Nach der englischen Woche geht es für Patrick Schaaft und Co. nun im Duell der Aufsteiger weiter - Archivfoto: Memento36

FULDA Am Samstag gegen Worms

Barockstadt will trotz schwerer Beine die nächsten drei Punkte

22.09.22 - Fünf Spiele in Folge ungeschlagen, elf von 15 möglichen Punkten geholt, zuletzt in einer beeindruckend souveränen Art und Weise gegen Hessen Kassel gewonnen. Es läuft bei der SG Barockstadt. Und das soll auch am Wochenende so weitergehen, wenn Wormatia Worms zu Gast in der Johannisau ist (Samstag, 14 Uhr). Ein Gegner, der aktuell schwer einzuschätzen ist. 

Denn die Saison der Wormatia ist bislang eine einzige Achterbahnfahrt. Siege gegen Offenbach und Mainz II und einem Unentschieden gegen Spitzenreiter Ulm stehen Niederlagen gegen die Kellerkinder Trier oder Astoria Walldorf gegenüber. "Ja, sie haben gewisse Schwankungen drin. Woher die kommen, kann ich nicht sagen, aber es wird auch deutlich, dass sie mithalten können. Wir müssen daher nach uns schauen und dort weitermachen, wo wir zuletzt aufgehört haben", sagt SGB-Trainer Sedat Gören. 

Straffes Programm bringt Spieler an ihre Grenzen

Sollte das gelingen, dürfte es auch für den Aufsteiger aus Worms schwierig werden, etwas aus der Johannisau mitzunehmen. Denn die SGB reitet von Erfolg zu Erfolg. Die Gründe dafür sind vielfältig. Da wäre zum einen die gefestigte Defensive. Lediglich Spitzenreiter Ulm hat weniger Gegentore kassiert als die Barockstadt. Zum anderen die enorme Laufbereitschaft und das Glück des Tüchtigen. "Wir sind in den letzten beiden Spielen gegen Trier und Kassel jeweils 120 Kilometer gelaufen. Das zeigt, dass die Mannschaft immer alles in die Waagschale wirft", so Gören. 

Allerdings forderte der enorme läuferische Aufwand auch seinen Tribut. Nach drei Spielen in sieben Tagen waren die Akkus bei den Spielern, die größtenteils ja auch noch einem Vollzeitjob nachgehen, leer. Gören legte seinen Fokus in der aktuellen Trainingswoche daher auf die Regeneration, inklusive des einen oder anderen freien Tages. "Die letzten Spiele haben weh getan, man hat gemerkt, dass die Jungs müde sind."

Dominik Rummel könnte in den Kader zurückkehren Archivfoto: Jonas Wenzel - yowegraphy

Rummel zurück im Kader? 

Gut möglich, dass er gegen Worms etwas rotieren wird. "Der ein oder andere Spieler ist platt oder hat kleinere Probleme. Wir müssen schauen, wie sich das in den nächsten Tagen entwickelt." In den Kader zurückkehren könnte wieder Dominik Rummel. Er hat in dieser Woche erstmals wieder mit der Mannschaft trainiert. 

Nach den zuletzt gezeigten Auftritten geht die Barockstadt  - auch wenn Gören das sicher nicht gerne hören mag - als Favorit ins Spiel. Abheben wird seine Mannschaft aber nicht. "Wir sind weiter voll fokussiert. Wir wissen schließlich, wo wir herkommen. Die Entwicklung ist zwar super, aber wir bleiben auf dem Boden. Unser Ziel ist nach wie vor, möglichst schnell möglichst viele Punkte zu holen." Die nächsten am besten schon am Samstag gegen Worms. (fh)+++


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