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12.08.09 - HANDBALL (2)

Spielberichte 2. Tag (20:15 Uhr Spiele) vom SPARKASSEN-CUP 2009

Gruppe 1 (Stadtsporthalle Felsberg)

Nordsjaelland Handball – SG Flensburg-Handewitt 21:27 (9:12)

Die SG Flensburg/Handewitt siegte auch im zweiten Spiel des Turniers über den dänischen Vertreter aus Nordsjaelland mit 27:21 (12:9). Dabei taten sich die Norddeutschen, die in Jacob Heinl mit sechs Toren ihren erfolgreichsten Torschützen hatten, im erste Abschnitt noch recht schwer.

Lange Zeit bekamen die 500 Zuschauer in der Stadtsporthalle Felsberg ein spannendes Spiel zu sehen, da beide Mannschaften ein temporeiches Spiel boten und sich nichts schenkten. So stand es nach 21 Minuten noch 7:7 ehe Flensburg das Tempo anzog und zur Halbzeit auf 12:9 erhöhte

.

Deutlicher wurde es auch in der zweiten Halbzeit nicht, denn die Dänen stemmten sich mit aller Kraft gegen die drohende Niederlage. Bis zur 50. Minute war das Spiel noch offen, ehe Flensburg wie bereits im ersten Durchgang das Tempo erhöhte und damit für die Vorentscheidung sorgte. Eine Schrecksekunde gab es für Flensburg fünf Minuten vor Spielende noch, denn Oscar Carlén zog sich eine schwer blutende Platzwunde am Kopf zu und musste in der Kabine mit zwei Stichen genäht werden. Danach wollte Carlén, der morgen nach Kairo zur Junioren-WM abreist, gleich wieder eingreifen, doch Turnierarzt Ullrich Herzberger riet im dazu das Spiel von der Bank aus zu verfolgen. Der Flensburger Sieg war zu diesem Zeitpunkt ohnehin schon sicher, am Ende stand es 27:21 für den Bundesligisten.

Torschützen:

Nordsjaelland Handball: Wahlström 1, Slundt 3, Jorgensen 6, Hansen 3, Strandgard 3/1, Klitgaard 1, Bramming 3/2, Fog 1

SG Flensburg-Handewitt: Karlsson 2, Carlen 3, Eggert 3/2, Fahlgren 1, Mogensen 3, Svan-Hansen 1, Christiansen 4/1, Johannsen 1, Heinl 6, Boesen 3

Gruppe 2 (Werner-Aßmann-Halle, Eisenach)

ThSV Eisenach – Wisla Plock 27:37 (15:18)

Der ThSV Eisenach verlor am Ende gegen den polnischen Vertreter von Wisla Plock überraschend deutlich mit 27:37 (15:18). Im ersten Durchgang wehrte sich Eisenach allerdings nach Kräften und konnte den Rückstand gering halten, nach der Pause schwanden dann allerdings die Kräfte.

In der ersten Halbzeit hielt die junge Eisenacher Mannschaft lange mit, obwohl Trainer Maik Handschke bewusst auf seine Stammkräfte verzichtete und den Nachwuchs verstärkt durch Krisztian Szep-Kis aufs Parkett schickte. Dieser zeigte über weite Strecken sein großes Potenzial und war mit sieben Treffern zusammen mit Youngster Adrian Wöhler der erfolgreichste Torschütze für die Wartburgstädter. Zwar lief Eisenach bereits im ersten Abschnitt einem Rückstand hinterher, doch die engagiert aufspielenden Thüringer sorgten immer wieder dafür, dass Plock sich nicht absetzen konnte.

Nach dem 15:18 zur Pause änderte sich das im zweiten Abschnitt allerdings grundlegend. Die Polen hatten das Spielsystem der Gastgeber durchschaut und zwangen diese zu Fehlern, die sie konsequent mit Tempogegenstößen bestraften. So gelang es Plock bereits nach 44 Minuten auf 26:19 davon zu ziehen, ehe am Ende ein deutliches 37:27 stand.

