Im Bad Hersfelder Aquafit wird das Wasser wieder wärmer. - Foto: Aquafit

BAD HERSFELD Aber die Kurbad-Therme bleibt zu

Energieeinsparungen fruchten: Aquafit wird wieder wärmer

26.11.22 - Der Aufsichtsrat der Bädergesellschaft Bad Hersfeld mbH hat sich in seiner letzten Sitzung erneut mit den Auswirkungen der Energieeinsparungen auf die Bad Hersfelder Schwimmbäder befasst. Fazit: Die Wassertemperatur im Aquafit ist bereits erhöht worden, auch der Saunabetrieb läuft ab Montag wieder an.

Geschäftsführerin Evelyn Michael und der Erste Stadtrat Gunther Grimm, der die Sitzung leitete, hatten positive Nachrichten: "Der vergangene Monat hat gezeigt, dass wir mit unseren energetischen Maßnahmen auf dem richtigen Weg sind. Das Ziel von 20 Prozent Energieeinsparungen, das die Bundesregierung mit der Einführung ihrer Energiesparverordnungen im September ausgerufen hatte, haben wir übertroffen."

Kurbadtherme bleibt geschlossen

Ein Teil der Einsparungen sei auch durch den milden Oktober bedingt gewesen. Geschäftsführung und Aufsichtsrat wollen deshalb die Entwicklung bei kälteren Außentemperaturen weiter genau beobachten. Die Kurbadtherme wird bis auf Weiteres geschlossen bleiben. Zwei Bäder gleichzeitig geöffnet zu haben, sei angesichts der Energiekosten nicht möglich.

Die eingesparten Energiekosten lassen jedoch Spielraum, das Angebot im Aquafit auszuweiten. Die Temperatur des Warmwasserbeckens wurde bereits vor einigen Tagen erhöht. Ab Montag soll eine weitere Erhöhung auf 31 Grad Celsius erfolgen, damit auch Kurse für Kleinkinder und Säuglinge wieder stattfinden können. Ab Dienstag wird von 15 bis 20 Uhr der Saunabetrieb wieder möglich sein. Vereinzelt sollen auch wieder "Sauna-Nächte" angeboten werden.

Eintritt für Erwachsene teurer

Was der weltweite Energiemarkt für das kommende Jahr bereithält, sei derzeit noch nicht absehbar. Sicher sei jedoch, dass für 2023 nochmalige starke Preissteigerungen für Energie zu erwarten seien. Im Hinblick darauf hat der Aufsichtsrat beschlossen, die Eintrittspreise für Erwachsene ab dem 1. Januar 2023 um einen Euro zu erhöhen. Alle anderen Preiskategorien und Saisonkarten bleiben unverändert.

Michael und Grimm dazu: "Wir stehen zu den städtischen Schwimmbädern und wollen deren Angebote so gut wie möglich erhalten. Aber auf uns kommen erhebliche Kostensteigerungen zu, die es zu bewältigen gilt. Wir würden uns freuen, wenn die Bade-, Schwimm- und Saunagäste Verständnis dafür aufbringen, dass die Preisanhebung ein notwendiger Beitrag zu diesem Ziel ist. (pm) +++


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