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21.10.09 - FULDA

NIX NEUES bei Borussia: Vorstand bleibt, Trainer bleibt und Appell an die Spieler

„Ich erwarte mehr Wille, mehr Einsatz und mehr Bereitschaft seitens der Spieler“, so die klaren Forderungen von Vorstandschef Heinz Straeter (Archivfoto) am gestrigen Dienstagabend auf dem Trainingsgelände des SC Borussia Fulda. Die gesamte sportliche Leitung suchte vor Trainingsbeginn das direkte Gespräch mit der ersten Mannschaft, die am letzten Spieltag eine desaströse 0:11-Klatsche gegen Korbach hinnehmen musste. Genug Zündstoff also für eine etwa 20-minütige Ansprache des Vorstandschefs in Richtung Mannschaft - ohne Medien. „Gegen Korbach wurden nicht nur sportliche Mängel deutlich. Es war eine komplette Fehlleistung. Dem Trainer trifft hier allerdings keine Schuld. Die Verantwortung liegt vollkommen bei der Mannschaft“ sagte Straeter gegenüber unserer Redaktion. Damit ist klar: Judmir Meta bleibt weiterhin Trainer des Verbandsligisten. „Ich habe das Gefühl, er erreicht die Mannschaft. Ich weiß auch, dass wir eine junge Mannschaft haben. Derzeit haben wir 6-8 verletzte Spieler. Ich erwarte deshalb auch keine Wunderdinge“, so Straeter.

Auch Kader und Führungsetage bleiben unverändert. Einzig der Rücktritt von Walther Goth bleibt bestehen. Das Vorstandsmitglied trennte sich am vergangenen Sonntag aus persönlichen Gründen von der Borussia. Man will die entstandene Lücke wieder auffüllen. Einen möglichen Vorstandskandidaten gibt es allerdings noch nicht.

Die Mannschaft soll, sofern es die Finanzen zu lassen personell verstärkt werden. Angesichts des Insolvenzverfahrens, sicher ein schwieriges Unterfangen. Doch auch im derzeit bestehenden Kader sieht Straeter den einen oder anderen Spieler, der in dieser schwierigen Situation vorneweg marschieren kann. „Wir haben durchaus erfahrene Spieler in den Reihen. Zum Beispiel Kapitän Markus Bloß oder Gino Hilfenhaus. Sie können die vielen jungen Spieler dirigieren.“

Neben den Finanzproblemen der Borussia, sieht es derzeit auch sportlich düster aus: Mit 11 Niederlagen aus 15 Spielen dümpelt der SCB in der Abstiegszone. Vier Punkte bis zum rettenden Ufer. Die Abwehr stellt mit 48 Gegentoren die Schießbude der Liga. Auch in der Offensive sieht es mager aus: nur 14 Treffer in 15 Spielen sprechen hier für sich. Dennoch bleibt Straeter optimistisch: „Ich erwarte, dass die Mannschaft am nächsten Wochenende eine Reaktion zeigt. Das Saisonziel bleibt nach wie vor der Klassenerhalt.“ Am kommenden Sonntag (25.10.09) empfängt die Borussia den Tabellenelften aus Steinbach. (Sascha Poldrack)

Lesen Sie auch einen früheren Bericht:

09.06.09 Borussia beantragt Insolvenz - 1. Mannschaft bleibt in Verbandsliga http://www.osthessen-news.de/beitrag.php?id=1167228 +++

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