Kaffee trinken mit den Handballprofis
Eine besondere Art der Spielvorbereitung betrieb die SG Flensburg/Handewitt. Vor ihrem zweiten Gruppenspiel gegen Nordsjaelland besuchten Lars Christiansen und Thomas Mogensen das Café Schwarz in Gudensberg (siehe Bild links). Dort ließen sich die Norddeutschen Kaffee und Kuchen schmecken, während sie den schaulustigen Anwesenden fleißig Autogramme schrieben. Dem Spiel von Christiansen und Co. hat das unterdessen keinen Abbruch getan. Flensburg besiegte Nordsjaelland sicher mit 27:21.
Vom Geburtstag beflügelt
Dormagens Christoph Schindler hatte am Dienstag gleich dreifachen Grund zur Freude. Zum Einen konnte er mit seiner Mannschaft den polnischen Kontrahenten von Wisla Plock mit 30:24 bezwingen. Zum Anderen avancierte der Rückraumspieler selbst zum Matchwinner und erzielte elf Tore, die er sich zeitgleich selbst zum Geburtstag schenkt. An dieser Stelle noch einmal Herzlichen Glückwunsch nachträglich an Christoph Schindler und Herzlichen Glückwunsch zum 21. Geburtstag an Düsseldorfs Nikola Kedzo am gestrigen Mittwoch.
Bereits am ersten Spieltag ausverkauft
Kein freier Platz mehr war in Felsberg zu finden. Die Zuschauer drängten sich in der Stadtsporthalle auf den 700 Plätzen zusammen. Grund dafür war das Derby, dass sich in der Gruppe 3 die HSG Gensungen/Felsberg und die MT Melsungen lieferten. Jahrelang standen sich beide Mannschaften in der zweiten Liga Süd gegenüber ehe Melsungen 2004 in die erste Liga aufstieg. Gensungen hingegen verabschiedete sich 2008 in die Regionalliga, so dass das Derby erwartungsgemäß deutlich zu Gunsten von Melsungen ausfiel. Die Zuschauer kamen trotzdem auf ihre Kosten und konnten den Derbycharakter förmlich spüren.
Von Felsberg nach Kairo: and the Oscar goes to Cairo
Die SG Flensburg-Handewitt muss im letzten Gruppenspiel auf Oscar Carlén verzichten. Der junge Schwede, der sich gestern im Spiel gegen Nordsjaelland noch eine stark blutende Kopfwunde zuzog, fliegt heute zur Junioren-WM nach Kairo um die schwedischen Junioren ab der Hauptrunde zu verstärken. Flensburg wird somit in den verbleibenden Spielen ein Akteur fehlen, der neben seiner Toreffektivität auch durch seine Einstellung überzeugte. Denn nachdem der Sohn von Trainer Per Carlén gestern mit zwei Stichen genäht worden war, wollte er gleich zurück zu seiner Mannschaft aufs Parkett. Auf Anraten von Turnierarzt Dr. Ullrich Herzberger verfolgte Carlén die verbleibenden Minuten doch von der Auswechselbank.
„Coole“ Kerle
Neue Wege in der Regeneration werden auch in Rotenburg gegangen. Denn ein Trend aus dem Basketball hält nun auch im Handball Einzug. Nach dem Duschen müssen die Spieler in ein mit Eis gefülltes Becken steigen und dort solange bleiben, wie sie es aushalten. Dieser Kälteschock beschleunigt die Regenerationszeit des Körpers um zwei Tage und soll somit gewährleisten, dass die Spieler sich schneller wieder von den Spielstrapazen erholen.
Dritte Halbzeit für Roggisch und Tkaczyk
Oliver Roggisch und Grzegorz Tkaczyk erwartete gestern nach dem zweiten Gruppensieg über Grasshoppers Zürich noch die dritte Halbzeit. Erst hatten der polnische und der deutsche Nationalspieler mit je einem Treffer zum deutlichen Sieg über die Schweizer beigetragen, ehe sie sich im Foyer der Göbel Hotels Arena den Autogrammwünschen der Fans stellten. Fleißig erfüllte das Duo jeden Autogrammwunsch der zahlreichen Fans, ehe sie unter die wohlverdiente Dusche verschwanden. +++