Jubel beim SV Flieden nach dem klaren Sieg in Seiferts - Fotos: Memneto36

EHRENBERG SG Ehrenberg - SV Flieden 0:6 (0:3)

Nach einjähriger Verletzungspuase: Fabian Schaub kommt, riecht und trifft

14.11.22 - Es war ein ungleiches Duell auf dem speziellen Sportplatz in Seiferts. Die gastgebende SG Ehrenberg hatte gegen den SV Flieden unter diesen personellen Voraussetzungen keine Chance. Das Gästeteam, das schon in der zweiten Minute zur Führung traf, trumpfte auf und behielt mit sage und schreibe 6:0 (3:0) die Oberhand. Und noch besser: Fliedens Angriffs-Routinier Fabian Schaub sammelte nach einjähriger Verletzungspause erstmals ein paar Minuten Spielpraxis. Und er traf zum 6:0-Endstand.

Groß war die Freude beim Gästeteam, dass Schaub wieder an Bord war. Und dann das. Einen Eckstoß verwertete er am langen Pfosten. Fast war es so, als wäre er nie weg gewesen. "Torriecher eben", lachte Fliedens Sportlicher Leiter Martin Hohmann. Die Mannschaft freute sich mit ihm. Es war der krönende Abschluss einer starken Fliedener Vorstellung. "Die Mannschaft machte genau das, was sie auf diesem Platz machen musste", brachte Hohmann die Leistung des Teams aus dem Königreich auf den Punkt. 

Rumpeltes eröffnet den Torreigen - und trifft aus 40 Metern

Natürlich spielte ihr in die Karten, dass sie bereits in Minute zwei in Führung ging. Sascha Rumpeltes nutzte einen missratenen Spielaufbau des Ehrenberger Keepers Simon Voll - nahm den Ball, nicht weit entfernt von der Mittellinie, direkt und setzte ihn ins leere Tor. Ehrenbergs junges Team zeigte zunächst durchaus eine Reaktion, hatte durch Pascal Eich (11.) und Maximilian Meister (20.) auch zwei Chancen auf den Ausgleich - war in der Folge gegen seinen Kontrahenten chancenlos. 

Flieden legte die Basis mit ebenso engagierten wie auf diesem Untergrund starken Willensleistung. Der Gast nahm den Kampf an, entpuppte sich als deutlich handlungsschneller - und gefiel hier und da auch fußballerisch. Besonders, wenn Jaron Krapf oder Andre Vogt in Ballbesitz kamen. Kam hinzu, dass SGE-Keeper Simon Voll diesen Tag am liebsten vergessen möchte. Beim 0:2 - einer Ecke, die Krapf trat und Niko Zeller wuchtig per Kopf vollendete - kam er nicht entschlossen aus seinem Tor. Auch beim 0:3 unmittelbar vor der Pause, als André Leibold dazwischen spritzte.

Spätestens wenige Sekunden nach Wiederbeginn war die Entscheidung gefallen, als der SGE nach Marius Kullmanns strammer Flanke ein Eigentor unterlief. "Ein Kampf mit stumpfen Waffen", meinte Ehrenbergs Udo Wischniewski treffend. "Wir wollten so lange wie möglich die Null halten." Nur Kapitän Felix Beck, Sechser Daniel Heil und Julius Jestädt aus Ehrenbergs solider Innenverteidigung gingen als erfahrene Kräfte durch. "Nach dem 0:1 sind wir nur noch hinterher gelaufen", fügte Wischniewski hinzu. Während sich Flieden im Kampf um die Spitze wieder nachhaltig ins Gespräch brachte, wird die SGE wieder bessere Tage im Kampf um den Klassenerhalt erwischen. (wk)


SG Ehrenberg: Voll - Hartung, Jestädt, Keidel, Beck - Heil, Dinkel (69. Brehl) - Meister (46. Diel), Klüber (52. Bublitz), Hillenbrand - Eich
SV Flieden: Wess -Gaul (79. Happ), Bohl, Zeller, Kullmann (59. Müller) - Leibold, Rumpeltes - Hack, Krapf (79. Schaub), Vogt - Hagemann (48.Larbig)
Schiedsrichter: Patrick Haustein
Tore: 0:1 Rumpeltes (2.), 0:2 Zeller (33.), 0:3 Leibold (44.), 0:4 Keidel (46., Eigentor), 0:5 Larbig (76.), 0:6 Schaub (86.)
Zuschauer: 270

Felix Beck (links) im Duell mit Lukas Hagemann

Fliedens jaron Krapf (Mitte) war kaum von Ball zu trennen

Fliedens Andre Vogt in Aktion. Ehrenberges Maxiimilian Meister hat das Nachsehen


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