Die SG Johannesberg will zurück in die Bundesliga - Foto: Verein

FULDA Unverhofft kommt oft

Queue-Künstler der SG Johannesberg bekommen zweite Aufstiegschance

25.06.22 - Am 26. Juni, um 14 Uhr hat die SG Johannesberg unter der Leitung des 1. Vorsitzenden der Billardabteilung und 2. Vorsitzender des Hauptvereins, Alexander Peer, die große Chance, Fulda wieder in das Oberhaus des deutschen Billardsports zurückzuführen. 

Zwar war das Tor zur ersten Liga bereits zugeschlagen, als die Osthessischen Billardspieler die Saison "nur" mit dem Vizemeistertitel abschlossen, gleichzeitig hofften die Verantwortlichen, dass in der ersten Liga ein Team die Bereitschaftserklärung nicht unterschreibt. Entsprechendes brodelte bereits in der Gerüchteküche. Und tatsächlich, eine Mannschaft zieht ihre Bereitschaftserklärung zurück. Damit war die Deutsche Billard Union in der Pflicht, eine Relegation zwischen den beiden Vizemeistern der Zweiten Bundesliga (Nord und Süd) aufzulegen.

Mit einem Sieg gegen Joker Kamp-Lintfort können die Johannesberger sich für die erfolgreiche Arbeit der letzten Jahre belohnen. Die Partie wird auf neutralem Boden beim PBC Hürth-Berrenrath ausgetragen.

 Wie auch in einer üblichen Ligapartie, wird der Sieger in einer Hin- und Rückrunde ausgespielt. Sollte nach den sechs Partien ein 3:3 zu Buche stehen, wird der Gewinner im Shot-Out ermittelt.

Auf dem Papier haben die Johannesberg die Favoritenrolle inne, das Team von Teamkapitän Raphael Wahl hat in der stärker besetzten Zweiten Bundesliga Süd deutlich mehr Punkte ergattert (32 zu 23) und auch beim Partieverhältnis ist sein Team vorn (+29 zu +5). Doch die Mannschaft ist gewarnt, denn Joker Kamp-Lintfort hat eine bärenstarke Rückrunde gespielt und ist seit sieben Partien ungeschlagen.

SGJ ist Favorit 

Schaut man sich den Kader der SGJ an, wissen Szenekenner, dass Christoph Reintjes im letzten Jahr eines der größten internationalen Turniere gewann (World Cup of Pool) und Juri Pisklov amtierender deutscher Meister im 10-Ball ist. Raphael Wahl und Erik Köhler sind die Doppelspezialisten und können ebenfalls mit zahlreichen Erfolgen aufwarten. Der Neuzugang Johannes Schmitt ist noch nicht spielberechtigt, will aber wie viele Anhänger der SG Johannesberg live beim Kampf um den begehrten Aufstiegsplatz dabei sein.     

Das Team hat allemal das Zeug dazu, in die erste Liga aufzusteigen und perspektivisch tatsächlich auch in Poolbillard-Oberhaus ganz vorne dabei zu sein. Sportlich passt es hervorragend und auch die Strukturen sowie das Umfeld sind schon bundesligareif. 23 Sponsoren hat Alexander Peer bereits für die Mission #backtobundesliga begeistern können. "Förderer kann man freilich nie genug haben." Deswegen freut sich Alexander Peer, wenn er weitere Sponsoren gewinnen kann: "Sympathiewerte, die Mannschaftssportarten an sich und besonders der SG Johannesberg zugeschrieben werden, übertragen sich natürlich auch auf unsere Unterstützer", sagt Peer. Denn der SG Johannesberg gelingt seit vielen Jahren der Spagat zwischen ehrenamtlichem Engagement und leistungsorientiertem Sport. Und selbstverständlich steigern die fördernden Unternehmen bundesweit ihren Bekanntheitsgrad. Denn je erfolgreicher die Johannesberger Poolbillardasse agieren, desto mehr Aufmerksamkeit erlangen sie. Hauptsponsor in der kommenden Saison ist die Rechtsanwaltskanzlei Alt.Kemmler.Kowalski im Fuldaer Münsterfeld. (pm)+++


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