Torschützen:

ThSV Eisenach: Musil, Gorobtschuk, Hoffmann, Trautvetter, Lipsky 1, Sklenak, Wöhler 7, Blezinger 4/3, Bitterlich, Schiffner, Lindner 3, Heinemann 4, Kaufmann 1, Prokopec, Szep-Kis 7

Wisla Plock: Kwiatkowski 3, Bäckström 2, Miszka 2/1, Peskov 2, Paluch 3/1, Wisniewski 2, Samdahl 2, Wichary, Kuptel, Nielsen, Fiodor, Madsen 10, Twardo 1, Kuzelev 5, Syprzak, Seier, Rumniak 5

Gruppe 3 (Ense-Sporthalle Bad Wildungen)

Wilhelmshavener HV – MT Melsungen 30:34 (13:16)

Am Ende konnte sich die MT Melsungen zwar gegen den Wilhelmshavener HV mit 34:30 (16:13) durchsetzen, davor hatte der Favorit jedoch große Mühe. Der Außenseiter aus dem hohen Norden forderte dem Erstligisten alles ab und kämpfte bis zum Schluss.

Beide Teams boten von Beginn an ein munteres Spiel, bei dem Wilhelmshaven überraschend gut mithielt. Der Absteiger von 2008 spielte einen gefälligen, schnellen Handball und nutzte auch die Lücken in der Melsunger Abwehr. Vor allem im Mittelblock offenbarten die Hessen ihre Defizite und zeigten dem neuen Trainer Ryan Zinglersen das Arbeitsprogramm für die vier Wochen bis zum Saisonstart. Melsungen konnte nie mehr als zwei Toren davonziehen, beim 10:10 (19.) glich Wilhelmshaven nochmals aus. Der Zweitligist konnte sich dabei auf Torhüter Oliver Krechel verlassen. Erst zur Halbzeit lag Melsungen mit 16:13 dann mit drei Toren in Führung.

Der zweite Durchgang knüpfte nahtlos an die erste Halbzeit an. Bei Melsungen überzeugte vor allem das druckvolle Spiel aus dem Rückraum. Hier agierte die MT

vor allem über Nenad Vuckovic, Alexandros Vasilakis und Franck Junillon. Eine doppelte Überzahl nutzte der WHV zwar um beim 17:18 nochmals auf ein Tor zu verkürzen, doch die MT zog sofort wieder auf 22:18 davon (40.). Melsungen ließ sich den Sieg gegen aufopferungsvoll kämpfende Wilhelmshavener nicht mehr nehmen und gewann 34:30.

Torschützen:

Wilhelmshavener HV: T. Hesslein 1, Warnecke 1, Arvidson 7, Vorontsov 1, Waschul 3, Starzewski 2, Geppert 2, Köhrmann 7, Drechsler 6

MT Melsungen: Brouko 1, Junillon 3, Klitgaard 7, Tellander 3, Tzimourtos 3, Vasilakis 6, Sanikis 4, Karipidis 2, Vuckovic 5

Gruppe 4 (Göbel Hotels Arena, Rotenburg an der Fulda)

HSG Wetzlar – Bergischer HC 29:25 (15:12)

Im zweiten Spiel der Gruppe vier setzte sich die HSG Wetzlar gegen den Bergischen HC mit 29:25 (15:12) durch.

Im ersten Abschnitt verlief die Partie zwischen dem Erstligisten und dem Zweitligisten noch recht ausgeglichen. Wetzlar legte zwar immer vor, aber der Bergische HC ließ sich nicht abschütteln, glich durch ihren erfolgreichsten Torschützen Kenneth Klev sogar zum 6:6 aus. Doch dann übernahmen die Hessen, die in Timo Salzer und Peter Jungwirth mit je sechs Toren ihre erfolgreichsten Torschützen hatten, sofort wieder das Zepter und setzten sich bis zum Pausenpfiff auf 15:12 ab.

Nach dem Seitenwechsel kam der Erstligist besser aus den Startlöchern und zog durch das konsequentere Angriffsspiel immer weiter davon. Bis zu sieben Toren betrug der Unterschied phasenweise, doch die Mannschaft von Raimo Wilde steckte nicht auf. Am Ende schaffte sie es noch einmal auf bis zu vier Tore heran zu kommen, konnten an der Niederlage aber nichts mehr ändern. Die HSG Wetzlar setzte sich am Ende mit 29:25 durch und trifft morgen im direkten Duell um den Halbfinaleinzug auf die Rhein-Neckar Löwen.

Torschützen:

HSG Wetzlar: Krasavac, N. Weber, S. Weber , Christophersen 5/3, Allendörfer, Salzer 6, Valo 2, Allendorf 4/3, Jungwirth 6, Mraz 1, Djordjic 1, Schneider, Chalkidis 3, Werum 1

Bergischer HC: Stochl, Huhnstock, Fuchs 1, Hosse 1, Vitek 1, Hinze 2, Klev 5, Quade 3, Duin 4, Moen 2, Kluge, Henkel 1, Aschenbroich 1, Reinarz 4 +++

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