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10.08.09 - Oberweißenbrunn

Sommerzeltlager des WSV bot viel Spaß für kleine Abenteurer

„Im Wilden Westen ist die Hölle los.“ Dieses Motto stand in diesem Jahr über dem Sommerzeltlager des WSV Oberweißenbrunn. Wie immer wurden in der ersten Ferienwoche eine herrliche Woche mit viel Spaß, Sport und Spiel auf dem Zeltplatz an der Ziegelhütte bei Oberwildflecken verbracht.

In diesem Jahr fand das WSV-Zeltlager nun schon zum 22 Mal und schon zum siebten Mal unter der Regie von Sebastian Roth statt, der von 11 Betreuern unterstützt wurde. Dies waren in diesem Jahr: Bettina Back, Christina Abert, Ina Enders, Ute Schäfer, Melissa Abert, Michael Reinhart, Michael Frank, Frank Annon, Andreas Hippeli, Martin Weber und Daniel Kleinheinz. 50 Kinder des WSV Oberweißenbrunn aus den Landkreisen Rhön-Grabfeld und Bad Kissingen fühlten sich auf dem mitten in der Natur gelegenen Zeltplatz wie im Wilden Westen. Sie wohnten zwar nicht in Tippis, aber doch hatten ihre Zelte klangvolle Wild-West-Namen erhalten. Da gab es beispielsweise „die wilden Cowgirls“, die „Ponte Rosa Ranch“, „Lucky Luke und die sechs Revolverhelden“ und auch die „Unwetter Cowgirls“. Nachdem in den Vorjahren das Zeltlager gerne einmal verregnet war, freuten sich die vielen Cowgirls und Cowboys heuer über den strahlenden Sonnenschein. Glücklicherweise ist der Zeltplatz von hohen Bäumen umstellt, so dass der Aufenthalt im Schatten stets möglich war. „Wir hatten wirklich perfektes Wetter“, befand auch Sebastian Roth, der sich an so manche Schlammschlacht der Vorjahre erinnern kann.

Üblicherweise werden im Rahmen der Zeltlageraktivitäten am Vormittag Hobbygruppen angeboten, die jedes Kind sich nach Neigung und Lust auswählen kann. So wurde ein Marterpfahl mit Galgen aufgestellt, es wurde ein Square-Dance einstudiert, Medizinmannmasken gebastelt, Rauchzeichen und Indianersprache gelernt, Trommeln und Indianerschmuck hergestellt. Nach der Mittagspause fanden täglich unterschiedliche Großgruppenveranstaltungen statt. Besonders beliebt war die Wild-West-Olympiade mit Speer werfen, Pfeil und Bogen und Nageln auf Zeit. Es wurde eine Fährtensuche in Form einer Schnitzeljagd unternommen, bei der geheime Zeichen gedeutet werden mussten. Um die richtige Orientierung zu finden, war schließlich der weise Schamane zu befragen. Da der WSV Oberweißenbrunn ein Sportverein ist, durfte natürlich auch ein Sportturnier nicht fehlen. Der letzte Tag stand dann ganz im Zeichen der Elternaktion, bei der den abholenden Eltern die Höhepunkte der Woche vorgeführt wurden. Besonders beliebt waren die Abende im Zeltlager. Am Lagerfeuer bei Musik und Gesang wurde das Gemeinschaftsgefühl gestärkt. Viel Spaß hatten alle beim Stockbrot backen, dass nur am echten Lagerfeuer so richtig lecker wird. Abendlicher Höhepunkt war zweifellos der Überfall ehemaliger Teilnehmer, Betreuer und Eltern. Trotz hartem Kampf gelang es ihnen nicht das Fort einzunehmen. Die Bestrafung folgte augenblicklich. Alle gefangenen genommenen Angreifer wurden an den Marterpfahl gestellt, mit Honig eingerieben und gefedert. Dass am Ende dann aber die Friedenspfeife geraucht wurde, versteht sich von selbst. (me) +++

Bildunterschrift:

Im Wilden Westen ist die Hölle los – das WSV Zeltlager war auch in diesem Jahr wieder ein voller Erfolg. Foto: Eckert

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