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18.10.09 - TISCHTENNIS

TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell gewinnt klar mit 3:1 in Bremen

Fulda erwischte vor 765 Zuschauern einen Traumstart und ging durch Robert Svensson und Wang Xi mit 2:0 in Führung. Doch Werder meldete sich nach der Pause eindrucksvoll zurück: Zunächst gewann Jens Lundquist das Schweden-Duell gegen Jan-Ove Waldner, dann sah es zeitweilig so aus als würden die bravourös kämpfenden Norddeutschen sogar ausgleichen können, da Taku Takakiwa gegen Wang Xi phasenweise dominierte. Doch der Abwehrkünstler in Diensten der Osthessen drehte das Match noch und gewann in fünf Sätzen. Fulda rückte damit auf Platz zwei vor und ist nunmehr punktgleich mit Tabellenführer Düsseldorf.

ZUM FOTO: Wang Xi steuerte zwei Siege zum 3:1 der Osthessen an der Weser bei. Seine Einzelbilanz und das Punktekonto der Maberzeller sind nunmehr mit 10:2 absolut identisch.

Fulda-Maberzell, beflügelt von der Aussicht, die Tabellenspitze zu übernehmen, erwischte im Sportturm der Bremer Universität gegen den SV Werder einen Start nach Maß: Robert Svensson schlug Taku Takakiwa 11:9, 13:11, 9:11, 11:6. Abwehrkünstler Wang Xi legte gegen Lars Hielscher, dem der Sprung aus der Krise einfach nicht gelingen will (Einzelbilanz 0:6), nach und gewann mit 11:6, 11:7, 11:8. Eigentlich hatten die Gäste etwas "Bammel" vor diesem Match gehabt, weil Hielscher in der Vergangenheit immer gut gegen Wang ausgesehen hatte.

Mit einem Sieg Jan-Ove Waldners im Schweden-Duell gegen Jens Lundquist nach der Pause wäre Fulda die Tabellenführung geglückt - punkt- und spielgleich mit Düsseldorf. Doch "Waldi" - DTTL-Bilanz nunmehr 0:6 - scheiterte in fünf umkämpften Sätzen (11:8, 10:12, 10:12, 12:10, 8:11). Bremen blieb im Spiel. Das Publikum in der gut besuchten Halle spürte, dass die Messe noch längst nicht gelesen war, und feuerte die Werder-Spieler laustark an. Die Osthessen mussten jetzt um den sicher geglaubten Sieg bangen. Wang Xi sollte diesen eigentlich gegen den im ersten Match nicht begeisternden Taku Takakiwa herausspielen. Doch der Japaner wuchs über sich hinaus und es roch förmlich nach dem Ausgleich. Mit 13:11 und 12:10 gingen die ersten beiden Durchgänge an Takakiwa. Wang jedoch behielt die Übersicht und kämpfte sich ins Spiel zurück. 11:6, 11:9 und 11:6 hieß es in den Sätzen drei, vier und fünf zugunsten des hageren Asiaten, der harten Widerstand in einem hochklassigen Match zu brechen hatte. Der nervenstarke Chinese hatte nach insgesamt 160 spannenden Minuten Fuldas Erfolg gesichert und seine Ligabilanz auf 10:2 ausgebaut.

Bremen bleibt trotz einer imponierenden Vorstellung Schlusslicht. Am 15.11. müssen die Norddeutschen beim TTC Frickenhausen antreten, während "Beinahe-Spitzenreiter" Fulda-Maberzell zu Hause den TTC Zugbrücke Grenzau zum Schlagerspiel der Düsseldorf-Jäger empfängt. (DTTL / Roscher)+++

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