FULDA Aufbau der neuen Flüchtlingsunterkunft

Der erste Teil von "WilhelmsHAFEN" steht jetzt in der Domstadt

11.11.22 - Gesagt, getan: Nachdem die Stadt Fulda am Mittwoch den Standort der neuen Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge bekannt gegeben hatte, wurden am Donnerstag bereits die ersten Container angeliefert. Und zwar direkt aus dem Ahrtal. 

Willi Hartmann, einer der bekanntesten Fluthelfer aus dem Ahrtal, verkaufte sein Containerdorf an die Stadt Fulda. "Ich bin sehr froh, dass die Container jetzt hier in meiner Heimatstadt stehen und weiteren Menschen helfen werden", sagt er im OSTHESSEN|NEWS-Interview. 

Willi Hartmann und sein Containerdorf aus dem Ahrtal sind zurück in Fulda. ...Fotos: Nina Bastian

Er verkaufte die Container an die Stadt Fulda.

Hier sollen bald Flüchtlinge einziehen.

Das Containerdorf wurde von Hartmann zuvor auf einer Internetplattform für rund 130.000 Euro angeboten. "Durch den Verkauf habe ich mich auch wieder etwas finanziell sanieren können", gibt Hartmann zu, "denn die Vorfälle im Ahrtal haben auch ihre finanziellen Spuren hinterlassen." Er spielt damit auf den Rechtsstreit mit dem Landkreis Ahrweiler hin. Dieser wollte die Mietkostenübernahme nicht stemmen. Anschließend musste er das Gelände vor Ort räumen.

Ein Blick ins Innere des Containers. Die Einrichtung soll jedoch erneuert werden. ...

Feuerwehr und THW vor Ort


Am Donnerstag kamen die ersten beladenen Lkw in der Daimler-Benz-Straße an. "Bald können hier Geflüchtete einziehen", so der Fluthelfer. Ehrenamtliche Einsatzkräfte von THW und Feuerwehr sind jetzt bis zum Samstag im Schichtdienst vor Ort. Einsatzleiter Karsten Krug von der Feuerwehr Fulda erklärt: "Wir sind für das Entladen der Sattelzüge und den Aufbau der Container zuständig. Wichtig ist hier natürlich ein Unterbau, damit Heizung und Strom entsprechend installiert werden können."

In Fulda können bis zu 150 Menschen untergebracht werden. Durch die direkte Anbindung an die Hochschule Fulda, überlege man derzeit, dass die Flüchtlinge in der dortigen Mensa verpflegt werden können. Wer für die Betreuung der Flüchtlinge zugeteilt wird, ist noch unklar. (nb) +++

Einsatzleiter Karsten Krug


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