Am ersten Spieltag gewann die Barokstadt gegen den Favoriten. Gelingt dieses Kunsstück wieder? - Archivfoto: Jonas Wenzel - yowegraphy

FULDA Am Samstag gegen Steinbach-Haiger

SG Barockstadt: Rückrundenauftakt gegen Aufstiegskandidat

24.11.22 - Die Hinrunde in der Regionalliga Südwest ist beendet, gespielt wird aber weiter. Am Samstag startet die SG Barockstadt gegen den TSV Steinbach-Haiger bereits in die Rückrunde. An den Gegner hat man im Lager der SGB noch gute Erinnerungen. Im ersten Spiel schlug man den Aufstiegsfavoriten vor eigenem Publikum mit 1:0. Eine Wiederholung des Erfolgs dürfte aber schwer werden. 

Denn während man am ersten Spieltag dem TSV die hohe Fluktuation im Kader noch anmerkte, hat sich die Mannschaft in der Zwischenzeit längst gefunden. Selbst der Trainerwechsel von Ersan Palatan zu Pascal Bieler brachte die Mannschaft, die schon seit Jahren um den Aufstieg in die 3. Liga spielt, nicht aus dem Konzept. Mit 33 Punkten ist das Team von der Haarwasen ärgster Verfolger von Spitzenreiter Ulm (38). 

Steinbachs neuer Trainer Pascal Bieler Foto: Björn Franz

"Wird ein ganz anderes Spiel"

"Der Sieg am ersten Spieltag besitzt überhaupt keine Aussagekraft für das Spiel am Samstag. Sie haben einen neuen Trainer, stehen in der Tabelle sehr gut da. Das wird ein ganz anderes Spiel", glaubt auch SGB-Coach Sedat Gören, dessen Team in den letzten Wochen nicht mehr allzu viel gelingen wollte. Drei Niederlagen gab es aus den letzten vier Spielen. Zuletzt unterlag man mit 1:3 beim Mitaufsteiger aus Freiberg. 

Dort bemängelte Gören fehlende Einsatzbereitschaft bei seinen Jungs und warf seinem Team fehlende Intensität in Offensive und Defensive vor. Gegen Steinbach-Haiger muss sich das am Samstag ändern, wenn man bei den Mittelhessen etwas mitnehmen möchte. "Kämpfen und Laufen sind Grundvoraussetzungen. Die müssen wir gleich von Beginn an auf den Platz bringen", macht Gören klar. Was dabei helfen dürfte: Mit Patrick Schaaf und Keeper Tobias Wolf kehren zwei Leistungsträger und Führungsspieler in den Kader zurück. Sie dürften der Mannschaft zusätzliche Stabilität und Ordnung verleihen. 

Letztes Stürmertor ist zwei Monate her

Es gibt aber auch noch eine andere Baustelle bei der SGB. Offensiv geht aktuell kaum etwas. Gegen Freiberg gab es nur zwei echte Chancen, das letzte Stürmertor liegt bereits zwei Monate zurück. Gefahr strahlt die SGB vor allem nach Standards aus. Qualitative Mängel im Sturm sieht Gören aber nicht: "Vielleicht machen sich die Jungs einfach zu viele Gedanken aktuell. Das ist oftmals einfach nur Kopfsache. Hinzu kommt, dass die Gegner sich auf uns vorbereiten und wissen, wo die Qualitäten unserer Stürmer liegen." Er ist aber fest davon überzeugt, dass der Knoten bei Will Siakam und Co noch vor der Winterpause platzen wird. "Am Anfang hatten wir die gleiche Diskussion, dann haben wir irgendwann zugeschlagen. So wird es auch diesmal sein." Am besten schon am Samstag gegen Steinbach-Haiger, dann ist vielleicht eine erneute Überraschung möglich. (fh)+++


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