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Der Hessische Gesundheitstag am Marianum war ein voller Erfolg - Fotos: Schule

FULDA Hessische Gesundheitsspiele

Marianum Fulda bringt über 1.000 Schüler in Bewegung

11.10.22 - Hunderte Kinder aus Ost- und Mittelhessen kamen am Marianum Fulda zusammen, um gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern die 9. Hessischen Gesundheitsspiele zu erleben. An vielen unterschiedlichen Stationen konnten sie verschiedene Sportarten und Bewegungsformen kennenlernen. Veranstalter sind unter anderem das Hessische Kultusministerium, das Staatliche Schulamt Fulda, die AOK Hessen, die Hochschule Fulda und natürlich das Marianum selbst.

Die Gesundheitsspiele starteten 2012 in Wetzlar und sind seitdem ein festes Groß-Event in wechselnden Städten, zuletzt 2019 in Geisenheim. Danach gab es coronabedingt eine zweijährige Pause. Das Leitmotiv lautet auch diesmal "Einfach bewegen(d)". Durch die spielerische Vermittlung – regionale Vereine wirken dabei tatkräftig mit – sollen gesundheitsfördernde Aktivitäten schmackhaft gemacht werden. "Wir wollen Begeisterung für regelmäßige Bewegung entfachen, ob im Verein oder mit Freunden, auch in der Schule. Und dies auf spielerische Art. Das Angebotsspektrum ist enorm, es war gar nicht möglich, restlos alles auszuprobieren, denn der Parcours war riesig" meint der Schulleiter des Marianum, Steffen Flicker.

Von Airtrack bis Golf

Er leitet das Marianum, eine Realschule mit angeschlossener gymnasialer Oberstufe, an der insgesamt rund 1.200 Schülerinnen und Schülern unterrichtet werden. Seine Schule fieberte seit einem Jahr auf den Tag hin und bereitete ihn auch maßgeblich vor. An den Hessischen Gesundheitsspielen nahmen diesmal Kinder der 4. und 5. Klassen teil, und sie kamen nicht nur aus Fulda, sondern auch aus benachbarten Regionen. Für ein gesundes Frühstück sorgten tegut und Förstina.

Begeistert zeigte sich der Erste Beigeordnete des Landkreises Fulda, Frederik Schmitt, über das große Interesse der 1.000 teilnehmenden Schülerinnen und Schüler aus den umliegenden Grund- und weiterführenden Schulen am Gesundheistag. Tischtennis, Airtrack, Leichtathletik, Handball oder Hockey – diese beispielhafte Aufzählung zeigt, dass sehr viele Bewegungsformen abgedeckt wurden. Sogar Golf und das in Deutschland noch weitgehend unbekannte Kin-Ball, das besonders in Kanada beliebt ist, waren im Programm zu finden.

Das angeleitete Angebot an den Spielstationen – über 200 Helferinnen und Helfer kamen zum Einsatz – war so gestaltet, dass der Einstieg sehr leichtfiel. Auch gab es kindgerechte Vorträge und Workshops, dazu eine Bewegungs- wie auch eine Ernährungswerkstatt und die Gelegenheit, bei "WheelUp!" ungefährliche Stunts auf Rollen zu bewältigen, zum Beispiel auf dem Skateboard. An der Station "Gesundheitswissen" mit regionalen und landesweiten Gesundheitspartnern war eine kindgerechte Info-Messe aufgebaut. "Dieses enorme Spektrum motiviert Kinder, ihren ganz eigenen Sport zu finden, denn Bewegung ist mehr, als nur Tore zu jagen", meint Alexander Jordan, der die Zentralstelle für Sport- und Bewegungsförderung (ZFS) in Hessen leitet. Sein Team um Stephanie Holzhauer (ZFS) koordiniert die Veranstaltung.

1.000 Kinder aus 43 Klassen

"Die Hessischen Gesundheitsspiele haben sich zu einer jährlichen Großveranstaltung entwickelt, bei der Schülerinnen und Schüler sich mit Freude bewegen und aktiv sind. Bewegung mobilisiert, aktiviert und fördert die kognitive Leistungsfähigkeit – kurzum: Je mehr Bewegung Schülerinnen und Schüler haben, desto besser und individuell optimaler werden die Lernergebnisse sein. Es freut mich, dass auch in diesem Jahr fast 1.000 Kinder aus 43 Klassen an den Spielen teilnehmen. Dabei wünsche ich allen Kindern viel Spaß an der Bewegung", sagte Ulrich Striegel, der im Hessischen Kultusministerium den Bereich "Schule und Gesundheit" leitet.

Etwa 200 Schülerinnen und Schüler des Marianuim aus höheren Jahrgänge waren als Helfer, Mentorinnen und Guides in Fulda aktiv. "Wir wollen, dass sich die Schülerinnen und Schüler, aber auch die Lehrkräfte und Eltern mit dem Thema Gesundheit aktiv auseinandersetzen, vor allem aber, dass sie Spaß haben und diesen Tag nicht vergessen", so Kerstin Roth, verantwortlich für Prävention bei der AOK Hessen, die diesen Tag ebenfalls unterstützte. (pm)+++


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