sich nicht erst seit gestern der Nachwuchsarbeit widmen.

Klar, dass nach dem ersten Teilziel das zweite folgt. Sich auszuruhen, das gibt es nicht. "Unser erreichtes Niveau jetzt zu halten, das ist der nächste Schritt", macht Andreas Köller klar. Ihn kennt man aus seiner aktiven Zeit beim SC Soisdorf - seit 2010 engagiert er sich in der Nachwuchsarbeit. Jürgen Pomnitz kickte einst beim VfL Eiterfeld, 2014 kam er hinüber von seinem Wohnort Rasdorf zur "großen" JSG in der Marktgemeinde. Und Stephen Petrich: Der Eintracht-Fan begann 2011 - als sein Sohn bei den F-Junioren begann. Heute ist Fynn bei den B-Junioren angelangt. 

Erst Aufstieg mit den C-Junioren - dann ab nach Kempten im Allgäu

"Am Mittwochabend haben wir noch den Aufstieg gefeiert - und dann ging's ab", sagt Jürgen Pomnitz mit einer Portion Schalk im Nacken. Mit "Aufstieg" meinte er die Leistung der C-Junioren, die sich durch den 2:0-Sieg gegen die U14 der SG Barockstadt die Meisterschaft der Gruppenliga gesichert und den Sprung in die Verbandsliga geschafft hatte. Mit "es ging ab" meinte er den viertägigen Erlebnisaufenthalt in Kempten im Allgäu. 

Mit 70 Kindern sowie Betreuern und Eltern, die privat mitfuhren, reiste die JSG an - mit fünf Teams - D1, D2, C1, C2 und B-Junioren - nahm sie an diversen Turnieren, die fast durchgehend mit 16, 17 Mannschaften besetzt waren, teil. Das Abschneiden stand weniger im Vordergrund - vielmehr war es der Erlebniswert. Am zweiten der vier Tage sah das Programm eine üppige Begrüßung und "Einlaufen" vor - alle Teams zogen, ganz nach bayerischem Brauch, durch den Ort. Tags darauf gab es abends in der Therme eine "Pool Night Disco", die für die Kids und Jugendlichen eine besondere Attraktion darstellte. "Die Fahrt war ein voller Erfolg. Es hat Spaß gemacht", sagte Andreas Köller. (wk) 

Der erste Teil unserer Betrachtung beinhaltete einen Blick auf die Entwicklung der JSG Eitratal/Hessisches Kegelspiel. Über die Erfolge und ihre Wertigkeit. In Teil zwei geht es um einen kurzen Überblick über die Altersklassen von den D-bis hin zu den A-Junioren. +++


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