DRK-Rettungswagen auf dem Schulhof der Adolf-von-Dalberg-Schule - Fotos: Marius Auth

FULDA Vorbereitet für den Notfall

Tatütata und Erste Hilfe-Techniken: DRK-Rettungswagen in Dalbergschule

25.06.22 - Bereits seit 2016 kooperiert das DRK Fulda mit der Adolf-von-Dalberg-Schule und bietet dort eine wöchentliche Erste-Hilfe-AG an, damit schon Kinder Gefahrensituationen erkennen und ihren Mitschülern helfen können. Zum Dank fuhren jetzt die Profis im Schulhof vor: Paulin-Emeli Endter und Nikolas Uecker sind Rettungssanitäter und ihr Rettungswagen kann wesentlich mehr als nur Tatütata.

Die Augen wurden groß bei den Zweit- bis Viertklässlern, als das auffällige Gefährt um die Ecke bog. Spätestens als das Martinshorn ertönte, war klar: Jetzt wird's ernst. "Wir versuchen, den Kindern einfache Erste-Hilfe-Maßnahmen zu vermitteln: Wie verhalte ich mich im Notfall? Wie setze ich einen Notruf ab? Wie kann ich einem Mitschüler helfen, der hingefallen ist, wie ihn trösten? Einmal die Woche kommen wir dafür zusammen - am Ende stehen Kinder, die über Kompetenzen verfügen, die ihnen ihr Leben lang weiterhelfen können", erklärt Jasmin Walter, Leiterin der AG "Kinder helfen Kindern". Für Schulleiter Klaus Niesel ist die Kooperation ein Puzzlestein in der ganzheitlichen Ausbildung der Schüler: "Unser Anspruch ist, die Kinder innerhalb der Grundschulzeit gesellschaftsfähig zu machen: Judo, Computer-AG und Erste Hilfe sind da nur einige der Angebote. Früher oder später wollen wir auch eigene Schulsanitäter ausbilden, damit die Kinder etwa in den Pausen Gefahren erkennen und selbsttätig Hilfe anbieten können."

Paulin-Emeli Endter und Nikolas Uecker zeigten den Kindern, wie ein Rettungswagen ...

Jasmin Walter, Leiterin der AG "Kinder helfen Kindern"

Paulin-Emeli Endter und Nikolas Uecker, ausgebildete Rettungssanitäter und angehende Notfallsanitäter, zeigten den Kindern geduldig, was ein Rettungswagen alles mit sich führt und was damit im Notfall getan wird: "Vor allem die Fahrtrage war spannend für die Kinder - wie mit wenig Aufwand die Beine ausgeklappt werden können, um den Patienten besser befördern zu können. Aber auch der Notfallrucksack und die Sauerstoffmasken fanden großen Anklang. Die Bestandteile des Cockpits inklusive Funk und Blaulicht sind nur die eine Seite der Arbeit - wir haben auch erklärt, wann man den Rettungswagen ruft und wann nicht", so Uecker.

Für DRK-Akademieleiter Peter Becker ist der Besuch mit dem Rettungswagen nicht nur Dank für langjährige Zusammenarbeit, sondern auch Werbung in eigener Sache: "Die Förderung der Ersten Hilfe ist eine der Kernaufgaben des Deutschen Roten Kreuzes. Außerdem wollen wir schon jungen Menschen den Beruf des Notfallsanitäters nahebringen - zur langfristigen Fachkräftegewinnung." (mau) +++


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