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Stadtbaurat Daniel Schreiner erläutert die Pläne fürs Baugebiet "Nördliche Pfingstweide" in Kämmerzell - Fotos: Marius Auth

FULDA Auf Antoniushof

Bauausschuss: Pläne für Baugebiet "Nördliche Pfingstweide" auf Weg gebracht

13.09.23 - Im Baugebiet "Nördliche Pfingstwiese" in Fulda-Kämmerzell sollen auf 5,3 Hektar Fläche 53 Grundstücke entstehen. Bei der Bauausschuss-Sitzung, die am Dienstag auf dem Antoniushof in Fulda-Haimbach stattfand, wurden die diesbetreffenden Beschlussvorschläge einstimmig angenommen.

Stadtbaurat Daniel Schreiner erläuterte die Pläne fürs Baugebiet: Von den 53 Grundstücken sollen 38 als Doppelhausgrundstücke ausgewiesen werden, von den 5,3 Hektar Fläche sind 2,6 Hektar für die Wohnbebauung vorgesehen. Solarthermie und Pellets-Heizkraftwerk versorgen die Häuser mit moderner Energie. Sowohl der Beschlussvorschlag für die Flächennutzungsplanänderung als auch der für Aufstellung und Offenlegung des Bebauungsplans wurden einstimmig angenommen. Zum Ende des Jahres soll der Satzungsbeschluss erfolgen.

Der Bauausschuss tagte am Antoniushof

Martha Nuhn, Mitglied des antonius Führungsteams und zuständig für Landwirtschaft ...


Öffentliche Trinkbrunnen

Ein Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen zur Zuwendungsfähigkeit der Errichtung von öffentlichen Trinkbrunnen in Fuldas Innenstadt wurde als Beschlussvorschlag einstimmig angenommen. Im Rahmen des Förderprogramms "Anpassung urbaner Räume an den Klimawandel" und in Zusammenarbeit mit der OsthessenNetz würden die Standorte für sieben bis acht Trinkbrunnen geprüft, erläuterte Stadtbaurat Daniel Schreiner. Esther Schmitt-Eckart (CDU) zeigte sich überrascht über die hohen zu erwartenden Kosten - Trinkwasserspender in öffentlichen Toiletten würden Vandalismus verhindern und außerdem hygienischer wirken. Die diesbetreffenden Ziele der Bundesregierung würde Fulda zudem mit bereits einem öffentlichen Trinkbrunnen erreichen.

Marietta Jass-Teichmann


Freibadwasser für das Stadtgrün

Ein Antrag der Stadtfraktion Bündnis90/Die Grünen zur Kooperation mit dem Verein Tobacycle e. V., um Sammelbehälter für Zigarettenstummel im Stadtgebiet aufzustellen, mündete in den Bericht des Magistrats, der am Abend zur Kenntnis genommen wurde: Der Verein solle kontaktiert werden, so Schreiner. Ein Antrag der Stadtfraktion Bündnis 90/Die Grünen zur Nutzung von Freibadwasser für das Stadtgrün wurde ebenso zur Kenntnis genommen. Ein einstimmiger Magistratsbeschluss zum Antrag der SPD/VOLT-Fraktion, im Bereich der Innenstadt und auf Strecken, die stark von Fußgängern frequentiert werden, ausreichende Sitzgelegenheiten einzurichten, dass die technische Planung für eine Rundbank an der Einmündung zur Marktstraße (Buttermarkt) und die Aufstellung der Bank in absehbarer Zeit erfolgt, außerdem für die Sitzgelegenheit am Gemüsemarkt noch Detailabstimmungen notwendig sind, wurde eals Beschlussvorschlag ebenso einstimmig angenommen.

Ausschussvorsitzender Michael Ruppel


Gewächshaus auf drei Hektar Fläche

Auf drei Hektar Fläche, davon ein Unter-Glas-Produktionsbereich mit rund einem halben Hektar Fläche, soll zudem im Herbst 2025 an der Wegastraße, der Landstraße, am Ortsausgang von Haimbach in Richtung Westring auf der rechten Seite ein neues Gewächshaus entstehen, nachdem die altgediente Gärtnerei auf dem antonius Campus zu klein geworden ist und energetisch veraltet ist. Nach einer Führung übers Gelände des Antoniushofs wurde der Fortschritt in dieser Sache erläutert: Die Planungen für das neue Gewächshaus zusammen mit dem international tätigen Planungsbüro Looije Agro Technics, das auf Gewächshäuser spezialisiert ist, sind fast abgeschlossen, so Martha Nuhn, Mitglied des antonius Führungsteams und zuständig für Landwirtschaft und Gärtnerei: "Der Gemüseanbau eignet sich nach unseren Erfahrungen sehr gut für Menschen mit komplexeren Behinderungsbildern – sie profitieren von der Weitläufigkeit, der Gemeinschaft und der körperlichen Arbeit, die alle Sinne anspricht."

Rundgang über den Antoniushof


 

Allein vierzig Mitarbeiter mit Behinderungen sollen im Gewächshaus arbeiten, das sieben Millionen Euro kosten wird. Die staatlichen Förderungen über den Landeswohlfahrtsverband Hessen, das Hessische Ministerium für Soziales und Integration sowie die Agrarförderung belaufen sich auf 1.460.000 Euro. Die Förderung für den Bereich Energie ist noch in Klärung, ein Darlehen des Hessischen Investitionsfond über 3.500.000 Euro ist gesichert. Die St. Antonius-Stiftung hat eine Unterstützung mit 500.000 Euro anvisiert und sammelt derzeit mit verschiedensten Aktionen Spenden für ihr Projekt "er:wachsen". Ziel ist es, Menschen mit hohem Hilfebedarf, die aktuellen noch keinen Zugang zum Arbeitsmarkt haben, die Teilhabe am Arbeitsleben zu ermöglichen und ihre Talente zu fördern. Es bleibt bislang eine Finanzierungslücke von 1.540.000 Euro. (mau) +++

Hier soll das neue Gewächshaus entstehen Fotos (6): antonius

Im neuen Gewächshaus sollen 40 Mitarbeiter mit Behinderungen arbeiten

Das neue Gewächshaus soll kleiner sein als die ehemalige Gärtnerei Möller im Ortskern ...

Das Gewächshaus soll drei Hektar groß sein


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