Mindestens vier Jungwölfe wurden im Gebiet Wildflecken bestätigt. - Symbolbild: Pixabay

REGION Rehriss bei Schenklengsfeld aufgeklärt

In Wildflecken: Vier Wolfswelpen tappen in die Videofalle

01.12.22 - Es gibt Neuigkeiten in Sachen Wolf in Hessen. Wie das Hessisches Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) bestätigt, gibt es eine erste Videoaufnahme von Wolfswelpen des Rudels in Wildflecken. Außerdem hat sich ein neuer Wolfsrüde im Wetterau- und Hochtaunuskreis niedergelassen.

Klein und putzig sehen sie aus: Auf dem Video aus Wildflecken sind vier Welpen zu sehen. Somit sind mindestens vier Jungwölfe für die Reproduktion 2022 im Gebiet Wildflecken bestätigt.

Im Wetterau- und Hochtaunuskreis wurde zudem ein neuer Wolfsrüde bestätigt. "Das Tier mit dem Laborkürzel GW2554m wurde seit Mitte März 2022 mehrfach im Bereich Wetterau- und Hochtaunuskreis genetisch nachgewiesen und gilt dort nun als sesshaft. Geboren wurde der Rüde in dem Territorium Leuscheid in Rheinland-Pfalz. Nach ein bis zwei Jahren wandern Jungtiere in der Regel aus ihrem elterlichen Rudel ab, um auf Partnersuche zu gehen und in einem anderen Gebiet sesshaft zu werden. Die Territoriumsgröße liegt zwischen 150-350 km². In welchen Gemeinden der Rüde in den beiden Landkreisen nachgewiesen wurde, können Interessierte auf der Homepage des Wolfszentrums Hessen einsehen."

In Lautertal wurde am 2. September ein Schaf von einem Wolf gerissen. Nun ist klar, wer die Verursacherin ist: Es handelt sich um die Wölfin GW2812f. Sie wurde bereits im Juli 2022 in der Gemeinde Schotten über eine Losungsprobe genetisch erfasst.

Zudem wurde ein bereits aus dem Stölzinger Gebirge bekannter Rüde GW2571m bei Schenklengsfeld im Kreis Hersfeld-Rotenburg an einem Rehriss vom 3. November nachgewiesen.

Aufruf

In ganz Hessen sind die Weidetierhalterinnen und Weidetierhalter dazu aufgerufen, ihre Tiere sachgerecht zu schützen. Zu geeigneten Herdenschutzmaßnahmen berät der Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen. Tierhalterinnen und Tierhalter können unter bestimmten Voraussetzungen für nachweislich von Wölfen verursachte Schäden an Nutztieren einen finanziellen Ausgleich erhalten.

Hintergrund

In Hessen und länderübergreifend gab es im Monitoringjahr 2021/2022 fünf nachgewiesene Wolfsterritorien. In ganz Hessen ist zusätzlich mit durchziehenden Wölfen zu rechnen. (nb/pm) +++


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