Alexander Hofmann - Fotos: Verein

FULDA Alexander Hofmann im Interview

Pool-Billard: SG Johannesberg II startet am Samstag in die Oberliga-Saison

10.09.22 - Das Warten hat ein Ende. Am Samstag - Spielbeginn ist bereits um 11 Uhr - starten die Poolbillard-Spieler der zweiten Mannschaft der SG Johannesberg in die Oberliga. Erster Gegner des Teams aus Fuldas Westen ist der TV 1876 Eberstadt. Die SG ist einer von drei Aufsteigern - und sie tritt in der Besetzung Rüdiger Barth, Alexander Hofmann, Daniel Dimitrov und Arik Reiter an. Jörg Söder hilft in der Kreisliga aus - steht aber als Ersatzmann der Zweiten bereit. Alexander Hofmann gab OSTHESSEN|NEWS ein Interview.

O|N: Die SG Johannesberg befindet sich stark im Aufwind und schwimmt auf einer Welle der Euphorie. Die Erste, die ihre Saison am 24. September beginnt, stieg in die Bundesliga auf. Das Weltereignis European Open findet gefühlsmäßig drei weitere Jahre in Fulda statt - da würde ein Auftaktsieg der Zweiten am Samstag doch gut ins Bild passen ...

Alexander Hofmann: Siege passen immer. Sie können gar nicht zum falschen Zeitpunkt kommen.

Was spricht denn dafür?

Hofmann: Grundsätzlich sind die Mannschaften auf Augenhöhe. Wichtig ist, dass die Klasse keine starke Mannschaft aus Hessen als Absteiger aus der Regionalliga hinzubekommen hat. Es gibt keine Übermannschaft. Und unsere Gegner sind sehr schwer einzuschätzen, weil man noch nicht weiß, wer welche Spieler verpflichtet hat. Das erfährt man erst nach dem ersten Spieltag. Wir haben aber starkes Selbstvertrauen und wissen, dass wir in der Liga gut mithalten können. Wir sind also guter Dinge, dass wir am Samstag gewinnen können. 

Wie kann die SGJ die Aufgabe konkret lösen?

Hofmann: Indem wir eine adäquate Leistung bringen. 

Wer aus Ihrem Team hat in der Oberliga schon Erfahrungen gesammelt?

Hofmann: Im Grunde genommen alle - bis auf Daniel Dimitrov. Bei Arik Reiter ist es lange her. Ich habe ein Jahr Regionalliga und drei Jahre Oberliga gespielt - mit der SG Johannesberg. Bis vor fünf Jahren habe ich noch in der ersten Mannschaft gespielt und dann den Weg für Jüngere und Bessere frei gemacht. 

Wie schätzen Sie die Liga ein? 

Hofmann: Es wird eine sehr interessante Saison. Ich halte die Oberliga für sehr stark.

Welche Ziele und Erwartungen hat Ihre Mannschaft an die bevorstehende Saison?

Bereit zum Saisonstart: von links Daniel Dimitrov, Rüdiger Barth, Alexander Hofmann, ...

Hofmann: Ich gehe davon aus, dass wir oben mitspielen können. Mörfelden-Walldorf ist wohl der stärkste Gegner. Es kommt in erster Linie darauf an, dass wir unsere Leistungen konstant abliefern. Wir wissen, was wir können - und haben uns noch mehr auf das Training konzentriert.

Angenommen, jemand würde Ihre Mannschaft nicht kennen - und Sie müssten sie kennzeichnen oder vorstellen. Wie fiele das aus?

Hofmann: Na ja. Arik Reiter wird nächsten Monat 50, ich bin 53. Wir spielen meist gegen jüngere Gegner - haben aber einen Erfahrungsvorteil, und man weiß ja, dass Erfahrung Spiele gewinnen kann. Ich spiele schon seit 35 jahren Billard, Arik und Rüdiger haben früher für den PBC Fulda gespielt. Arik hat ja erst am letzten Spieltag der vergangenen Saison sein erstes Spiel der Serie verloren - sonst hatte er alles gewonnen. Er ist unser Team-Kapitän. Unser Leader. Er hält die Mannschaft zusammen, pusht sie auch. Auf jeden ist aber Verlass. Wir müssen am Samstag unsere Leistung abrufen. 

Noch einmal ein Rückgriff auf die vergangene Saison. Was bleibt hängen? 

Hofmann: Wir hatten einige Aussetzer, haben einige Punkte verschenkt und Spiele, die wir selbst verloren haben - weil uns teilweise die Konstanz gefehlt hat. Wir haben gegen den Tabellenletzten verloren und gegen den Vorletzten unentschieden gespielt. Diese Dinge wollen wir ausmerzen, und daran arbeiten wir. Wir hatten uns Platz eins gewünscht und dann Glück, dass es die Relegation gab. Und die haben wir ja dann klar und deutlich gegen den BC Wiesbaden II gewonnen. (wk)

Herr Hofmann, vielen Dank für dieses Gespräch. (wk)

Zur Person

Alexander Hofmann ist 53 Jahre alt, wohnt in Ebersburg-Ried, arbeitet bei der Spedition Zufall und ist dort für Exporte in die skandinavischen Länder, bisweilen auch die nach Italien, zuständig. Vor dreizehn Jahren zog er aus beruflichen Gründen nach Fulda. Seit zwölf jahren spielt er Billard bei der SG Johannesberg. Auch als Verantwortungsträger etablierte sich bei der SGJ: drei Jahre als Abteilungsleiter, später fünf Jahre als Sportwart. Bis vor zwei Jahren kümmerte er sich mit dem heutigen Abteilungsleiter und 2. Vorsitzenden der SGJ, Alexander Peer, um die meisten Belange im Verein - heute ist der wesentlich breiter aufgestellt. +++

 

 

 

 

 

Nach Ihrem fulminanten Aufstieg aus der Verbandsliga geht es nun zu den besten Mannschaften, die Hessen zu bieten hat. Die Oberliga Hessen.

 

"Es werden sicherlich sehr aufregende Spiele werden dieses Jahr für uns, wahrscheinlich auch sehr knappe Matches, aber wir gehen es ruhig an. Wir versuchen natürlich erneut alle zu überraschen, aber das dürfte ungleich schwerer werden. Man kennt uns jetzt nicht nur in Hessen", so Reiter. "Letztlich steht für uns aber der Spaß am Sport und der soziale Austausch im Verein im Vordergrund und das wir auch anderen Spielern des Vereines die Chance geben in der Oberliga zu spielen und damit am Erfolg partizipieren zu lassen. Der sportliche Erfolg kommt dann von ganz alleine. Wir freuen uns auf spannende Matches mit vielen Zuschauern".

 

Um 16 Uhr ist Anstoß in der Agicolastrasse in Johannesberg am 10.09. und auch nicht nur für die Zweite der SGJ. Es werden mehrere Teams in unterschiedlichen Ligen vor Ort sein. Das Haus wird voll.


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