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Michael Sternkopf

Willi Helmerich vor seinem Werk dem neuen Wapen vor der „HIRSCH-ARENA“

21.07.09 - Lispenhausen

90 Jahre SC 1919 - Ex-Bayern Profi Michael STERNKOPF bei den „Hirschen“

Am Samstag feierte der SC 1919 Lispenhausen auf der Rot-Weiß-Kampfbahn sein 90-jähriges Vereinsjubiläum. Der Verein unter Vorsitz von Mike Hofmann hatte sich etwas ganz besonderes für die Nachwuchskicker des Sportclubs einfallen lassen. Der frühere Fußballprofi Michael Sternkopf (FC Bayern München, Borussia Mönchengladbach, Karlsruher SC, SC Freiburg und Arminia Bielefeld) war mit einer Fußballschule dabei und gab den jungen Nachwuchskickern Trainingsanleitungen und den ein oder anderen Tipp. Unterstützt wurde er dabei von den Mitgliedern des Vereins Ulrich Grunz, Norman Hofmann und Oliver Iwers. Selbst beim gemeinsamen Mittagessen stand Michael Sternkopf den Jugendspielern Rede und Antwort. „Der ist total sympathisch und nett!“ war die einhellige Meinung der Mädchen und Jungen.

Kurz vor dem Kommerzabend wurde dem Holzbau neben dem Vereinsheim ein Name gegeben. Willi Helmerich hatte ein schönes Holzwappen gebaut und mit dem Schriftzug „Hirsch-Arena“ versehen. Willi Helmerich hatte bereits in den letzten Jahren mit Udo Ackermann wesentlich an dem Holzbau mitgearbeitet. Dort fanden bereits, neben Vereinsveranstaltungen, Public-Viewing Veranstaltungen anlässlich der Fußball-WM 2006 und der Fußball-WM 2008 statt.

Ehrenvorsitzender Gerhard Pfau hielt die Festansprache und ging dabei auf die wechselvolle Geschichte des Vereins ein. Er gab der Hoffnung Ausdruck, dass die 1. Fußballmannschaft der Herren wieder bessere Zeiten erleben wird. Die Mannschaft war vor kurzem in die B-Liga abgestiegen.

Anschließend stand noch einmal Michael Sternkopf im Blickpunkt. In einem Gespräch ging er auf seinen persönlichen Werdegang ein. Alles fing beim SV Nordwest Karlsruhe an. „Ich erinnere mich noch sehr gerne an meine Anfänge in diesem Verein“, so Sternkopf. Entdeckt wurde er schließlich für die Bundesliga vom damaligen Trainer Winfried Schäfer. „Vielleicht war es zu früh mit 20 Jahren zu Bayern München zu wechseln. Ich war beim KSC Stammspieler. Aber wenn Du ein Angebot von Ulli Hoeneß bekommst, dann kannst Du nicht widerstehen“, so Sternkopf der fünf Jahre bei den Bayern spielte.

Sportkreisvorsitzender Paul Mähler und Kreisfußballobmann Karl-Heinz Blumhagen beglückwünschten den Verein zum Jubiläum und dankten dem Vorstand und den Vereinsmitgliedern für die gute Arbeit in all den Jahren. Beide gingen auch auf die gute Jugendarbeit des Vereins ein.

Kreisbeigeordneter Heinz Schlegel als Vertreter des Landkreises und Stadtrat Martin Hanstein als Vertreter der Stadt Rotenburg gratulierten dem Verein ebenso. Beide sind selbst Mitglied im Verein. Schlegel kam Anfang der 70iger Jahre über die Bundeswehr nach Lispenhausen und zum SCL. Hanstein war über viele Jahrzehnte Mitglied im Vorstand des Vereins und hatte dabei die Vereinsarbeit mitgeprägt. Ortsvorsteher Manfred Knoch überbrachte die Glückwünsche des Ortsbeirats und des Kulturrings von Lispenhausen.

Anschließend spielte die Band „Soundchek“ zum Tanz auf und bei vielen Gesprächen ging der Abend zu Ende. Am Sonntagmorgen klang das Jubiläum mit einem Frühschoppen in der „Hirsch-Arena“ aus.+++


Gemeinsames Mittagessen mit Ex-Bayernprofi Michael Sternkopf und den Nachwuchskickern des SC Lispenhausen

Gruppenbild mit allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Fußballschule von Michael Sternkopf

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