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Auf Marius Grösch und seine Kollegen wartet in Walldorf eine unangenehme, aber machbare Aufgabe - Fotos: ON/Carina Jirsch

FULDA Barockstadt gastiert in Walldorf

Duell gegen Kellerkind: Verlieren verboten

13.10.22 - Auch wenn die SG Barockstadt schon elf Punkte Vorsprung auf die Abstiegsplätze hat, ist die offizielle Zielvorgabe der Verantwortlichen nach wie vor der Nichtabstieg. Aus diesem Grund dürften die nächsten beiden Spiele ganz besonders wichtig werden. Ehe der Tabellenletzte Rot-Weiss Koblenz nächste Woche in die Johannisau kommt, gastiert die SGB diese Woche (14 Uhr) beim Drittletzten Astoria Walldorf. In beiden Fällen gilt: Verlieren verboten. 

Auf acht Spiele hat die SGB ihre niederlagenfreie Serie inzwischen ausgebaut. Mehr als beachtlich für einen Aufsteiger. Die starken Auftritte haben allerdings auch Ansprüche geweckt. Schon am Samstag nach dem 1:1 gegen die U23 der TSG Hoffenheim und dem späten Gegentreffer ärgerten sich einige Spieler und Zuschauer über den verpassten Sieg. Das Selbstverständnis ist bei dem ein oder anderen ein anderes geworden. "Wenn sich die Spieler ärgern, finde ich das gut. Das zeigt, dass sie weiterkommen wollen", sagt SGB-Trainer Sedat Gören. 

SGB-coach Sedat Gören

Starke Auftritte ändern nichts an der Zielsetzung 

Er könne auch verstehen, dass in Teilen des Umfelds andere Ansprüche herrschen. Das ändere aber nichts an den grundsätzlichen Zielen. "Wir wollen nicht absteigen, das ist und bleibt unser Hauptziel. Was das angeht, sind wir auf einem sehr guten Weg. Man darf aber in dieser Liga keine Mannschaft unterschätzen." 

Das gilt auch für Astoria Walldorf. Die Astoria hat zwar erst acht Punkte auf dem Konto, hat sich aber in vielen Partien nicht schlecht verkauft. Auch bei der 0:3 Niederlage gegen die Offenbacher Kickers spielten die Walldörfer 60 Minuten gut mit, ehe das erste Gegentor fiel. "Sie haben gute Spieler drin und mit Niklas Antlitz einen der besten Torschützen der Liga. Sie haben Erfahrung und sind zuhause sehr stark, das wird kein Selbstläufer", so Gören. 

Astoria Walldorf steht nur auf Platz 16 der Tabelle Foto: FCA

Mindestens ein Punkt soll es sein

Dennoch will die Barockstadt an die zuletzt gezeigten Leistungen anknüpfen und die Erfolgsserie ausbauen. "Ganz wichtig ist, dass wir nicht verlieren", stellt der SGB-Coach klar. Auch wenn elf Punkte Vorsprung komfortabel erscheinen, kann sich das Momentum auch schnell wieder drehen. Vor allem, wenn man gegen direkte Konkurrenten patzen sollte. Deshalb soll der Vorsprung auf Walldorf mindestens gehalten werden. "Wenn wir aber so weitermachen, wie bisher, wird uns das auch gelingen", ist sich Gören sicher. 

Personell kann er dabei fast aus den Vollen schöpfen. Bis auf Dominik Rummel, der sich im Aufbautraining befindet, sind alle Mann an Bord. (fh)+++


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