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Gegen den FSV Frankfurt ist Patrick Schaaf wieder dabei - Archivfotos: ON

FULDA Hessenderby gegen FSV Frankfurt

Nach Niederlage gegen Stuttgart: SGB will neue Serie starten

03.11.22 - Die imposante Serie der SG Barockstadt ist Geschichte. Mit der 1:2 Niederlage gegen die U21 des VfB Stuttgart hat der Aufsteiger erstmals seit zehn Spielen wieder verloren. Die Niederlage lässt sich verschmerzen, Sorgen macht hingegen die Offensive. Im Heimspiel gegen den FSV Frankfurt (Samstag, 14 Uhr) will man dennoch in die Erfolgsspur zurückkehren. 

Tabellarisch ist auch nach dem verlorenen Spiel in Stuttgart aus SGB-Sicht alles im Lot. Nach wie vor komfortable neun Punkte beträgt der Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz, da lässt sich eine Niederlage schon mal verkraften. Das sieht auch SGB-Trainer Sedat Gören so: "Am liebsten würden wir natürlich gar kein Spiel verlieren, aber, dass man in dieser Liga mal den Kürzeren zieht, ist ja ganz klar. Nur die Art und Weise der Niederlage war sehr ärgerlich." 

Problemfall Offensive 

Was er meint: Lange sah es nach einem typischen Unentschieden-Spiel aus. Chancen waren in der Partie im Schatten der Mercedes-Benz-Arena Mangelware. Dann schlug der VfB kurz vor Schluss doch noch mal zu - und besiegelte damit die dritte Saison-Pleite der SGB, die nicht mehr kontern konnte. 

Und da wären wir auch schon beim aktuell wohl größten Problem: der Offensive. Gegen Stuttgart fehlte völlig die Durchschlagskraft, in der zweiten Halbzeit schoss die Barockstadt nicht einmal gefährlich aufs Tor. "Das hat mir gar nicht gefallen. Da erwarte ich einfach mehr. Auch von den eingewechselten Spielern kam zu wenig." 

Das soll sich gegen den FSV Frankfurt wieder ändern. Gegen den Tabellenzehnten wünscht sich Gören mehr Tempo und Frische im Spiel nach vorne - und damit verbunden auch längere Ballbesitzpassagen. Denn gegen Stuttgart lief man meist nur dem Ball hinterher. "Und das wollen wir nicht. Wenn man nur hinterherläuft, wird man irgendwann müde, wir wollen selbst den Ball haben." 

Schaaf zurück, Rummel wieder verletzt 

Gören erwartet einen Gegner, der ähnlich daherkommt wie seine eigene Mannschaft. Nach einem Umbruch im Sommer ging der Stadtteil-Verein aus Bornheim mit einer sehr unerfahrenen und jungen Mannschaft in die Saison. Nur zwei Spieler aus dem Kader sind älter als Trainer Tim Görner - und der ist selbst erst 26. "Wir stehen in der Tabelle nicht umsonst ganz nah beieinander. Ich erwarte ein ausgeglichenes Spiel", so Gören, der wieder auf die Dienste seines Kapitäns zurückgreifen kann. Nach der Geburt seines Sohnes kehrt Patrick Schaaf wieder in den Kader zurück.

Verzichten muss Gören hingegen auf Jonas Pfalz, Jan Vogel und auch wieder auf Dominik Rummel. Barockstadts treffsicherster Stürmer der vergangenen Saison, der kurz vorm Comeback stand, verletzte sich im Abschlusstraining vor dem Stuttgart-Spiel erneut. Wieder ist es eine muskuläre Geschichte. Wie lange er diesmal ausfällt, ist noch unklar. "Er war beim MRT, wir warten noch auf das Ergebnis." (fh)+++

Sedat Gören

Dominik Rummel muss weiter zuschauen


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