Fynn Hangstein vom ThSV Eisenach - Foto: Agentur

REGION 23. Sparkassen-Handballcup

Vom 12. bis 14. August: Dreitägiges Handballfest an drei Orten

08.08.22 - In wenigen Tagen beginnt der 23. Sparkassen-Handballcup. An drei Tagen stehen spannende Spiele in Gensungen, Bad Hersfeld und Eisenach auf dem Programm. Der große Finaltag wird erstmals in der Werner-Aßmann-Halle in Eisenach ausgetragen. Zahlreiche deutsche Nationalspieler, wie Julius Kühn, Finn Lemke Kai Häfner, Timo Kastening (alle MT Melsungen), Tim Suton, Lukas Zerbe (TBV Lemgo Lippe), Antonio Metzner, Sebastian Firnhaber und Tim Zechel (alle HC Erlangen), Marian Michalczik (TSV Hannover-Burgdorf) werden vor Ort sein. Aber es gibt auch zahlreiche weitere Spieler, auf die es zu achten gilt.

Agustin Casado (MT Melsungen): Der 26-Jährige schaffte in der abgelaufenen Saison den internationalen Durchbruch, ließ im vergangenen Jahr bei der EM in der Slowakei und Ungarn aufhorchen und steht auch schon ab 2023 bei Telekom Veszprem unter Vertrag. Dort gewann er mit den Iberern die Silbermedaille und deutete wiederholt seine Klasse an. Auch bei den deutschen Handballfans hat sich der Rückraumspieler ins Gedächtnis gespielt, als er mit Ciudad Logrono dem SC Magdeburg in der EHF European League gleich 25 Treffer einschenkte. Casado ist ein exzellenter Rückraumspieler, der sowohl in der Mitte als auch auf Halblinks eingesetzt werden kann.

 
Gedeon Guardiola (TBV Lemgo Lippe): Weltmeister, Europameister und Olympiabronze - und auch auf Vereinsebene gewann der Spanier mit den Rhein-Neckar Löwen und dem TBV Lemgo Lippe zahlreiche Titel und war stets ein wichtiger Faktor in der Abwehr. "Wir müssen immer wachsam sein, jeden Tag, und es ist egal, ob du 18, 20 oder 40 Jahre alt bist. Wenn du ein gutes Spiel gemacht hast, darfst du nicht stehenbleiben, dich darauf ausruhen oder dich zu sicher fühlen", so Guardiola, der neben der Profikarriere noch Psychologie als Fernstudium betreibt. Der 37-Jährige ergänzt: "Deshalb habe ich immer Fachbücher dabei. Nach meiner Spielerkarriere möchte ich gerne die Trainerlizenz machen und ich glaube, dass Psychologie gut dazu passt und wichtig ist, ein guter Trainer zu sein, mit Spielern gut umzugehen, sie richtig zu motivieren und zu guten Leistungen anzuspornen."

 
Julian Köster (VfL Gummersbach): Bei der letzten Handball-Europameisterschaft startete Julian Köster durch. "Er ist eines unserer größten Talente. Julian hat, gerade was die offensive Abwehr angeht, eine sehr hohe Qualität und zeigt auch im Angriff eine stabile und gute Leistung", lobte Alfred Gislason, Trainer der deuitschen Handball-Nationalmannschaft, den Aufsteiger. "Er hat bei der EM ungewöhnlich viele Spielanteile bekommen und hat das sehr gut gemacht, auch wenn er hier und da Lehrgeld zahlen musste."


Julius Meyer-Siebert (Eulen Ludwigshafen): Mit einer Körpergröße von 2,06 Meter ragt der Rückraumshooter heraus. Beim SC DHfK Leipzig will man das Eigengewächs gerne ab dem kommenden Sommer in der 1. Liga wieder sehen. Seit der Rückrunde der vergangenen Saison sammelt der 22-Jährige allerdings kräftig Spielpraxis bei den Eulen Ludwigshafen, nachdem er zuvor auch aufgrund der Verletzungssorgen bei der SG Flensburg-Handewitt aushalf und auch in der Champions League spielte. "Ich bin mir bewusst, dass es für meine Entwicklung unabdingbar ist, mehr Spielpraxis zu sammeln. Vor allem möchte ich Verantwortung übernehmen, einerseits durch meine Leistungen, andererseits als Persönlichkeit. Darum denke ich, dass ich mit den Eulen einen ambitionierten Verein für diesen Schritt gefunden habe", so der Rückraumspieler.


Fynn Hangstein (ThSV Eisenach): Der Rückraumspieler war in der abgelaufenen Spielzeit treffsicherster Torschütze der 2. Handball-Bundesliga und ein wichtiger Faktor dafür, dass der ThSV Eisenach am Ende noch auf Rang 3 ins Ziel kam. 277/104 Treffer erzielte der 22-Jährige, der beim TBV Lemgo Lippe ausgebildet wurde. "Für Fynn ist es ganz wichtig, dass er mehr Spielanteile im Angriff und auch in der Abwehr bekommt, um sich weiterzuentwickeln", hatte TBV-Geschäftsführer Jörg Zereike bereits beim Wechsel betont.

 

Marino Mallwitz (HC Elbflorenz): Der 25-Jährige zählte in der abgelaufenen Spielzeit zu den besten Torhütern. Kein anderer Schlussmann wehrte mehr Bälle ab (347/41 Paraden) und auch bei der Fangquote (32,07 Prozent) war er auf Rang zwei. "Mit Marino gewinnen wir einen selbstbewussten, zielstrebigen Torhüter. Mir gefällt seine Ruhe im Tor", so Trainer Rico Göde.

 

Manuel Zehnder (HC Erlangen): Der 22-jährige Spielmacher zählte in der vergangenen Spielzeit zu den prägenden Spielern der Schweizer Handball-Liga und erzielte in seiner letzten Spielzeit für den HSC Suhr Aarau durchschnittlich 7,6 Tore pro Partie. "Meine größte Stärke ist meine Schnelligkeit, mein Eins gegen Eins." Gerade im direkten Duell mit seinen Gegenspielern verspricht der Youngster, der in der Saison 2019/20 als "Newcomer des Jahres" ausgezeichnet wurde, so einiges.

 
Diese "TOP-Seven" unserer Auswahl der Spitzenhandballer gibt es bereits am Freitag in den Spielhallen in Gensungen und Bad Hersfeld zu sehen. Spielplan und Tickets gibt es für 12,- Euro /Tageskarte) oder für 22,- Euro (Dauerkarte) unter www.sparkassenhandballcup.de oder auch an den Tageskassen der jeweiligen Spielhallen. (pm) +++


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