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Die Stadt Bischofsheim ehrte ihre aktiven und erfolgreichen Sportler mit der Sportlermedaille. Das Bild zeigt links Bürgermeister Udo Baumann und rechts den Sportreferent des Stadtrates Manfred Reder und den Gauvorsitzenden Winfried Pöpperl. - Foto: Eckert

14.09.09 - Bischofsheim

Sportlerehrung für herausragende Leistungen - Damenfußball "angekommen"

Erfolgreiche Bischofsheimer Sportler wurden von Bürgermeister Udo Baumann für ihre herausragenden Leistungen im Rahmen einer Sportlerehrung mit der Sportlermedaille der Stadt Bischofsheim ausgezeichnet. Hierzu hatte Baumann zu einer kleinen Feierstunde in das Rentamt die Sportler, ihre Trainer und Betreuer sowie die Vereinsvorsitzenden eingeladen. Die Sport-Medaille wird für herausragende Verdienste auf dem Gebiet des Sports, für erste, zweite und dritte Siege bei Deutschen- oder Landesmeisterschaften verliehen. Höchst- oder Bestleistungen können den Meisterschaften gleichgestellt werden.

Diese Veranstaltung habe für die Stadt Bischofsheim einen hohen Stellenwert, sagte Baumann, daher gehöre auch der Eintrag in das Goldene Buch der Stadt zu einer solchen Sportlerehrung. Dass die sportlichen Erfolge anerkannt und gewürdigt werden, zeigte auch das Erscheinen der Träger der Bürgermedaille Otto Kleinhenz und Kilian Abert.

Die immer geringer werdende Bewegung und sportliche Betätigung stelle in der heutigen Wohlstandsgesellschaft ein immer größer werdendes Problem dar. Vor allem auch bei Koordination und Ausdauer seien drastische Verschlechterungen fest zu stellen. Durch Appelle und Grundsatzerklärungen werden zwar die Probleme und Schwachstellen benannt, es werde aber kaum dauerhafte Abhilfe geschaffen. Der organisierte Sport in den Verbänden und Vereinen habe sich an dem Prozess zur Verbesserung der Lage schon immer konstruktiv beteiligt. Baumann hob die Zusammenarbeit zwischen Schule und Sportvereinen hervor. Es sei Potenzial vorhanden, für ein außerschulischem Sportangebot, das bei Weitem noch nicht ausgeschöpft sei. „Auch in Bischofsheim sehe ich noch weitere Möglichkeiten einer Kooperation zwischen Sportvereinen und Schulen.“

Breitensport und Leistungssport seien keine Gegensätze, sie schließen einander nicht aus. Im Grunde bedingen sie sich. Auch im so genannten Breitensport gebe es Wettkampforientierung und sie habe dort genauso ihren Platz wie im Leistungssport. Den Sportlern gratulierte Baumann, mit ihren Erfolgen haben sie nicht nur für sich selbst etwas erreicht, sondern darüber hinaus die Stadt Bischofsheim würdig repräsentiert und in den Vereinen und der Schule dem Nachwuchs ein nachahmenswertes Beispiel gegeben. Er verband seine Gratulation mit der Bitte, dem Sport weiterhin engagiert und aktiv verbunden zu bleiben.

Der Vorsitzende des Skigau Unterfranken Winfried Pöpperl gratulierte den Sportlern zu ihren Erfolgen, dankte für die gute Zusammenarbeit zwischen der Schule und den Sportvereinen und die Würdigung der ehrenamtlichen Arbeit der Vereine durch die Stadt Bischofsheim.

Sportlerehrung auch für Schüler

Von der Kreuzberg-Volksschule Bischofsheim wurden die Schüler geehrt, die am Landesfinale der Bayerischen Schülermeisterschaft im Mountainbiken teilnahmen. Es war das erste Mal, dass sich die Bischofsheimer Schule mit zwei Teams an der Meisterschaft beteiligt. Es galt einen Geschicklichkeitsparcours mit Wippe, Palettenstapel und weiteren Hindernissen fehlerfrei zu bewältigen. Nachdem die Schüler den sicheren Umgang mit ihrem Sportgerät bewiesen hatten, ging es auf die Rennstrecke. Der Rundkurs forderte von den Bischofsheimer Jungen und Mädchen Steilanstiege auf Schotter, Single-Trails mit zahlreichen Wurzeln und eine rasante Abfahrtsstrecke. In der Altersklasse Jungen II (Jahrgänge 1991 bis 1993) hatten es die Bischofsheim Schüler Fabian Voll, Laura Kessler, Sebastian Neumann, Viktoria Reder und Sarah Reitz mit acht weiteren Mannschaften aus ganz Bayern zu tun und landeten im Finale auf dem dritten Platz. Das zweite Team der Kreuzberg-Volksschule trat im Klassement Mixed III (Jahrgänge 1993 bis 1995) an und belegte mit Julian Ertl, Maximilian Hüttner, Kevin Schmitt, Philipp Zaibert, Philipp Zeis ebenfalls den dritten Platz.

