Der SV Steinbach ist die Mannschaft der Stunde in der Hessenliga - Fotos: Bernd Vogt

ALZENAU Wittke trifft doppelt

3:0 bei Bayern Alzenau: Traumstart des SV Steinbach perfekt

07.08.22 - Was ein Ausrufezeichen des SV Steinbach: Dank des 3:0 (1:0) beim FC Bayern Alzenau hat der Hessenligist mit sieben Punkten aus drei Spielen einen super Start hingelegt.

Dabei sah es früh im Spiel nicht danach aus, dass der SVS als solch klarer Sieger vom Platz gehen würde. Die Partie war kaum angepfiffen, da verlor Steinbach den Ball in der Zentrale, Alzenau schaltete schnell um und Tom Wiegand blieb als letzte Option nur das Foulspiel. Der erfahrene Ihab Darwiche trat zum Elfmeter an, fand aber seinen Meister im 18-jährigen Philipp Bagus (2.). "Wir wissen, was wir an Philipp haben. Der gehaltene Elfmeter war für mich die entscheidende Situation im Spiel", lobte sein Trainer Petr Paliatka.

Leon Wittke trifft doppelt für den SV Steinbach bei Bayern Alzenau

Denn im Anschluss lief viel für die Gäste, die eine klasse spielerische Leistung zeigten. Toll herauskombiniert war beispielsweise der Führungstreffer durch Leon Wittke. Der rechte Außenbahnspieler zog nach guter Stafette in die Mitte und brachte den Ball sehenswert im Winkel unter. Erinnerungen an das 2:0 in Fernwald wurden wach, als Petr Paliatka jr. ein ähnliches Kunststück gelang – nur von der anderen Seite (21.).

Nach der Pause verdiente sich der SVS die Führung immer mehr, verteidigte fast alles weg und wurde durch Paliatka belohnt. Der Trainersohn, der noch für die A-Junioren spielen könnte, profitierte von einem super Spielzug, als Alexander Reith klasse verlagerte, Thore Hütsch durchbrechen konnte und Paliatka in der Mitte in Torjägermanier veredelte (62.). Kurz darauf hatte der FCB Pech, als er nur die Unterkante der Latte traf, fast im Gegenzug machte Wittke mit seinem zweiten Treffer des Tages nach Vorarbeit von Michael Wiegand alles klar (66.).

SV Steinbach bleibt auf dem Boden: "Sieben Punkte gegen den Abstieg"

"Es ist eine Premiere für uns. In Alzenau haben wir noch nie gewonnen", freute sich Trainer Paliatka, der sich bis auf ein 2:2 in der Vorsaison nur an klare Niederlagen erinnern konnte. 0:5 und 1:6 hieß es zuvor, am heimischen Mühlengrund gab es gar mal eine 0:9-Klatsche. Stattdessen nun der klare Sieg, der den SVS zumindest vorübergehend an die Tabellenspitze beförderte. "Das kommt für viele vielleicht überraschend. Aber wir belohnen uns momentan, haben dreimal klasse gespielt. Trotzdem schweben wir nicht auf Wolke sieben, sondern haben sieben Punkte gegen den Abstieg geholt. Das ist ein Traumstart, aber wir träumen nicht. Denn die Jungs wissen, dass sich das schnell ändern kann, wenn wir nur zwei Prozent weniger geben", so der Übungsleiter.

Statistik

FC Bayern Alzenau: Endres; Pancar (46. Desveaux), Topic, Seikel, Makey (81. Bolgi), Darwiche (67. Alexander), Fecher, Collins (46. Heinz), Wilke, Bhatti (74. Heptazeler), Milosevic.
SV Steinbach: Bagus; Hildenbrand, T. Wiegand, Neacsu (90. Bott), Wittke (77. Göb), M. Wiegand, Kehl, Hütsch (85. Prokopenko), Uth, Reith (73. Halimi), Paliatka.
Schiedsrichter: Simon Wecht (FSV Rimbach).
Zuschauer: 300.
Tore: 0:1 Leon Wittke (21.), 0:2 Petr Paliatka (62.), 0:3 Leon Wittke (66.).
Verschossener Foulelfmeter: Ihab Darwiche (Alzenau) scheitert an Philipp Bagus (2.).

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Dieser Artikel ist zuerst auf torgranate.de erschienen.


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