Noch ist sein Einsatz ungewiss: der Rasdorfer Max Stadler - Archivfoto: Bernd Vogt

BURGHAUN Fußball-Hessenliga

Steinbach hofft auf den zweiten Sieg - Neuhof will sich finden

03.08.22 - Es geht Schlag auf Schlag in der Hessenliga. Dem straffen Programm gehört gleich in den ersten Tagen eine Englische Woche an. Den Spielen zum Auftakt am vergangenen Wochenende folgt Spieltag Nummer zwei am Dienstag (drei Partien) und Mittwoch (sechs Begegnungen). Unter ihnen: das Osthessenderby im Mühlengrund. Hier empfangen die Kicker des SV Steinbach die des SV Neuhof. Anstoß am Mittwoch: 19 Uhr. Steinbach gewann zu Saisonbeginn 3:1 in Fernwald - der SVN unterlag Hanau auf eigenem Platz durch ein Gegentor in der Schlussphase mit 0:1.

Es sind die einzig verbliebenen Mannschaften Osthessens - nach dem Aufstieg der SG Barockstadt und den Abstiegen des Hünfelder SV und des SV Flieden. Petr Paliatka müsste nach dem Einstandssieg gut lachen haben, er warnt jedoch vor der Aufgabe gegen den SVN. "Neuhof ist immer schwer einzuschätzen. In der Mannschaft steckt viel Qualität. Und es treffen unterschiedliche Philosophien aufeinander. Zwei verschiedene Welten." Paliatka versucht, sein noch immer junges Team stetig voranzubringen - Neuhof steckt im x-ten Umbruch der vergangenen Jahre.

Einige Situationen nicht gut verteidigt

Vieles gefiel dem Steinbacher Coach beim Auftaktsieg in Fernwald. "Die Einstellung der ganzen Mannschaft" zum Beispiel, "ich hatte das Gefühl, dass alle gewinnen wollten", lobte der Coach. "Die Jungs waren heiß. Vielleicht sogar etwas zu viel. Schon in der Kabine herrschte eine richtig gute Spannung." Auch die Art des Fußballs scheint Stabilität zu bekommen. "Wir hatten richtig gute Phasen im Spiel. Alle drei Tore waren sehr schön heraus gespielt." Was ihm nicht so schmeckte: In der ersten Hälfte ließ sein Team zwei, drei Chancen zu, bei denen es nicht gut verteidigte. "Wenn du da zwei Tore kriegst, verläuft das Spiel ganz anders." Petr Kvaca und Fabian Wiegand (beide im Urlaub) fehlen weiterhin, Max Stadler zwickt's an der Hüfte.

Der SV Neuhof möchte in Steinbach jubeln - so wie hier Akif Kovac

Verständlich fast, dass sich der SV Neuhof im Derby, das für seine Spieler keins ist, nicht in der Rolle des Favoriten sieht. "Wir sind Außenseiter. Steinbach fühlt sich fast wie ein Aufsteiger an, der mit Schwung und etwas Euphorie ins Spiel geht. Die Mannschaft ist lauf- und kampfstark. Auch eingespielt", sagt Alex Bär. Neuhofs Trainer wird einige Änderungen in der Startaufstellung vornehmen - Folge der Disziplinlosigkeiten in den Schlussminuten des ersten Saisonspiels gegen Hanau. Da hatte sich sein Team - wegen Problemen im defensiven Umschalten und einem Stellungsfehler - eine unglückliche Niederlage eingehandelt. 

"Brauchen zehn Spieltage, um eingespielt zu sein"

 "Wir müssen uns schnell steigern", weiß Bär, dem die im Auftaktspiel verletzten Fabio Mendes und Oliver Pandov fehlen. Der Argentinier Federico Mino hingegen ist spielberechtigt, für den Ex-Steinbacher Keeper Vladan Grbovac liegt seitens seines letzten Arbeitgebers Gießen noch kein Auflösungs-Vertrag vor. Der Coach muss sich in Neuhof wie Rufer in der Wüste vorkommen, wenn er immer wieder Geduld einfordert. "Wir brauchen so an die zehn Spieltage, um eingespielt zu sein. Bis du die Abläufe drin hast. Das braucht einfach seine Zeit." Kein Wunder, wenn er stets mit einem runderneurten Kader arbeiten muss. Und er sich bewusst ist, dass sich sein Statement wiederholt. Auch das weiß er. (wk) +++


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