Ante Markesic hat gut lachen - Archivfotos: Bernd Vogt/ON-Archiv

EITERFELD Fußball-Gruppenliga

Eiterfelds Ante Markesic: Haben eine überragende Vorrunde gespielt

16.11.22 - Drei Nachholspiele stehen am kommenden Wochenende noch an in der Fußball-Gruppenliga - sie haben aber keinen Einfluss auf das Geschehen an der Spitze. Dort ist der TSV Künzell ein Stückchen abgefallen in den letzten Wochen; ein Duo ist geblieben: Die SG Freiensteinau und die SG Eiterfeld/Leimbach grüßen von ganz oben. Beide haben überaus gute 42 Punkte gesammelt und 13 ihrer 18 Spiele gewonnen. Heute nimmt OSTHESSEN|NEWS die SG Eiterfeld/Leimbach unter die Lupe. 

"Wir haben eine überragende Vorrunde gespielt", betont Eiterfelds kroatischer Trainer Ante Markesic. Er klingt zufrieden. Und wenn er zufrieden klingt, ist das aller Ehren wert. In drei Phasen kann man die SG-Bilanz herunterbrechen: vier souveränen Siegen zu Beginn mit 17:1 Toren folgten nur sechs Punkte aus sechs Spielen im September - und acht Siege im Goldenen Oktober inklusive zwei Erfolgen im November. Ein Wendepunkt war die 0:2-Niederlage am 24. September beim starken ESV Hönebach, der zum Jahresabschluss vor wenigen Tagen auch die SG Freiensteinau mit 4:2 besiegte.

Die besten Werte: 48 Tore geschossen - nur elf kassiert

Dominik Hanslik - hier noch im Steinbacher Trikot - führt die Torschützenliste der ...

"Nach dieser Niederlage haben wir uns zusammengesetzt", erklärt Markesic, "und unsere Mannschaft hat erkannt: Wenn es spielerisch nicht geht, muss sie die Ärmel hochkrempeln. Das hat sie gezeigt und einen Schritt nach vorne in ihrer Entwicklung gemacht. Und nebenbei hat sie Moral bewiesen". Die SG Eiterfeld/Leimbach stellt die besten Werte der Liga: Sie hat 48 Tore geschossen - und nur elf kassiert. "Zahlen lügen ganz selten", schiebt der Coach nach. Und fast klingt es wie eine versteckte Warnung an die Gegner - ohne aber überheblich zu sein: "Wir haben noch viel mehr Potenzial."

Fußball ist ein Mannschaftsspiel - doch es lohnt sich, einen genaueren Blick auf die Puzzle-Teile des Teams zu werfen. So verfügt der Spitzenreiter über ein Torwart-Duo, das sich nichts schenkt: Lukas Klein, der nach einem Kreuzbandriss bravourös zurückkehrte, und dem Steinbacher Tizian Göbel, der in Dynamo Dresdens Jugend Erfahrungen sammelte. Der Coach musste mit Beginn dieser Saison sieben Zugänge integrieren, jung ist das Teamgefüge ohnehin. Positiv auch, dass der eine oder andere Kicker zuletzt auf für ihn ungewohnter Position spielen musste - und die Mannschaft es gut hinbekam. 

Niclas Hartwig schlägt ein, Alex Moise heiratet, Yannik Hilpert schießt nach oben

Nils Wenzel

Hat aus dem Dreier-Abwehrblock, in dem der Hohe Lufter und Ex-Barockstadter Nils Hartwig eine wichtige Rolle einnimmt, Alex Moise Anfang November geheiratet - so leuchten die Augen des Trainers, wenn er Yannik Hilpert spielen sieht. "Er hat sich zum Leistungsträger entwickelt. Drei Tore hat er selbst gemacht - und viele vorbereitet." Das Mittelfeld ist meist mit Lukas Müller-Siebert, Niko Pepic und dem in der Vorbereitung torgefährlichen Nils Wenzel besetzt. "Die können noch mehr", ist sich der Coach sicher, der sich auch darüber freut, dass sich der Ex-Wölfer Fabio Witzel stabilisiert und sich der ehemalige Soisdorfer Hendrik Stumpf in den letzten drei Spielen angeboten hat.

In vorderster Reihe tummeln sich Kevin Kurz, Dominik Hanslik - der Jüngere der Hanslik-Brüder führt mit 13 Treffern die Torschützenliste an - und Tim Hartwig, Niclas' älterer Bruder. Irgendwie passt es zu Markesic, wenn er sagt: "Die können noch mehr. Unsere Offensive hat noch mehr Potenzial." Verbesserungswürdig ist die Breite des zu schmal besetzten Kaders.

Wie so manch einer landauf, landab erwartet auch Markesic einen Zweikampf mit Freiensteinau um die Vergabe des Titels. Und er warnt: "Freiensteinau hat richtige Männer in der Mannschaft. Und sich im Sommer wirklich gut verstärkt." Er weiß aber auch um die Substanz seines Teams. "Vor der Serie haben wir gesagt, dass wir von unserer Qualität unter den ersten Drei sein müssten. Und jetzt sind wir dabei. Wir werden auch nicht viele Spiele verlieren. Aber es wird schwer."

Bis in den Dezember rein trifft sich die Mannschaft einmal pro Woche zum Training. "Jetzt können wir erst einmal beruhigt in die Winterpause gehen. Anfang Februar startet wahrscheinlich unsere Vorbereitung. Wir brauchen einen guten Start", bemerkt der Coach. Der ist im vierten Jahr in Eiterfeld tätig. Er fügt an: "Der Entwicklungsprozess der Mannschaft freut mich." Es gibt Momente, in denen auch ´Markesic zufrieden ist. Und nicht nur so klingt. (wk) +++


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