In der Disziplin Luftgewehr Dreistellung Jugend bei den Deutschen Meisterschaften zeigten sich Lea Löhrlein mit Ihren beiden Teamkolleginnen sehr erfolgreich. Mit 1766 Ringen belegten sie mit nur einem Ring Rückstand auf den Deutschen Meister den zweiten Platz. Dass dabei für Lea Löhrlein in der Einzelwertung mit ihren 593 Ringen noch die Bronzemedaille heraussprang, übertraf eigentlich schon alle Erwartungen. Von ihren Erfolgen vom Vortag beflügelt, schoss Lea Löhrlein eine Zehn nach der Anderen. Am Ende sprangen für sie sehr gute 397 Ringe heraus. Lea Löhrlein ist mit 397 Ringen Deutsche Meisterin 2007 in der Disziplin Jugend stehend weiblich und die Mannschaft ergatterte Ring gleich mit dem Deutschen Meister aus Bisingen erneut die Silbermedaille.

Mit einem dritten Platz bei den Bayerischen Jahrgangsmeisterschaften 2008 in Immenstadt (Allgäu) hat sich Trampolinturnerin Manuela Röhner vom TSV Bischofsheim neben einer Medaille auch die Qualifikation für die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft in Münster (Westfalen) gesichert.

Bei den bayerischen im Trampolinturnen 2009 zeigten die Mädchen des TSV Bischofsheim gute Leistungen. Im Jahrgang 1994 und älter kam Manuela Röhner auf Platz drei. Bei den bayerischen Mannschaftsmeisterschaften im Trampolinturnen holten Anna Voll, Manuela Röhner, Madelaine Roth und Natalia Ricker den dritten Platz.

Nachdem Daniel Gundelach (WSV Oberweißenbrunn) im Vorjahr bereits sechster bei der Bayerischen Schülermeisterschaft wurde, konnte er in der folgenden Saison sogar auf das Siegerpodest steigen. Mit nur 0,2 Sek. Rückstand auf den zweiten Platz wurde er dritter, das war bereits eine sehr große Leistung und für manche eine Überraschung nach seiner Operation im Herbst und dem entsprechenden Trainingsrückstand. Skilangläufer Thomas Enders (WSV Oberweißenbrunn) belegte bei der bayerischen Meisterschaft in Siegsdorf in der Männerkonkurrenz Platz drei. Der Frankenheimer lief nach zehn Kilometern in der freien Technik als Vierter ins Ziel. Da der Sieger Sebastian Bech aus Sachsen stammt, rückte Enders aufs Podest. In der Sprintstaffel siegte Enders mit seinem Kollegen aus Gefrees.

Besonders viele Lorbeeren hat sich ein Aufsteiger in die Damenfußball-Bezirksliga 2 Unterfranken verdient, die Damenfußballmannschaft des VfR Bischofsheim. Nach harten und unerbittlichen Zweikämpfen in der so genannten Wilden Liga haben es die Mädchen und jungen Frauen nun endlich geschafft. Sie sind in die Damenfußball-Bezirksliga 2 Unterfranken angekommen. Nach dem Durchmarsch durch die Bezirksliga sucht der VfR in der Bezirksoberliga eine neue Herausforderung. Der Startschuss fiel bereits mit dem Spiel bei und gegen die Mannschaft der DJK Würzburg. Die Bischofsheimer Damen haben gleich zu Beginn deutlich gemacht, dass man mit ihnen rechnen muß und als Neuling für Furore gesorgt. Sie haben sofort die Tabellenführung mit einem 0:6 gegen die DJK Würzburg eingenommen. „Das ist sehr erfolgversprechend. Ich bin ich mir sicher, dass Ihr Euch gut behaupten werdet. Ich wünsche Euch auf dieser Erfolgsleiter weiterhin Siege und den Durchmarsch in die 1. Liga“, so der Bürgermeister abschließend. +++

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