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12.08.09 - HANDBALL (1)

Spielberichte 2. Tag (18:15 Uhr Spiele) vom SPARKASSEN-CUP 2009

Gruppe 1 (Stadtsporthalle Felsberg)

TV Emsdetten – HSG Düsseldorf 27:33 (13:15)

Zweites Spiel und zweiter Sieg für den Bundesliga-Aufsteiger aus Düsseldorf. Gegen Nord-Zweitligist TV Emsdetten setzte sich der letztjährige Meister der Südstaffel mit 33:27 (15:13) durch. Die HSG Düsseldorf hatte jedoch mehr Mühe als erwartet und konnte sich erst nach der Pause absetzen.

In der ersten Halbzeit konnte der TV Emsdetten erstaunlich gut gegen die HSG Düsseldorf mithalten und sogar die Anfangsphase bestimmen. Beim 10:9 lag der TVE sogar in Führung, profitierte dabei zwar von technischen Fehlern des Gegners, produzierte aber auch selbst zu viele Fehler um den Vorsprung zu erhöhen. Es dauerte noch bis zur Pause, bis Düsseldorf mit zwei Toren in Führung lag und die ersten 30 Minuten mit 15:13 beendete.

Die HSG Düsseldorf verteidigte diesen Vorsprung auch nach der Pause, brauchte allerdings weitere 15 Minuten um die Differenz auf fünf Tore auszubauen. Der TV Emsdetten wehrte sich nach Kräften und war bis zum Schluss nicht bereit die Niederlage zu akzeptieren. Gegen den kämpferischen Gegner konnte die HSG Düsseldorf dann auch den Klassenunterschied nicht demonstrieren, aber wenigstens den Vorsprung verteidigen. Am Ende setzte sich Düsseldorf beim 33:27 mit sechs Treffern gegen Emsdetten durch.

Torschützen:

TV Emsdetten: Selmanovic 3, Kreft 1, Weevers 2, Cordes 3, Duje 5, Thünemann 1, Boysen 4, Bertow 8/4

HSG Düsseldorf: Berblinger 1, Kedzo 1, Hegemann 5, Ramota 1, Fölser 3, Novickis 3, Kurchev 9, Wernicke 4, Sulc 6/1

Gruppe 2 (Werner-Aßmann-Halle, Eisenach)

TSV Dormagen – TSV Hannover-Burgdorf 21:23 (13:11)

Auch im zweiten Spiel konnte der Erstligaaufsteiger aus Burgdorf als Sieger vom Platz gehen. Im Duell mit dem TSV Dormagen, Aufsteiger aus dem Vorjahr, konnte Burgdorf einen Rückstand zur Halbzeit drehen und das Spiel noch mit 23:21 (11:13) für sich entscheiden.

Die Anfangsphase gehörte den Niedersachsen, die das Spiel mit ihrem dynamischen Angriff bestimmten und somit auf 8:6 nach 16 Minuten davon ziehen konnten. Doch dann macht das Team von Trainer Frank Carstens zu viele Fehler, die Dormagen für sich zu nutzen wusste. So eroberte sich das Team von Kai Wandschneider die Führung und behielt diese bis zum Pausenstand beim 13:11.

Auch nach dem Seitenwechsel dominierten die Dormagener das Geschehen, ohne jedoch den Vorsprung ausbauen zu können. Als die Dormagener Abwehr zu schwächeln begann, setzte Hannover zur Aufholjagd an. Daran konnte auch ein Torhüterwechsel bei Dormagen, Vitali Feshchanka kam für Jens Vortmann, nichts mehr ändern. Erneut war es Daniel Brack, der klug Regie führte und mit seinen 7/1 Treffern hautverantwortlich für den Hannoveraner Sieg war. Der Sieg viel am Ende mit 23:21 zwar knapp, aber verdient aus.

Torschützen:

TSV Dormagen: Vortmann, Feshchanka, Holst 1, Schindler 1, Plaz 1, Balomenos, Meyer 2, Dmytruszinsky 1/1, Landsberg 4, Wittig, Mahé, Chantziaras 2, Lochtenberg 4/1

TSV Hannover-Burgdorf: Hübe, Meyer, Lehnhoff 1, Jonsson 4/1, Stelmokas, Fauteck, Brack 7/1, Rydergaard, Hohenberg 2, Bergmann, Bedzikowski 1, Buschmann, Jurdz 4, Pauzuolis 4

Gruppe 3 (Ense-Sporthalle Bad Wildungen)

GWD Minden – HSG Gensungen/Felsberg 36:23 (18:12)

Beim zweiten Auftritt des Lokalmatadors HSG Gensungen/Felsberg gab es erneut einen Favoritensieg. Bundesligist GWD Minden besiegte das Regionalligateam klar mit 36:23. Dennoch hatte der Verlierer seine Stärken demonstriert und konnte sich auch im zweiten Abschnitt gegen den scheinbar übermächtigen Gegner wehren.

