Der Stadtbrunnen vor dem Rathaus ist schon seit Mai/Juni dieses Jahres ausgeschaltet. - Fotos: Dieter Graulich

ULRICHSTEIN LED und Nachtabsenkung

Umfangreiche städtische Maßnahmen für Energieeinsparungen

09.11.22 - Umfangreiche Maßnahmen zu Energieeinsparungen hat jetzt Bürgermeister Edwin Schneider auf der Stadtverordnetenversammlung in der "Kulturellen Mitte" in Unter-Seibertenrod bekanntgegeben. So hat die Stadt die Straßenbeleuchtung zusammen mit der OVAG von 2012 bis 2014 im gesamten Versorgungsgebiet auf LED umgestellt. Die Energieeinsparung dadurch wird auf etwa 70 Prozent geschätzt.

Die Nachtabsenkung von bisher ab 22.00 Uhr beginnt jetzt ab 20.00 Uhr. Dies bedeute eine nochmalige Energieeinsparung für Ulrichstein von rund 17 Prozent. Dies sei nur möglich gewesen, da alle Kommunen zugestimmt hätten. Die Einsparung in Ulrichstein betrage rund 3.100 Euro im Jahr. Die Weihnachtsbeleuchtung gehe dann ebenfalls um 20.00 Uhr aus.

Eine weitere Energieeinsparung sei die Schließung des "Museum im Vorwerk" vom 01. November 2022 bis 31. März 2023. Die Heizung werde von sonst 20 Grad bei der Öffnungszeit auf 10 °C abgesenkt. Dies bedeute eine erhebliche Einsparung von Heizöl.

Des Weiteren werde die Beleuchtung in der Stadthalle Ulrichstein von den alten Neoröhren auf LED-Röhren umgerüstet. Die Kosten bezifferte Schneider mit rund 2.500 Euro. Hausmeister Manfred Feineis habe Vereine und Firmen um Spenden gebeten und auch Zusagen erhalten. Die Kosten seien dadurch fast komplett abgedeckt. Die Arbeiten erfolgten in Eigenleistung und durch den Bauhof. Durch diese Maßnahme gebe es eine Energieeinsparung von rund 66 Prozent.

Bereits seit Wochen sei die Schlossbergbeleuchtung ausgeschaltet und der Stadtbrunnen vor dem Rathaus schon seit Mai/Juni dieses Jahres. Im Rathaus betrage die Raumtemperatur 19 Grad, in ungenutzten Räumen und nach Feierabend würden die Heizkörper abgestellt.

Zum Nutzungsverhalten führte Bürgermeister Schneider auf, dass Stoßlüften erfolge, Verbrauchsgeräte bei Nichtbenutzung abgestellt, Bürotüren geschlossen gehalten und das Licht beim Verlassen der Räumlichkeiten ausgeschaltet werde. In den Fluren seien Bewegungsmelder vorhanden.

Statt Dienstreisen erfolgten Videokonferenzen

Zu den Dorfgemeinschaftshäusern führte er aus, dass die Vereine gebeten wurden, die Jahreshauptversammlungen nach der Heizperiode durchzuführen. Die Hausmeister würden sensibilisiert darauf zu achten, dass die Kühlschränke und alle nicht notwendigen Stromverbraucher ausgeschaltet seien. Die WLAN-Netze müssten am Netz bleiben, sonst sei die Förderung gefährdet. Heizungen sollen auf Frostschutz gestellt und Türen geschlossen gehalten werden.

Bei den Feuerwehrgerätehäusern können in den Fahrzeughallen die Temperaturen heruntergefahren werden. Wassertanks und Atemschutzgeräte müssen nur frostfrei gelagert werden. In den Unterrichtsräumen werde die Heizung auf Frostschutz und in den Umkleideräumen eine geringere Raumtemperatur eingestellt werden.

"Unter Berücksichtigung der aufgeführten Maßnahmen können bis zu 20 Prozent der Energie eingespart werden. Was den Vorgaben des Landes entspricht", so Bürgermeister Edwin Schneider abschließend. (gr)+++


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