Felix Marzinzik ist erneut aufs Podium gefahren - Fotos: Privat

HOCKENHEIM Loser Sitz verhindert bessere Platzierung

Felix Marzinzik rast in Hockenheim erneut aufs Podest

16.09.22 - Auch der vierte Lauf beim Speer Racing Regio Cup des jungen ADAC-Förderfahrers Felix Marzinzik fand auf dem Hockenheimring statt. Diesmal stand allerdings die IDM-Variante auf dem Programm. Der junge Rennfahrer war aus zweierlei Gründen sehr gespannt.

Erstens war er diese Strecke zum letzten Mal im Oktober 2021 gefahren, sodass er den Fortschritt perfekt messbar machen konnte und zum anderen wird diese Strecke wie der Name schon sagt in der IDM gefahren. Da Felix bereits Pläne und Angebote hat, nächstes Jahr in die IDM aufzusteigen, war das Wochenende besonders spannend für ihn.

Das Qualifying lief am Montag für den 18-jährigen "sehr gut", wie Felix begeistert berichtet. Gleich zu Beginn fuhr er vier Sekunden schneller als noch im Oktober. Bis zum Abend optimierte er seine Rundenzeit um eine weitere Sekunde. Der Dienstag startete mit Fahrwerksproblemen, die der junge Förderfahrer, der auch das Schrauben am Bike zwischen den Turns sowie Fahrwerkseinstellungen selbst übernimmt, allerdings schnell beheben konnte. Somit fuhr er dann seine Bestzeit von 1:34,6, mit der er sich auf den zweiten Startplatz katapultierte.

Freude über Platz drei bei Felix Marzinzik (l.)

Marzinzik fährt auf "Gummiklotz"

Vor dem Hintergrund dieser Leistung ging Marzinzik mit hohen Erwartungen ins Rennen. Der Start verlief sehr gut, er konnte seinen Platz halten und blieb dicht hinter dem Ersten. Aber in der zweiten Kurve passierte es. Der Hünfelder verlor aufgrund seiner Linienwahl zwei Plätze, "ich muss meine Fahrweise in der ersten Runde des Rennens ändern, ich werde nach dem Wochenende nach meinem Fehler suchen", zeigte er sich nach dem Rennen selbstkritisch. 

In der zweiten Runde startete Marzinzik den ersten Überholversuch. Er versuchte in Turn drei auf der Bremse innen vorbeizuziehen, doch der Vordermann startete in dem Moment ebenfalls eine Attacke auf seinen Vorausfahrenden. "Ich hatte so viel mehr Speed, dass ich den Überholvorgang abbrechen musste, da der auch überholende Fahrer plötzlich neben mir war, mich jedoch noch nicht sah". Direkt im nächsten Turn der zweite Versuch, jedoch "ging ich weit und musste raus übers Curb". Durch den harten Ruck löste sich sein Sitzpolster und Felix saß plötzlich auf einem, wie er selbst sagt, "Gummiklotz".

Er konnte sich zwar den Vorausfahrenden im dritten Versuch hinter sich lassen, jedoch war es aufgrund des losen Sitzpolsters nicht mehr möglich, die weitere Lücke wieder zuzufahren. Trotz des dritten Podiums in seiner ersten Rennsaison, ist Marzinzik nicht hundertprozentig zufrieden, "ich hätte vorne mithalten können und um den 2. Platz kämpfen können." Er freut sich schon auf den nächsten und letzten Lauf, um dort erneut die Chance ergreifen zu können. (pm)+++


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