Fabian Reuter kämpfte sich auf Platz vier - Symbolfotos: Privat

DRESDEN/FULDA Platz vier bei Ironman in Dresden

Fabian Reuter startet mit Erfolgserlebnis in die WM-Vorbereitung

20.09.22 - Der mehrmalige Sieger des Barockstadt-Triathlons und gebürtige Fuldaer Fabian Reuter hat nach seinem dritten Platz beim Ironman in Polen den nächsten großen Erfolg seiner Triathlon-Karriere gefeiert. Beim Profi 70.3 Ironman in Dresden konnte sich der 29-Jährige den vierten Platz sichern.

Zwar wurde es diesmal nur die "Holzmedallie", diese betrachtet er aber als Sieg gegen die Elemente. "Bei 7 Grad, Sturm und Regen hätte nicht viel gefehlt, dass ich als eher zierlicher Athlet das Rennen wegen Unterkühlung nicht hätte beenden können. Von über 30 Profimännern kamen nur 17 ins Ziel. Viele mussten wegen Stürzen auf regennasser Fahrbahn oder Unterkühlung aufgeben", erzählt er. 

Jung kämpft mit den Witterungsbedingungen 

Nach dem aus Sicherheitsgründen auf knapp 800 Meter verkürzte Schwimmen fand sich Reuter souverän in der Spitzengruppe wieder. Beim anschließenden Radfahren lief bis Kilometer 60 noch alles wie geplant. Das Dauerzittern hatte zu diesem Zeitpunkt aber bereits so viel Kraft gekostet, dass er etwas abreißen lassen musste. Am Ende der 90 Kilometer wechselte er aber dennoch nur mit einer knappen Minute Rückstand auf die Laufstrecke

"Dort wurde dann aber noch deutlicher, dass die Kälte ganz schön an meinen Kräften gezehrt hatte", so Reuter. Mit einer Zeit von 1:15:37" blieb er auf dem abschließenden Halbmarathon über fünf Minuten unter seiner eigenen Bestzeit. Am Ende kam er mit knapp drei Minuten Rückstand auf Platz eins ins Ziel. "Mit meinem vierten Platz bin ich aber dennoch zufrieden. Das Wetter ist eben eine Größe, die ich nicht kontrollieren kann. Letztlich war es für mich eine starke Willensleistung, trotz Dauerzittern und Krämpfen durch die Kälte, nicht aufzugeben", zog der 29-Jährige ein positives Fazit. 

WM Ende Oktober in den USA

Zudem hat er es mit diesem Rennen in die Top 100 der Weltbestenliste der Mittel- und Langdistanzathleten geschafft - und das in seiner ersten Mitteldistanzsaison. Die Formkurve geht bei Jung definitiv nach oben. Nun heißt es für ihn, sich auf die Ironman Mitteldistanz-WM in St. Georg (USA) am 29.10.22 vorzubereiten. Bei wüstenähnlichen Bedingungen sollte er dort in jedem Fall nicht ins Frieren kommen.

Anschließend wir er seinen USA Aufenthalt um weitere drei Wochen verlängern und am 20. November sein Langdistanzdebüt (3,8km schwimmen/180km Rad/ 42,2km Laufen) beim Ironman Arizona geben. (fh/pm)+++


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