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- Fotos: DAV

13.11.09 - FULDA

Beschlossen: neue Kletterhalle für 1,1 Mio. Euro - Alpenverein fördert Trendsport

Die Region Fulda ist bekannt für ihre hügelige Landschaft. Kletter-Sportler finden in der Rhön eine Vielzahl an Routen. Was die Möglichkeiten des "indoor"-Kletterns angeht, sieht es jedoch schlecht aus: In der Jugendkulturfabrik in Fulda gibt es eine kleine Kletterhalle, die auch im Rahmen des Hochschul-Sports genutzt wird. Größere Anlagen findet man aber erst in Bad Vilbel, Darmstadt, Wetzlar und Kassel. Doch das soll sich ändern: Die Fuldaer Sektion des Deutschen Alpenverein (DAV) hat am Dienstag in einer außerordentlichen Sitzung beschlossen, in der Goerdelerstraße (Petersberg) neben der Kreissporthalle der Konrad-Adenauer-Schule eine Kletterhalle zu bauen. Baubeginn soll schon im März nächsten Jahres sein, im Oktober 2010 soll die Halle fertig sein. Rund 800 Quadratmeter Kletterfläche sollen dann zur Verfügung stehen.

Vor allem junge Menschen will der DAV damit ansprechen und ihnen in der Region Osthessen ein attraktives Angebot machen, erklärt Thomas Noll von DAV Fulda. Von den rund 2.400 Mitgliedern in Fulda ist jeder dritte zwischen 41 und 60 Jahre alt, jeder siebte ist über 61. Die Gesamtkosten von 1.100.000 Euro sollen durch Eigenmittel (95.000 Euro), Eigenleistung (40.000 Euro) und verschiedene Zuschüsse gestemmt werden. Die Stadt Fulda habe 35.000 Euro zugesichert, der Landkreis 150.000 Euro, die Gemeinde Petersberg 25.000 Euro und das Land Hessen 200.000 Euro. Der DAV-Hauptverband trägt 72.000 Euro, durch Sponsoring sollen weitere 11.000 Euro dazukommen. Zusätzlich soll das Projekt vom Sportbund mit 10.000 Euro unterstützt werden. Nach 15 Jahren soll die Gewinn-Zone erreicht werden.

Doch damit sich die Halle rechnet, muss der Verein auch neue Mitglieder gewinnen. „Kletterhallen boomen in Deutschland regelrecht", sagt Thomas Noll. Wenn in einer Region eine neue Halle gebaut werde, kann die jeweilige Sektion nach Erfahrung des Vereins ihre Mitgliederzahl steigern - einen Zuwachs von 20 bis 30 Prozent hält Thomas Pausinger, 3. Vorsitzender des DAV Fulda, für realistisch. Die Sektion Fulda rechnet mit 19.000 Nutzungen der Halle pro Jahr. Weitere Infos gibt es unter: http://www.dav-fulda.de/ (th) +++



- Grafiken: DAV


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