Luchse-Spieler Waldemar Ginder - Foto: Horst Schütz

LAUTERBACH Eishockey Regionalliga West

Luchse bescheren dem neuen Trainer einen Sieg - und eine Niederlage

17.01.23 - Die Lauterbacher Luchse gingen am vergangenen Wochenende in der Eishockey Regionalliga West gleich zweimal auf Beutezug. Am Freitag rupften sie bei den Eisadlern Dortmund drei Punkte - am Sonntag mussten sich die Lauterbacher kurz vor Schluss gegen die Ratinger Ice Aliens geschlagen geben. Dabei stand das erste Mal der neue Trainer Marcel Skokan an der Band der Lauterbacher Luchse. 

Am Freitag stand in Dortmund das vierte und letzte Spiel der Hauptrunde auf dem Programm. Die Luchse starteten unter dem neuen Trainer Marcel Skokan sicher und nutzten direkt die erste Überzahlsituation zum 1:0-Führungstreffer. Dave König wurde von Sturmpartner Welser und Verteidiger Kristic freigespielt und überwand den Dortmunder Torhüter Nickel. Die Freude über die frühe Führung hielt allerdings nur bis zur siebten Minute, als der Dortmunder Wichern ebenfalls in Überzahl ausglich.

Waldemar Ginder zog sich eine Platzwunde am Auge zu

 

Julian Grund

Kurz darauf fiel dann auch noch Stürmer Waldemar Ginder aus, der sich bei einem fairen Check eine Platzwunde am Auge zuzog und zum Nähen in die Klinik musste. Trotz guten Lauterbacher Chancen und einer stabilen Verteidigung gelang den Eisadlern in der 14. Spielminute die 2:1-Führung, ehe Pierre Wex nur eine Minute später den Ausgleich wiederherstellte. Die Luchse bestimmten immer mehr das Spielgeschehen und trafen bis zur ersten Pause noch zweimal durch Topscorer Tobias Schwab und durch Fiete Lasar. Die Dominanz der Gäste spiegelte sich auch auf der Anzeigetafel wider. Bis Mitte des Spiels erhöhten Jonas Manger (2) und Tavish Davidson auf 7:2. Dortmunds Pauser  verkürzte Dortmunds zum 3:7-Pausenstand.

Mit einer sicheren Führung im Rücken agierten die Lauterbacher Luchse weiterhin spielbestimmend. Trotzdem gelang es den Eisadlern, zehn Minuten vor Spielende durch Manke auf 4:7 heranzukommen. Kurz vor Spielende nahm der Dortmunder Trainer Thau seinen Torhüter zugunsten eines weiteren Feldspielers aus dem Tor. Die zahlenmäßige Überlegenheit brachte allerdings nichts - stattdessen traf noch einmal Matyas Welser auf Zuspiel von Mika Junker ins leere Dortmunder Tor zum 4:8-Endstand.

Starke Mannschaftsleistung wird in Ratingen nicht belohnt

Ohne den erkrankten Topscorer Tobias Schwab mussten die Lauterbacher nach dem kräftezehrenden Spiel am Freitag erneut eine lange Reise auf sich nehmen: Es ging zum Tabellenführer Ratingen. Bedingt durch den kleinen Kader, stellte Trainer Skokan seine Mannschaft defensiv ein, was die Luchse auf dem Eis in die Tat umsetzten.

Trotz zahlenmäßiger Überlegenheit der Ice Aliens, die mit der maximalen Mannschaftsstärke von 22 Spielern aufliefen, zeigten sich die Lauterbacher von Beginn an kampfstark und selbstbewusst. Obwohl es auf beiden Seiten zu guten Chancen kam, hielten die Torhüter in den ersten 20 Minuten ihre Tore sauber. 

Zweites Drittel beginnt nach Maß für hoch motivierte Luchse

Das zweite Drittel begann für die hoch motivierten Lauterbacher nach Maß. Eine Minute nach Anpfiff traf Pierre Wex, als er eine Scheibe vor das Ratinger Tor warf, diese abgefälscht wurde und somit den Weg in das Tor des Ratinger Schlussmanns Schaffrath fand. Nur zwei Minuten später erneuter Jubel auf der Luchse-Bank. Daniel Knieling erkämpfte sich im eigenen Drittel die Scheibe, spielte auf Bruch, der vor dem Tor auf Waldemar Ginder querlegte. Dieser musste dann nur noch die Scheibe einschieben.

Die Führung motivierte die Luchse noch mehr und trotz kleinen Kaders hielten die Lauterbacher gegen die Angriffe der Ratinger Ice Aliens - bis Mitte des Spiels der Ratinger Bleyer eine Unachtsamkeit in der Luchse-Abwehr zum 1:2 Anschlusstreffer nutzte. Kurz vor Drittel-Ende gelang Ratingen der Ausgleich, als Neuzugang Kreuzmann in Überzahl mit einem satten Schuss von der blauen Linie zum 2:2 traf.  

Weiterhin kämpferisch und spritzig

Der neue Trainer Marcel Skokan

Nach der Pause agierten die Lauterbacher weiterhin kämpferisch und spritzig, was zwei Minuten nach Wiederanpfiff belohnt wurde: Matyas Welser traf mit platziertem Schuss zur erneuten Führung. Die hielt bis zehn Minuten vor Spielende, als der Ratinger Fischer das  3:3 markierte und den an diesem Tag gut spielenden Darian Sommerfeld überwand.

Alles sah nach einer Verlängerung und nach einem sicheren Punkt für die Luchse aus. Kurz vor Spielende erhielt aber der Luchse-Verteidiger Davidson eine Strafe wegen Stockchecks - Ratingen agierte in Überzahl. Hier zeigte sich die Klasse des Tabellenführers, der diese Chance nicht ungenutzt ließ und durch Traut eine Minute vor Schluss das Spiel drehte und in einen Ratinger Sieg umwandelte. 


Ausblick: Für die Lauterbacher Luchse geht es am kommenden Samstag um 17 Uhr weiter, wenn sie in Wiehl auf die Wiehler Pinguine treffen. Das nächste Heimspiel findet einen Tag später statt: am Sonntag, 22. Januar, 18Uhr gegen den Neusser EV. (pm/wk) +++


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