So soll es auch in der Johannisau sein: Eintracht Trier jubelt - Fotos: Hans Krämer

TRIER/FULDA Nächster Gegner der SG Barockstadt

Eintracht Trier: Traditionsverein, ruhmreiche Geschichte, schlechter Saisonstart

13.09.22 - Eintracht Trier heißt der nächste Gegner der SG Barockstadt Fulda-Lehnerz in der Regionalliga Südwest. Die Partie findet am Dienstagabend in der Johannisau statt (Beginn 19 Uhr). Aufsteiger trifft Traditionsverein, könnte man titeln. Während die SGB einen ausgesprochen guten Start in die Saison erwischte und mit dem Sieg bei einem weiteren Traditionsverein in Triers Nähe, dem FC Homburg, Appetit auf mehr machte - kam die Eintracht weniger gut in die Runde. Ein Sieg und drei Punkte sprangen nur heraus aus sechs Spielen. Doch hinter Trier steckt mehr. OSTHESSEN|NEWS hat sich erkundigt. 

Den einzigen dreifachen Punktgewinn heimste die Eintracht gleich zu Beginn ein: Zum Saisonauftakt gab's ein 3:0 gegen Astoria Walldorf; Sven König, Jan Brandscheid und Yannick David Debrah trafen. Fünf Niederlagen am Stück folgten. Meist waren sie knapp - bis auf das 1:4 bei Steinbach Haiger. Am Samstag erst zog Trier mit 0:2 beim Bahlinger SC, Barockstadts letztem Heimgegner, den Kürzeren. Dass Triers Start nicht gut ausfiel, muss also bei der Einschätzung von Fuldas Gegner nichts heißen. 

Stattliche Fanschar - im DFB-Pokal ins Halbfinale, Erfolge in der 2. Liga

Yannick David Debrah

Debrah

Vielmehr kann sich die Eintracht nicht nur auf eine stattliche Fanschar stützen - einige der Anhänger werden auch in der Johannisau erwartet. Mehr noch: Der Verein aus der gut 110.000 Einwohner zählenden Stadt nahe der luxemburgischen Grenze mit dem weltberühmten Baudenkmal Porta Nigra, bringt reichlich Tradition mit in die Barockstadt. 1905 wurde der Verein aus Deutschlands Südwesten gegründet -in mehr als drei Jahrzehnten machte sich die Eintracht in Fußball-Deutschland einen Namen.

Besonders im DFB-Pokal, als sie 1998 das Halbfinale erreichte und erst nach Elfmeterschießen am MSV Duisburg scheiterte. Zuvor hatte Trier die frisch gebackenen Euro-Fighter aus Schalke und Champions-League- und Weltpokalsieger aus Dortmund eliminiert. Zweimal war die Eintracht deutscher Amateurmeister (1988, 1989) - und insgesamt acht Jahre gehörte sie der Zweiten Liga an (1976 bis 1981, 2002 bis 2005). Mit dem ansprechenden siebten Platz sprang 2003 die beste Platzierung der Vereinsgeschichte heraus. Sage und schreibe 14-mal gewann Eintracht Trier den Rheinland-Pokal.

Namhafte Trainer begleiteten den Weg - dramatische Rückkehr in Regionalliga

Nach den Erfolgen in der Zweiten Liga pendelte die Eintracht stets zwischen Ober- und Regionalliga. Viele namhafte Trainer begleiteten den Weg der Eintracht - von Dragoslav Stepanovic, dem Ex-Darmstädter Udo Klug, Mario Basler, Gerd Schwickert, Paul Linz oder Peter Vollmann; um nur einige zu nennen. Vor wenigen Monaten erst stieg Trier, das in der Corona-Saison 2021 klar die Oberliga-Tabelle anführte, auf dramatische Weise wieder in die Regionalliga auf. Denn im entscheidenden Relegationsspiel reichte der Eintracht gegen die Stuttgarter Kickers ein 1:1. Hinter Wormatia Worms stieg sie auf.  

Aktueller Trainer ist Josef Cinar. Der Kader umfasst 25 Spieler, fünf Abgängen stehen fünf neue Spieler gegenüber. Das Durchschnittsalter des Aufgebots beträgt 24,5 Jahre. Zahlen, Daten, Fakten - das Duell in der Johannisau verspricht am Dienstagabend reichlich Spannung. (wk) +++


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