Vor dem Start am Genfer See - Fotos: Privat

PETERSBERG Impressionen der Tour

Von Genf nach Nizza: Siggis Hobbyradler strampeln sich durch Frankreich

24.07.22 - Die Jubiläumstour für Siegfried "Siggi" Seng und seine Mitfahrer ist beendet. Zum zehnten Mal sind "Siggis Hobbyradler" von Genf bis nach Nizza quer durch Frankreich geradelt, haben dabei 600 Kilometer zurückgelegt, 15.300 Höhenmeter bewältigt und jede Menge unvergessliche Erinnerungen gesammelt - positive wie negative. 

Alles in allem fällt das Fazit von Siggi Seng aber eindeutig aus. "Es war wie immer eine wunderschöne Tour mit vielen schönen Erlebnissen." Dabei ist die Strecke wahrlich nichts Neues mehr für die Radsportler aus Petersberg/Stöckels. 1993 wurde die erste Tour Genf-Nizza gefahren, seitdem kamen neun weitere Ausgaben dazu. An der Strecke hat sich aber nie etwas geändert. 

Siggi Seng und seine Frau am Ziel in Nizza

Glücklich auf dem Gipfel

In den Bergen war jeder auf sich alleine gestellt

"DIe Natur da oben ist einfach Wahnsinn"

Und doch begeistert die Schönheit der Natur immer wieder aufs Neue. Vor allem die Kargheit in den französischen Bergen hat es Seng angetan. Und Berge hatten die sieben Radfahrer auf den sechs Etappen wahrlich genug zu bewältigen. Mit dem Col de Iseran (2.770m), dem Col de Columbiere (1.618m), dem Col de Izoard (2.360m) und dem Col du Galibier haben es - um nur einige zu nennen - mehrere echte Brocken in die Tour geschafft. "Auf dem Weg nach oben, war dann jeder auf sich alleine gestellt. Da bringt es nichts, sich an jemanden dranhängen zu wollen. Jeder muss sein eigenes Tempo finden", schildert Seng. 

Die Quälerei hinauf lohnt sich aber. Oben angekommen, wird man mit einem herrlichen Bergpanorama belohnt. "Die Natur dort oben ist der Wahnsinn", sagt auch der 72-Jährige. Zeit zum Erholen blieb dann auf den Abfahrten. Dabei kam es allerdings zum einzig echten Wermutstropfen der Tour. Auf einer Abfahrt platze der Vorderreifen eines Mitfahrers, der schwer stürzte und sich das Schlüsselbein brach. 

Hier trug Tadej Pogacar noch das Gelbe Trikot. Er sollte es an diesem Tag aber verlieren. ...

Sengs persönliches Highlight war auch diesmal wieder der Besuch einer Tour de France-Etappe. Die siebenköpfige Gruppe stand direkt am Straßenrand als die Profis auf der Abfahrt vom Galibier in Richtung Zielort an ihnen vorbeirasten. Zu verdanken hatten sie den guten Stellplatz ARD-Kommentator Florian Naß, der ihr Auto kurzerhand zu einem offiziellen Tour-de-France-Fahrzeug machte und ihnen damit die Überquerung des Galibier ermöglichte.  

Der Deutsche Simon Geschke

Der Transporter wurde Dank ARD-Kommentator kurzerhand zu einem Begleitfahrzeug ...

Die Tour endet dann mit einem dreitägigen Aufenthalt in Nizza. Danach ging es mit dem Auto wieder zurück nach Deutschland. (fh)+++

 

Christine Seng auf dem Col de Columbier


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