Der Bundesligist aus Minden tat sich vor allem im ersten Abschnitt sehr schwer gegen die HSG Gensungen/Felsberg. Dem Team von Trainer Richard Ratka war anzumerken, dass die nötige Abstimmung noch fehlt. Bis zur 21. Minute hielten die Schwälmer beim 8:12 den Rückstand in Grenzen. Aber schon in dieser Phase deutete sich an, dass Gensungen im Rückraum die Durchschlagskraft fehlte. Einzig Mario Schanze gelangen in der Anfangsphase sehenswerte Treffer. Immer öfter

unterliefen Gensungen Ballverluste und ungezwungene Torwürfe, die der

Bundesligist im Tempogegenstoß bestrafte.

Auch im zweiten Durchgang änderte sich wenig. Der Leistungsunterschied beider Teams war deutlich zu sehen und Minden zog zunächst auf 26:14 (45.) davon. Noch einmal konnte Gensungen zwischenzeitlich auf 19:27 (50.) ein wenig verkürzen. Mehr gelang nicht, dafür fehlte dem Regionalligsten weiterhin die Durchschlagskraft im Angriff. Zudem bekam der Regionalligist den mit zwölf Treffern aus einer geschlossenen Mannschaftsleistung herausstechenden Aljoscha Schmidt bei Minden nicht in den Griff. Am Ende setzte sich der Favorit mit 36:23 durch.

Torschützen:

GWD Minden: Klesniks 1, Henriksson 2, Gylfason 4, Helmdach 5, Just 5, Schäpsmeier 4, Wleklak 3, Schmidt 12

HSG Gensungen/Felsberg: Köpke 1, Hütt 5, Bärthel 1, Schanze 6, Horn 4, Julius 2, Gerhard 3, Bauer 1

Gruppe 4 (Göbel Hotels Arena, Rotenburg an der Fulda)

Rhein-Neckar Löwen – Grasshoppers Zürich 40:19 (19:7)

Die Grasshoppers Zürich als schweizer Vertreter beim Sparkassen-Cup mussten auch gegen die Rhein-Neckar Löwen eine deutliche Niederlage einstecken. 40:19 (19:7) setzte sich der deutsche Champions League-Teilnehmer gegen das Team von Trainer Carlos Lima durch.

Von Beginn an versuchten die Rhein-Neckar Löwen für klare Kräfteverhältnisse zu sorgen. Gleich in der zweiten Minute parierte Henning Fritz einen Strafwurf und verhinderte so eine Führung der Züricher. Danach kam der Löwen-Express in Fahrt, 6:0 Tore waren nach knapp zehn Minuten bereits die Vorentscheidung. Dennoch hatten sich die Grasshoppers im Vergleich zum Vortag gesteigert und zeigten flüssigere Spielzüge, in der Abwehr waren sie allerdings gegen die körperlich überlegenen Rhein-Neckar Löwen chancenlos. Mit einer offensiven Abwehr setzten die Löwen ihren Gegner zusätzlich unter Druck und erhöhten bis zur Pause auf 19:7.

Nach der Pause schalteten die Löwen zunächst einen Gang zurück, die Grasshoppers konnten nun mitspielen und den Rückstand konstant halten. Dies hielt Uwe Gensheimer allerdings nicht davon ab in der 37. Minute die Zuschauer mit einem Kempa-Trick zu begeistern, nachdem er mustergültig von Alexis Alvanos bedient wurde. Mit insgesamt 11/2 Toren unterstrich Gensheimer außerdem seine Ambitionen auf die Torschützenkrone des Turniers. Am Ende setzten sich die Rhein-Neckar Löwen gegen die Grasshoppers Zürich mit 40:19 durch und wurden ihrer Rolle als Favorit auf den Gruppensieg gerecht.

Torschützen:

Rhein-Neckar Löwen: Szmal, Fritz, Gensheimer 11/2, Roggisch 1, Prieto 4, Tkaczyk 1, Harbok 4, Bielecki 2, Stefansson 1/1, Müller 3, Klimovets 3, Myrhol 6, Alvanos 4

HSG Wetzlar: Majeri, Sigrist, Schöpfer, Färber 1, Maros 3, Kern 3, M. Graf 1, Freivogel 1, P. Graf 1, Burkhard, Höfer 2, Grundböck 4/3, Ramadani, Kurbalija 3 +++

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